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Hier gibt es CD-Rezensionen von Blues Alben, die im Jahr 2010 veröffentlicht worden sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben ”Live Bootleg Series Vol 6” von JOHNNY WINTER, “Memphis Blues” von CINDY LAUPER, “Stand Together” von HARPER, “Retroactive” von MARK HUMMEL, “Shake A Bone “ von SON OF DAVE, “Ain’t Got Troubles” von EDEN BRENT, “Call Me John Primer” von JOHN PRIMER, “Mind Games” von PAUL LAMB & THE KING SNAKES, “Grounded In Reality” von SVEN ZETTERBERG, “You Are Not Alone” von MAVIS STAPLES, “Robert Johnson’s Soul” und dem Sampler “Were Blues Crosses Over” aus dem Hause Ruf Records aus Deutschland.

BLUES CDs 2010

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JOHNNY WINTER “LIVE BOOTLEG SERIES Vol 6”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Buddy Guy - Hound Dog Taylor - Son Seals

USA (TEXAS)

Das erste, das der Musikfan hört ist das gutturale langgezogene “Yeaaaah! - Alright!” Das Intro ist 13 Sekunden lang, es gibt  nur 6 Tracks, aber die haben es allesamt in sich. Wenn Johnny Winter im instrumentalen “Sen-Sa-Shun” nach 44 Sekunden zu einem seiner unvergleichlichen Soli ansetzt, schreie ich begeistert “Yes!” in den Raum. Ich bin bekennender JW-Fan und diese Live-Aufnahme ist eine seiner besten Platten seit langem. Die Band brummt (vor allem der Bass von Jon Paris), der Sound ist bescheiden, authentisch rauh und ungehobelt (nichts für Feinkostgourmets), aber wen interessiert das schon. Es gibt massenhaft Slidegitarre (“Johnny Guitar”), natürlich auch einen gewaltigen Slow Blues (“Blackjack”) bei dem Johnny die Pull-Offs aus dem Fingergelenk springen lässt, dass nicht einmal der schnellste Mann der Welt (Usain Bolt) mitkommen würde. Bluesrock rules!

Da ich Johnny Winter-Maniac bin, spare ich mir die objektive Kaufbewertung dieses Mal - für Johnny Winter Fans ist diese CD einfach unverzichtbar und gehört in die Sammlung

VÖ: 12. 01. 10

Verfügbar: CD  & digitales Album

GLEITE MIT DEINER MAUS ÜBER DAS COVER!

Webseite: http://www.johnnywinter.net/welcome/ 

TOURDATEN

INFO: Von Johnny Winter gibt es rund über 500 Bootleg-Alben und es war an der Zeit, dass sich mal jemand hingesetzt und ermöglicht hat, dass wenigstens ein Teil dieser Konzerte, die er rund um den  Erdball gespielt hat, offiziell verfügbar ist.  Die erste CD dieser LIVE Bootleg Serie erschien im Oktober 2007, ich habe sie seitdem alle gekauft und bin nun stolzer Besitzer von genau 50 Johnny Winter-Platten (Studio-, Best Of- und Live-Scheiben).

 

 

 

 

 

 

 

 

CINDY LAUPER “MEMPHIS BLUES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES

Für Fans von: Janiva Magness - Dolly Parton - Johnny Lang

USA (NEW YORK)

Der dicke, phätte Mundharmonika-Sound von Charlie Musselwhite bläst mich fast vom Hocker. CINDY LAUPER, die Ulknudel, singt Blues. Darf man sie ernst nehmen? Sie gibt ihr bestes, steht an der Strassenkreuzung und versucht dem Teufel, ihre Seele anzubieten, der aber erzählt ihr, dass sie nicht genug Blues in der Stimme hat. Nach & nach kommen Allen Toussaint, B. B. King, Jonny Lang und Ann Peebles vorbei, unterstützen Cindy kräftig, aber es hört sich immer noch an, als ob sich Dolly Parton am Blues versucht. Die Musik klingt wie ein Überbleibsel aus der Big Brother & The Holding Company Periode, aber die 13 Songs sind ausnahmslos erstklassig & ich muss mich entscheiden, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist und weil ich dann doch während der 45 Minuten meinen teuflischen Spass hatte, bekommt Cindy meinen Daumen nach oben

