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Du befindest Dich in der Rubrik AVANTGARDE CDs. Hier gibt es Infos zu einigen Avantgarde Alben, die 2014 veröffentlicht worden sind. Hier sind Infos zu den Alben “Carnival Of Souls” von PERE UBU, “Mosaics Within Mosaics” von CIRCULATORY SYSTEM, “Nikki-Nack” von den TUNE-YARDS, “Pink Narcissus” von TUXEDOMOON und zum Album “Enter!” vom FIRE! ORCHESTRA.

Avantgarde 2014

Neue Avantgarde CDs

Verzeichnis

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TUNE-YARDS “NIKKI-NACK”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tune-Yards - Nikki Nack

01.  Find A New Way
02.  Water Fountain
03.  Time Of Dark
04.  Real Thing
05.  Look Around
06.  Hey Life
07.  Sink-O
08.  Why Do We Dine On The Tots?
09.  Stop That Man
10.  Wait For A Minute
11.  Left Behind
12.  Rocking Chair
13.  Manchild

Label: 4AD (http://4ad.com/)

AVANTGARDE POP

Für Fans von:  The B-52s - The Slits - The Au Pairs - LiliPUT

USA

Experimentaler World-Folk-Punk-Funk, wie es ihn Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre beispielsweise von der kultigen Wave Girl Group „The Slits“ gegeben hatte. Das quicklebendige „Find A New Way“ schaukelt aufmüpfig durch die Kadenzen, während im Hintergrund dezente „La-La-La“-Chöre wühlen und knatternde klappernde Perkussionsorgien gemeinsam mit dem puckernden Bass von Nate Brenner, der die Songwriterin seit 2009 begleitet, für das vertrackte Rhythmusgerüst sorgen. Musik für Fans, die sich nicht vom Ungewöhnlichen & vom Schrägen abschrecken lassen. TUNE-YARDS ist das Projekt von Meririll Garbus, „Nikki Nack“ das bereits dritte Studio Album der Amerikanerin. Der zweite Track „Water Fountain“ ist herrlich groovy mit eingeworfenen „Yee-Haws“, Dub-Effekten, analogen T-909 Riddims und erinnert stark an die Musik der Psycho-Dance-Pop-Nudel M.I.A. (Maya Arulpragarsam) – Gute Laune trifft auf Avantgarde und ab Minute 02:20 wird der Deckel regelrecht vom Springbrunnen gesprengt.

Afrikanische Griot-Gesänge gibt es im mysteriösen Anfang von „Time Of Dark“, die Stimme der Chefin schaukelt sich hoch in „sting“sche Höhen und wie bei dessen Band „The Police“ gibt es auch hier ein feingliedriges Drumming, für das die 35jährige selbst zuständig ist. „B-52s“-Flair gibt es zuhauf wie in „Left Behind“ zu hören, zeitgenössische Wave Musik trifft hier auf nicht ganz ernst gemeinte humorvolle 60er Jahre Bubblegum-Chöre. Gefährlich: Trotz aller Klangbasteleien bleibt die eine oder andere Melodie schnell im Gehörgang hängen. Im 2minütigen archaisch klingenden „Rocking Chair“ bleibt sogar etwas Zeit für einen Besuch auf den bluesigen Baumwollfeldern im rassistischen Süden der USA des 19. Jahrhunderts.

FAZIT: Ein unglaublich vielschichtiges Album, das Merrill Garbus mit “Nicki-Nack” konstruiert hat – 45 Minuten gibt es – 13 Stücke – und nicht eine einzige Sekunde Langeweile. 3 Jahre nach dem international viel beachteten Album „Whokill“ legt die US Musikerin noch eine Schippe drauf, was Songqualität und die ungewöhnliche Ideenvielfalt angeht.