Cindy Lauper - Memphis Blues

VÖ: 22. 06. 10

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.cyndilauper.com/

TOURDATEN

INFO: CINDY LAUPER ist auch bereits seit 27 Jahren auf den internationalen Bühnen unterwegs und nachdem es ihr wohl im Pop Genre zu langweilig geworden ist, unternimmt sie jetzt einen Auflug ins Blues-Gefilde.  Das neue Kleidchen steht ihr eigentlich ganz gut. Produziert hat Scott Bombar in seinen Electraphonic Studios in Memphis und genau diese Tatsache hat dazu beigetragen, dass “Memphis Blues” ein sehr gutes Scheibchen geworden ist. Wer sich dafür interessiert, wie es in diesem Studio aussieht: http://www.scottbomar.com/studio.html - gibt auch paar Videos der exzellenten Studio-Band “The Bo-Keys”

 

 

 

 

 

 

 

 

HARPER “STAND TOGETHER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ALTERNATIVE BLUES

Für Fans von:  Junior Wells - Sugar Blue - John Mayall

AUSTRALIEN

Blues und Didgeridoo? Habe ich in dieser Kombination noch nicht gehört. Aber der Blues, den PETER HARPER spielt, ist von vorne herein nicht zu vergleichen mit den meisten CDs im Genre. Er kommt aus Australien, sein Hauptinstrument ist die Harmonika und wenn diese auf das oben erwähnte Instrument trifft (“You Know What You Got”), charakterisiert das den bunten Mix aus Heavy Blues, Rock & funky Pop-Elementen am besten. Er verfügt über einen dicken fetten Ton (gut zu hören in “No Problem”) und einige der Songs erinnern an die jüngeren Groove-Eskapaden von John Mayall (“Not My Brother” ist der kleine Bruder von “World War Blues”). “Weaker Man” zeigt, dass auch die begleitende US Band MIDWEST KIND ihr Handwerk versteht. Zwei weitere Highlights gibt’s am Ende: Das southern-rockige “What Are You Gonna Do” und der langsame Boogie-Rocker “Damn Shame”

Harper - Stand Together

VÖ: 18.05.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.harper.biz/

TOURDATEN

INFO: Es ist das dritte Studio Album von PETE HARPER (nicht zu verwechseln mit dem Schweizer Mundharmonikaspieler Chris Harper), das er bei Blind Pig Records veröffentlicht hat. Er hat sich von Beginn an die Musik der Bluesmusiker Sonny Boy Williamson und Little Walter einverleibt, aber nachhaltig beeinflusst wurde seine Musik durch die Bekanntschaft mit einem Hopi Indianer. Dessen Philosophie bekräftigte ihn,  sich mit der Musik der Ureinwohner Australiens zu beschäftigen. Diese Roots sind in den 12 Songs von “Stand Together” deutlich zu hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

MARK HUMMEL “RETROACTIVE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES

Für Fans von:  Junior Wells - Little Walter - Billy Boy Arnold

USA (KALIFORNIEN)

Er ist ein Mundharmonikaspieler aus Connecticut (spich: Connettikatt  = der Legende nach wurde der US Bundesstaat nach einer Frau namens Conny, die eine nette Katze hatte, benannt), was man nicht unbedingt hinter dem Namen MARK HUMMEL vermuten könnte. Er bläst eine Harmonica mit phättem Sound, entweder hat der Audio Mixer Kid Anderson hier hervorragende Arbeit geleistet oder der gute Mark hat seine Harp vor den Aufnahmen in Whiskey ertränkt. Auch unbedingt erwähnenswert die herausragende Band, die einen Klasse Job im Auftakt „Funky Way“ abliefert. Stechende klare Gitarren-Arbeit und eine sehr schöne nach Booker-T klingende Hammondorgel. Und spontan ist mein erster Gedanke: Vergesst all die Trucks, Popovices oder Magnesses – hier gibt’s die wahre rootsige Blues-Mucke – ein Kracher reiht sich an den Anderen - eine der TOP Blues CDs des Jahres 2010!

Mark Hummel - Retro-Active

VÖ: 20.04.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.markhummel.com/

TOURDATEN

INFO: An der subtilen Umsetzung von Phrasierungen, Intonation und Klang seines Mundharmonikaspiels hat er jahrelang gearbeitet. Er sieht sich selbst als “Road Warrior”, der am liebsten Live spielt und mittlerweile hat er sich auch auf lokalen wie internationalen Festivals einen hervorragenden Ruf als exzellenter Bluesmusiker erarbeitet. Alles in allem hat MARK HUMMEL bereits 16 Alben eingespielt und die neue “Retro-Active” ist bisher eine seiner besten Platten.

 

 

 

 

 

 

 

 

DER DESIGNIERTE NACHFOLGER VON JOHN LEE HOOKER AUF PSYCHEDELISCHEM BLUES-FUNK-TRIP

SON OF DAVE “SHAKE A BONE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Son Of Dave - Shake A Bone mc

Ein bis zwei Mal im Jahr höre ich eine CD, die so ungewöhnlich klingt, dass ich mich gar nicht zurückhalten möchte vor lauter Begeisterung. “Shake A Bone” von SON OF DAVE ist so eine. Er war ein Mitglied der “Crash Test Dummies”, die ich zwar kannte, aber dieses Album des britischen Musikers ist komplett anders: Ein Auflug in die Welt des modernen Blues-Folk-Rocks. SON OF DAVE ist eine kanadische Blues-Rock-One-Man-Show. Die meisten Musikfans kennen ihn unter dem Geburtsnamen Benjamin Darvill, als er für die Band “Crash Test Dummies” Gitarre, Mundharmonika, Mandolinen und weitere Instrumente bediente. Seit 2000 ist er solistisch tätig.  “Shake A Bone” ist sein fünftes Album. Er selbst beschreibt seine Musik als “Funky Ass Devil Music”

BLUES-FUNK

Für Fans von: John Lee Hooker -  Sugar Blue - Rev. Peyton

KANADA

“It’s Rock’N’Roll 4 Disco-Kids” sagt er treffend im ersten Stück “Rock & Roll Talent Show”. Und schon trifft den Hörer die komplette Wucht des Mannes, der hier aussergewöhnlich traditionelle Grooves mit Mundharmonika, Mandoline, Rockgitarren und stampfenden - teilweise vom PC generierten - Drumbeets vermischt, ohne Puristen vor den Kopf zu stossen. Am besten passt die Bezeichnung “John Lee Hooker auf psychedelischem Acid-Trip” Im Titelsong “Shake A Bone” paart er die “Human Beat Box”,  knackige Funk- Grooves mit Prince- Falsettos und dem heissen Dampf des Louisiana-Sumpfes. Wenn jemals ein Song das Attribut “Blues-Funk” verdient hat, dann ist es dieser Song! Ich werde den Song bei meinem nexten Auflegen der Hip Hop Community präsentieren - bin schon jetzt gespannt!  Es gibt 12 Stücke (Spielzeit 38:18) und jedes davon ist ein Highlight: Der technoide Harmonica-Stomper “”She Just Danced All Night” - kein Wunder, wenn “sie” das hier hört - das mystisch-krachende & energetische Rock- Schaukelpferd “Voodoo Doll” und der jagende, stampfende Boogie “Revolution Town”, in dem er mit der Mundharmonika sogar eine Polizeisirene imitiert. Vor allem Fans der Blues-Harmonika dürften ihre helle Freude mit der Platte haben - “Shake A Bone” ist zweifelsohne eine der herausragenden CDs im Jahr 2010! Es ist sein fünftes Album und es wird unbedingt Zeit, dass ich mir endlich die vorigen vier besorge! Produziert hat der blueserfahrene STEVE ALBINI, das Album war innerhalb von 2 Wochen “im Kasten”.

“Shake A Bone” von SON OF DAVE ist im Mai 2010 zum “Blues Album des Monats” gekürt worden.

VÖ: 30.03.10

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital

Empfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://myspace.com/thesonofdave & http://sonofdave.com/home/

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

VARIOUS ARTISTS “WHERE BLUES CROSSES OVER 2010”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES

Für Fans von: Chicago Blues - Blues Rock

SAMPLER

Und noch eine neue Compilations, die sich neben mittlerweile ca. 1000 Blues-Samplern in meiner Sammlung einreihen muss. Macht so ein Kauf noch Sinn? Habe ich nicht bereits das Meiste auf anderen Platten? Nein, denn hier gibt es spezielle Interpreten, die beim Label Ruf Records unter Vertrag stehen. Und bis auf Jeff Healey   vertreten mit dem tollen “I Think I Love You Too Much”) und Luther Allison (von beiden besitze ich Musik) ist alles andere ziemliches Neuland für mich. Von der imposanten Blues Sängerin MEENA aus Wien hatte ich noch gar nichts gehört. Es gibt 10 Songs (46:35), von denen die Hälfte nur durchschnittliches Bluesfutter (Omar Dykes, Shakura Saida, Joanne Shaw Taylor) sind und damit hat sich diese CD leider nur einen der hinteren Plätze meiner umfangreichen Collection verdient und wird bis zur Jahrhundertwende auf einen weiteren Einsatz warten müssen