VÖ: 05.05.14

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://tune-yards.com/ & http://tuneyards.kungfustore.com/

TOURDATEN

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TUXEDOMOON “PINK NARCISSUS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

AVANTGARDE

Für Fans von:  The Red Crayola - The Legendary Pink Dots

USA (KALIFORNIEN)

Grillen zirpen. Dschungelatmo. Eine akustische Gitarre bahnt sich ihren Weg durchs Dickicht. Ein Horn quietscht in der Ferne gleich einem balzenden Tukan. Ein verloren wirkendes Piano klimpert im Hintergrund und lädt eine dissonant kratzende Geige ein, sich der Gruppe anzuschliessen auf der Reise durch die „Nature“. „Pink Narcissus“ ist das 14. Album der Post Punk Experimental Wave Band TUXEDOMOON aus San Francisco, der Heimat von so kultigen Acts wie Velvet Underground oder Moby Grape. Die anfängliche Schüchternheit der Teilnehmer weicht zugunsten einer lebhaften Diskussion, die eloquente Jam-Session „Hassidic Pizza“ erinnert an die alten Zeiten von Bands wie „Pere Ubu“ oder „The Red Crayola“. Puckernde Funk-Grooves schieben vertrackte Melodiesequenzen und das völlig freigelöst von sämtlichen Strukturen.

Tuxedo Moon - Pink Narcissus

VÖ: 25. 04. 14

Verfügbar: CD &  digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.tuxedomoon.co/  &  http://www.tuxedomoon.net/ (Label)

TOURDATEN

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RODION G.A. “BEHIND THE CURTAIN - The Lost Album”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rodion G A - Behind The Curtain

01.  Acvila Fragment
02.  Charm 1
03.  Charm 2
04.  Contrast
05.  Cosmic Game
06.  Dans Macabru
07.  Elastic
08.  Paradox
09.  Piramide 1
10.  Piramide 2
11.  Point
12.  The Gym
13.  The Train
14.  Waterfall

ELECTRONIC KULT

Für Fans von:  Popol Vuh - Syd Barrett - The Can - Tangerine Dream

RUMÄNIEN

Manchmal nimmt die Veröffentlichungspolitik einiger Label schon obskure Züge an. Da wird alles, was irgendwann einmal auf Zelluloid, Democassette oder irgendwelche alte Tonbandspulen aufgenommen worden ist, digitalisiert und auf physikalischem Datenträger wieder zur Verfügung gestellt. Jäger, Sammler & Schatzsucher, die an Musik an sich interessiert sind und nicht an irgendwelchen Klangspielereien, die in x-fachen Audioformaten zur Verfügung stehen, freuen sich über jede noch so irrwitzige Wiederveröffentlichung rarer Schätzchen. Im vorliegenden Falle ist es dem britischen Label BBE Music wieder mal gelungen, für einen wahren Knaller zu sorgen.

Wie Insider natürlich wissen, liegen die Ursprünge der elektronischen Musik weit zurück in den 60er Jahren, Kraftwerk, Neu, Popol Vuh und ähnliche Projekte haben Generationen nachfolgender Musiker beeinflusst, so auch den Musiker, der das Album „Rodion G.A – Behind The Curtain – The Lost Album“, zusammengestellt hat. Natürlich wurde auch fleissig in den ehemaligen Ostblockländern herumexperimentiert, was das „Finden“ neuer musikalischer Wege betraf – einzigartig damals die Musik der Jazz Szene in Polen, Russland, Ungarn und anderen Ländern – der dortige elektronische Bereich war Musikfans hierzulande jedoch reines Ödland. Aber seinerzeit galt jegliche Kreativität als „westliche Dekadenz“ und Klangbastler und Elektroniker wurden von der Politik dieser Länder mitunter als subversive Elemente oder Aufrührer betrachtet, die mit Vorsicht zu geniessen waren und nicht selten inhaftiert wurden, um sie oder deren Familien – wenn nötig auch mit Polizeigewalt – einzuschüchtern – was darin bündelte, dass viele Künstler sich frustriert von der Musik abwandten.

Der rumänische Avantgardeelektroniker RODION LADISLAU ROSCA und seine Musik wurden von einem engagierten Filmemacher, als dieser Musik für seinen Dokumentarfilm „Imagini din vis“ zusammenstellte, in dessen Heimatdorf aufgespürt und sozusagen wiederentdeckt. Für das Label BBE Music hat der Komponist  seine Archive durchstöbert und einzelne damals von der Geheimpolizei konfiszierte Kompositionen zu Tage gefördert und mit diesen „The Lost Album“ zusammengestellt, das Interessierten einen tollen kleinen Einblick über die damalige elektronische Musik hinter dem eisernen Vorhang gibt. Ende der Siebziger Jahr hat der studierte Klarinettist gemeinsam mit Gicu Fărca und Adrian Căprar die Band „Rodion GA“ auf die Beine gestellt, einiger dieser Kostproben, die in einer engen Wohnung auf diverse Bandmaschinen aufgenommen worden sind, gibt es ebenfalls zu hören. Aus diesem Fundus stammen beispielsweise „The Train“ und „Point“.