Various Artists - Where The Blues Crosses Over

VÖ: 26.02.10

Verfügbar: CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Die Webseite des Labels:  http://www.rufrecords.de

TOURDATEN

INFO: Irgendwann zu Beginn der 90er Jahre hatte der Manager des Blues Musiker Luther Allison die grandiose Idee, ein Label zu gründen, um die Karriere seines Schützlings voran zu treiben. 1994 war es so weit, das Motto hiess von Beginn an: “Where Blues Crosses Over”.  15 Jahre später kann Thomas Ruf mit seinem Label über 100 Veröffentlichungen, eine Million verkaufter Tonträger und zwei Grammy- wie auch zehn Blues Music Award Nominierungen zurück blicken. Im Katalog von Ruf Records stehen renommierte Acts  wie Sue Foley, Michael Hill’s Blues Mob, Canned Heat oder Ana Popovic.

 

 

 

 

 

 

 

 

JASON ELMORE & HOODOO WITCH “UPSIDE YOUR HEAD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von:  ZZ Top - Stevie Ray Vaughan - Tom Principato

USA (TEXAS)

Die Blues Szene boomt wie lange nicht zuvor. Jede Woche kommen neue Gruppen und Interpreten aus den USA über den Ozean geschwappt. Mit JASON ELMORE legt einer der besten ”neuen” Gitarristen sein Debut “Upside Your Head” vor. Der erste Song “Dusk Till Dawn” gibt die Richtung vor: Texanischer Blues Rock in Form der 70er ZZ Top Orgien. Einflüsse sind aber auch Rory Gallagher, Jeff Beck (was das Slidegitarrenspiel betrifft) und Jimi Hendrix (vor allem in Funk-Rocker “Big Money Grip”). Im langsamen “All It Does Is Rain” weint die Klampfe um die Wette mit dem strömenden Regen, er streichelt beim Picking gleichzeitig den Volumenregler mit dem kleinen Finger der rechten Hand, um die Lautstärke (technisch perfekt) im Takt auf- und abschwellen zu lassen - der Musikfan bekommt 14 heiße Blues Rocker, die er gar nicht mehr aus dem Player nehmen möchte.

Jason Elmore - Upside Your Head

VÖ: 20.04.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/jasonelmore

TOURDATEN

INFO: Nachfolger von Stevie Ray Vaughan? Wie oft habe ich es schon gehört und gelesen, wie oft habe ich selbst gedacht, das ist es jetzt! JASON ELMORE kommt dem viel zu früh verstorbenen Stevie Ray sehr nahe, was Intensität, Spielfreunde und Vortrag anbetrifft. Die Musik seines Trios umschreibt er auf seiner MySpace-Seite selbst als “Rory Gallagher meets Joe Bonamassa meets Johnny Winter” - kein Veto, wobei seine Stimme auf der Platte nicht einmal die Intensität seiner impulsiven Live- Auftritte erreicht. Ein kleines Beispiel gefällig? Jason spielt den Klassiker “Superstition” von Stevie Wonder solo auf der akustischen Gitarre: www.youtube.com/watch?v=XOayGtYaq0A - jeden Mittwoch im Club “Pearl” in Dallas.

 

 

 

 

 

 

 

 

EDEN BRENT “AIN’T GOT TROUBLES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PIANO BLUES

Für Fans von: Larry Davis - Janiva Magness - Ida Cox

USA (TEXAS)

“Who Is Eden Brent?” heisst es auf ihrer Website. Habe ich mich auch gefragt, als ich ihre CD in den Händen hielt und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir wirklich etwas entgangen ist in den letzten Jahren. Eine Musikerin - mit einer scharfen Stimme ausgestattet - die an Memphis Minnie oder Bessie Smith erinnert und die sich in den “Highs & Lows” gleichermaßen wohl fühlt. 12 Blues-Diamanten präsentiert sie auf “Ain’t Go No Troubles”. Der Titelsong trägt den Hörer mitten hinein in einen New Orleans Blues Club: Die Bläser sägen fett, Slidegitarren wimmern und Eden hämmert Synkopen-Salven auf die Tastatur, “Right To Be Wrong” ist ein rockiges Shuffle-Monster, “Leave Me Alone” eine bittersüsse ”Slow Blues”-Perle.  “Let’s Boogie Woogie” und “My Man” zeigen, dass der Pianistin mit Colin Linden, George Porter und Bryan Owings hervorragende Musiker zur Seite standen

Eden Brent - Ain't Got No Troubles

VÖ: 07. 09. 10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://edenbrent.bandcamp.com/album/aint-got-no-troubles

TOURDATEN

INFO: EDEN BRENT wuchs in Greenville (Mississippi) in einer musikalischen Familie auf. An einer Universität in Texas belegte sie die Fächer ”Komposition” und “Jazz” Wieder zurück in ihrer Heimatstadt  lernte sie den Blues & Boogie Pianisten Abie Ames kennen, der nach dem Tode seiner Frau nach Greenville gezogen war und dort zahlreiche Schüler unterrichtete. Ames erkannte ihr Talent, nahm sie mit auf Tournee und war fortan ihr Mentor über zu seinem Tode im Jahr 2002. Über die Zusammenarbeit der Beiden gibt es eine filmische Dokumentation: “Boogaloo & Eden: Sustaining The Sound”.

 

 

 

 

 

 

 

 

JOHN PRIMER “CALL ME JOHN PRIMER” (Kurztext)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Melvin Taylor - Magic Slim - Buddy Guy

USA (MINNESOTA)

The Blues Is Still Alive! Oft totgesagt und von Pessimisten zu Grabe getragen, ist es aber das Schönste für Genre-Fans, wenn sie das Gegenteil beweisen dürfen. Blues – die Musik, die (eigentlich) von allen geschätzt wird, mit der aber hierzulande trotzdem am wenigsten zu verdienen ist. Selbst in der Genre-Heimat, in der es eine brodelnde Szene mit jungen Musikern und immer wieder neu entdeckten älteren Cracks gibt, ist die grosse Kohle nur drin für die Koryphäen B. B. King, Buddy Guy oder die neuen aufstrebenden Stars wie Derek Trucks oder Janiva Magness. Ab und zu steht dann plötzlich einer der „Old Hounddogs“, die vorher keiner kannte, im Rampenlicht. JOHN PRIMER ist einer dieser Musiker, der - in Minnesota geboren - irgendwann in den 70ern begonnen hat, zu spielen und seitdem kontinuierlich seinen Weg über Sideman-Rollen in diversen Bands („Willie Dixon“, „Muddy Water’s Band“) bis zum Solo Act gegangen ist. WEITER!

John Primer - Call Me John Primer

VÖ: 09. 11. 10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.johnprimerblues.com/

TOURDATEN

INFO: Spät hat er angefangen mit eigenen Veröffentlichungen. Geboren wurde JOHN PRIMER 1945 in Camdon, einem kleinen Kaff in der Nähe von Minneapolis (Minnesota). Als Teenager interessierte er sich für’s Gitarre spielen, fand einen Lehrmeister in Sammy Lawhorn (spielte bei der Muddy Waters Blues Band), der ihm die Grundkenntnisse der Slidegitarre vermittelte. Später stieg er bei den Chicago All Stars von Willie Dixon ein, kam später zur Band von Magic Slim und von dessen Label Wolf Records kam das Angebot, eine Solo Platte auf zu nehmen. Im Alter von 46 Jahren veröffentlichte er sein Debut “Poor Man Blues”, auf dem Magic Slim und Billy Branch gastierten. “Call Me John Primer” ist seine 13. Platte.

 

 

 

 

 

 

 

 

PAUL LAMB & THE KING SNAKES “MIND GAMES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES

Für Fans von: John Mayall - Peter Green - The Blues Band

ENGLAND

Anfangs tue ich mich schwer mit der britischen Stimme von PAUL LAMB und der Art, wie der Dinge beim Namen nennt („those fonny things“), beim ersten Mundharmonika-Solo bin ich angenehm angetan. Der nachfolgende hardbluesige Boogie „Come To The Conclusion“ zerstreut alle Zweifel: Hier ist eine Band, die Spass hat. Besondere Merkmale sind Bluesharp und ein knackiger Gitarrensound. „Let Me In“ swingt sweet-soulig, der alte „Ya Ya Blues“ kommt funky & “new- orleansig” „The Pillow“ swingt federleicht, der langsame Power- Blues “Love Another Day” ist düster - Paul Lamb scheint seine Mundharmonika für ihren letzten Gang im Wasser aufgeweicht zu haben, so intensiv-inbrünstig klingt sein Instrument. Kleines Schätzchen für Harmonika-Liebhaber. Neben dem Piano-Blues „Change My Way Of Living“ dürfte vor allem “No Matter What You Do” den Blues Brothers Fans gefallen.