Die Musik wurde in ihrem authentischen Originalzustand belassen, die 14 Tracks sind feine Hörbeispiele, wie damalige Effekte und Instrumente wie Flanger, Phaser, analoge Synthesizer wie der „Casio VL Tone“, der sowjetische „Faemi“ oder mit der Fuzzbox verzerrte elektrische Gitarren zu psychedelisch-kosmonautischer Musik zusammengefügt wurden. Im zweigeteilten „Piramide “ ist mit dem „Wurlitzer Sideman“ sogar eine der ersten „Drum Maschinen“ überhaupt zu hören. Stücke wie „Contrast“ und „Paradox“ besitzen – vorausgesetzt man hat ein Faible für diese Art von Musik – auch heute noch ihren Charme, das „Cosmic Game“ erinnert an die Underground-Perlen der Krautrock-Aera; in der es Projekte wie „Amon Düül“ oder „The Can“ gegeben hatte. Der „Dans Macabru“ zeigt eindeutig „Kraftwerk-Neu-Tangerine-Dream“-Einflüsse.

FAZIT: Musik für Insider und die „real electronic music nerds“, die nicht nur mit neuen Trends gehen, sondern sich auch für die ursprünglichen Roots dieser Genre-Musik begeistern.

VÖ: 20.10.14

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://rodionga.com/  &  http://www.youtube.com/watch?v=BLYiPfnBbic

WEBSITE LABEL

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PERE UBU “CARNIVAL OF SOULS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pere Ubu - Carnival Of Souls 300

TITELVERZEICHNIS:

01.  Golden Surf II
02.  Drag The River
03.  Visions Of The Moon
04.  Dr. Faustus
05.  Bus Station
06.  Road To Utah
07.  Carnival
08.  Irene
09.  Brother Ray

Label: Fire Records
Web: www.firerecords.com

AVANTGARDE

Für Fans von:  John Cale – DAF – Kevin Ayers – Ian Dury

USA (OHIO)

Eine der innovativsten Bands der Spät 70er lässt wieder mal von sich hören. Aber genauso wie meine Oma immer von den guten alten (besseren) Zeiten geschwärmt hat, schwelge ich immer in nostalgischen Sphären, wenn die Rede auf die Avantgarde-New-Wave-Band PERE UBU aus Cleveland im Bundesstaat Ohio kommt. Aber die ideenreichen experimentellen Zeiten, als Sänger David Thomas sich in eine leere Fabrikhalle gesetzt hat, leere Bierflaschen zerworfen hat und dazu seine selbstzerstörenden Textfragmente losgelassen hat wie in der schon legendären „Sentimental Journey“. Unvergessen der Mega-Punk-Wave-Tanz-Knüller „Modern Dance“ und andere großartige Lieder (z. b. „Over My Head“) der Band, in der mal so tolle Musiker wie Allen Ravenstine, Tony Maimone und Tom Herman gespielt haben.

Das letzte aktuelle Studio Album vor zwei Jahren war einigermassen befriedigend und jetzt liegt also das neueste Opus vor mir, das ich aufgrund der zuletzt gemachten Erfahrungen erst einmal argwöhnisch begutachte. Aber die Hoffnung ist gross, dass Sänger Thomas wieder mal erleuchtet wurde von intellektuellen Gedankenblitzen. „Carnival Of Sounds“ lautet der Albumtitel – das verspricht schon mal Gutes und auch der Auftakt „Golden Surf II“ ist geil mit seinen schwirrenden schrägen Saxophonklängen, ein rasender Rock Riff paart sich mit zwitschernden Synthesizer Klängen und Thomas schreit, nein – seine Stimme überschlägt sich zum jagenden Rhythmus – Stopp nach 2 Minuten – er wimmert wie ein eingesperrter Irrer in der Nervenheilanstalt von Glenville (remember “Wrong Turn Teil 4”?) Alter Schwede! Knallig geht’s weiter – „Ian Dury“ trifft auf die „Pistols“ trifft auf „Bowie“ trifft auf – „Ubu“ – das isses! <you know i gotta have a plan for tonight< singt der Chef und murmelt sich weiter durch den Song – am Ende das voll-punkige Crescendo mit ohrenbetäubender Lautstärke. Volle Punktzahl für diesen phätten Auftakt! <it’s time to go> ruft Thomas am Ende. “Aber nicht doch – hiergeglieben!” denke ich.

Klarinette (Darryl Boon) und Stimme bestimmen das Geschehen im miesgelaunten „Visions Of The Moon“, „Astronomine-Domine“-Nonenakkorde sorgen am Ende für tolle Atmosphäre, „Dr Faustus“ bleibt in sich gekehrt und besitzt mit ungewöhnlichen Theremin-Klängen dagegen fast schon eine fröhliche Aura – Thomas führt Selbstgespräche – kommt hier ausdrucksstark den Anfangszeiten der ersten drei Alben verdächtig nahe – „Bus Station“ erinnert mich – vor allem wegen des Gitarrenspiels – an die genialen Songs des viel zu früh im Alter von 38 Jahren verstorbenen Philip Charles Lithman, der unter dem Pseudonym „Snakefinger“ zu Weltruhm gekommen war. Die „Road To Utah“ gibt es im Videoclip zu sehen, wenn Ihr auf diesen Link klickt: http://vimeo.com/95286017  ist als Prequel gedacht zum John Schlesinger Filmdrama „The Day Of The Locust“ aus dem Jahr 1975 (in Deutschland bekannt als „Der Tag der Heuschrecke“). Das Zusammenspiel von Orgel (Keith Moliné), Electronica (Gagarin) und dem Museumssynthesizer EML Electrocomp 101 (Robert Wheeler) verursacht puren Avantgardismus im Titelsong. „Irene“ ist ein melancholischer Love Song mit einem Augenzwinkern in Richtung „Screamin’ Jay Hawkins“.

FAZIT: PERE UBU sind endlich wieder da und fast genau so schräg wie vor 30 ½ Jahren! Das gefällt fast niemandem, es wird nicht im Radio gespielt, die Songs werden auch nicht im TV zu sehen sein, ist aber auch sheet-egal, weil “PERU UBU” immer Musik für Insider gewesen ist, Musik für Musikversteher, die nach frischen Sachen lechzen und auch mal Andersartigkeit akzeptieren und diese aufsaugen wie ein Verdurstender in der trockenen Wüste. „Carnival Of Sounds“ ist das beste Album der Gruppe seit dem 1980er „The Art Of Walking“ und ich glaube es ist an der Zeit, dass ich jetzt wieder Mal meine uralten Vinyl-Scheiben der Band heraus krame, um diese alle bis zum komatösen Zustand durchzuhören. Die Vinyl LP beinhaltet übrigens 5 nicht auf der CD befindliche Intermezzo-Sequenzen („Strychnine 1-5”), dagegen fehlt dort der 12minütige Track „Brother Ray“, dafür gibt es aber beim Kauf der CD oder der LP einen Download-Code für die digitale Kopie, bei der sich Fans dann mit den bei ihrer Version fehlenden Stücken eindecken können. Lobenswert.

VÖ: 08.09.14

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ubuprojex.com/ & http://youtu.be/jR3jJmPMxfs ( 2 Klassiker der Band)

TOURDATEN

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CIRCULATORY SYSTEM “MOSAICS WITHIN MOSAICS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Circulatory System - Mosaics Within Mosaics

TITELVERZEICHNIS: (01) Physcial Mirage Visible Magic (02) If You Think About It Now (03) No Risk (04) Just In Time To See You All (05) Neon Light (06) It’s Love (07) Mosaic #1 (08) Tiny Planes On Canvas (09) Mosaic #2 (10) When You’re Small (11) Do You Know What’s Real (12) Over Dinner The Cardinal Spoke (13) Aerial View Of A Heart (14) There Is Not Time But Now (15) Puffs Of Cotton (16) The Reasons Before You Knew (17) Mosaic #3 (18) Mosaics Within Mosaics (19) Mosaic #4 (20) Open Up Your Lives (21) Mosaic #5 (22) Sounds That You’ve Never Heard (23) Stars And Molecules (24) Mosaic #6 (25) Mosaic #7 (26) Makes No Sense (27) Conclusions (28) Mosaic #8 (29) Bakery Spires (30) Night Falls (31) Elastic Empire Coronation LINE UP: Will Cullen Hart Derek Almstead Suzanne Allison Peter Echick John Fernandes Charlie Johnson Heather McIntosh

AVANTGARDE

Für Fans von:  Amon Düül II - Ash Ra Tempel - Animal Collective

USA (GEORGIA)

Wer jemals die experimentelle Musik der am Ende der 60er Jahre tätigen innovativen Krautrockgruppen wie „Amon Düül 2“ oder „Popol Vuh“ vermisst hat, wird jetzt auf dem dritten Studio Album „Mosaics Within Mosaics“ der amerikanischen Gruppe CIRCULATORY SYSTEM fündig. Zwar vermischen die Musiker analoge schräge Klänge auch mit zeitgenössischen elektronischen Modulationen, aber das in einer Art & Weise, die stark an die Aufbruchsphase der psychedelischen Musik erinnert, wie sie einst von genialen & gleichermassen verschrobenen Köpfen wie Syd Barrett, Kevin Ayers oder ansatzweise auch Peter Green inszeniert worden ist. Beatlesque Harmonie Vocals paaren sich beispielsweise wie in „If You Think About It Now“ mit indisch angehauchten Elementen und rückwärts laufenden Bandschleifen. Bis die eine oder andere Melodie im Kopf hängen bleibt, sollte es schon ein paar Hördurchgänge brauchen und ob das auch als limitiertes Vinyl Doppel Album verfügbare Avantgarde Meisterwerk jemals in den Status eines Kultobjekts erhoben wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass dieses Sammelsurium an durcheinander wuselnden Ideen einen Platz wahrscheinlich (leider) nur in  sehr wenigen Musikkollektionen einnehmen wird.

INFO: Beim Label “Sound Recordings” gibt es weitere interessante Acts für Musikintellektuelle, Entdecker und leidenschaftliche Sammler: http://www.cloudrecordings.com/catalog.html - wer in diverse Stücke reinhören möchte: http://cloudrecordings1.bandcamp.com/album/cloud-recordings-sampler

VÖ: 24.06.14

Verfügbar: CD & 2-LP & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.cloudrecordings.com/circulatory.html

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FIRE! ORCHESTRA “ENTER!”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

AVANTGARDE

Für Fans von:  The Pop Group - Humcrush - Elephant9

SCHWEDEN

Schwerer Tobak, den das FIRE! ORCHESTRA kredenzt. Wie eine bunte Gumbo- Schlachtplatte, auf der auch Schlangeneier & Krokodilinnereinen nicht fehlen dürfen, walzen sich die 2 Kompositionen des neuen Albums in die anspruchsvollen Ohren. Über 25 schwedische Musiker spielen gleichzeitig – jeder – so scheint es für den Laien – etwas anderes und zwar das, was er gerade möchte. Ein quiekendes Saxophon duelliert sich mit einer kreischenden Frauenstimme, Bassist Johan Berthling leidet deutlich am „Grand-Funk-Railroad“-Syndrom und lässt seinen Tieftöner unkontrolliert dröhnen und dazu gesellt sich der leidenschaftliche Auftritt des Chefs Mats Gustaffson, der dieses Avantgarde-Kunstwerk seit 2 Jahren betreibt. Wer auf die Musik vom Mahavishnu Orchestra, Miles Davis und Pere Ubu steht und das am besten gleichzeitig, ist hier gut aufgehoben. Nie war organisiertes Chaos schöner!

Fire Orchestra - Enter

VÖ: 26. 05. 14

Verfügbar: CD &  2-LP & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://matsgus.com/  &  http://www.runegrammofon.com/ (Label)

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