Paul Lamb And The King Snakes - Mind Games

VÖ: 25. 10. 10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://paullamb.com/http://myspace.com/paullambkingsnakes

TOURDATEN

INFO: Das Label SECRET RECORDS ist auf der grossbritannischen Insel seit Jahren bekannt für seine hervorragenden Kompilationen und Box-Sets.  Für Classic Rock & Progressive Rock Freunde besonders empfehlenswert sind Editionen wie diese: http://www.secretrecordslimited.com/ViewProduct.asp?productID=112 - Bloodwyn Pig war die Band, bei der EX-Jethro Tull Gitarrist Mick Abrahams nach seinem Ausstieg bei der Ian-Anderson-Band gelandet war. Seit einigen Jahren gibt es dort feine Blues-Spezialitäten wie eben die aktuelle CD “Mind Games” von PAUL LAMB und seinen KING SNAKES.

 

 

 

 

 

 

 

 

SVEN ZETTERBERG “GROUNDED IN REALITY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sven Zetterberg - Grounded In Reality mc

Bei den ersten Tönen muss ich spontan an JJ Grey & Mofro denken. „Aha, noch jemand, der auf der Retro Schiene herum reitet.“, aber als sich der Song „It Slipped Right Through My Hands“ weiter entwickelt, höre ich lang vermisste Töne, die dem Kenner ein Schnalzen mit der Zunge entlocken. Astreine „Sweet Soul Music“, die der schwedische Songwriter SVEN ZETTERBERG auf dem Album “Grounded In Reality” präsentiert.  Harmonien und das tolle Gitarrenspiel (erinnert an die Licks von Steve Cropper) lösen Freude aus. Der 58jährige ist - wie er selbst sagt - beeinflusst von Otis Rush, Bobby Bland, Ike Turner, Magic Sam und anderen Blues Musikern. Seine Musik beschreibt er als “Blue Eyed Soul” - bei den Aufnahmen zur CD hat ihm die Band “The Rockarounds” assistiert.

BLUES

Für Fans von: Arlen Roth - Ry Cooder - Larry Davis - B. B. King

SCHWEDEN

„As I Was cleaning my apartment - something shiny caught my eyes – on the floor – next ot the carpet – there laid something almost made me cry” singt er mit brüchiger Stimme und die Slidegitarre weint dazu – der Schwede singt Songs übers Verlassen und Verlassen werdenund natürlich steckt in sämtlichen Sekunden die Sehnsucht nach den guten alten Zeiten. Beispielhaft dafür steht „A Memory From My Happier Years“ – eine wunderschöne Country-Soul-Ballade mit phätter Streicher-Sektion – toll arrangiert. Und in „Your Love Is Contagious“ werden sie wieder lebendig: Ray Charles – Arthur Conley – Ben E. King – und wie sie alle heissen. Ein Schwede, der authentischen Soul spielt. Warum habe ich von dem noch nichts gehört? Überraschung im vierten Stück: „Slow Suicide“ beginnt wie ein Reggae mit einem leichten Off-Beat, outet sich dann aber als deeper Louisiana-Swamp-New-Orleans-Ragtimer. Irre! Am liebsten würde ich mich dem wundersamen Umzug anschliessen, der durch den 3 ½ minütigen Song trötet, aber Nachts um 01:10 Uhr sind im tiefkatholischen Würzburg die Bürgersteige hochgeklappt – an den Strassenecken hängen die Knoblauchwürste. Im Song geht es um Alkohol- und Drogenmissbrauch. Sven hat den Song gemeinsam mit seinem langjährigen Musikerkollegen Albert Finney geschrieben.

In „Your Heart Is Just A Frigidaire“ – klingt der gute Sven wie B. B. King und auch seine Gitarrenlicks driften ab in die Richtung des grossen Maestros. Track Nummer 7 ist wieder eine Überraschung – es geht plötzlich in Richtung “Smokie” (britische Pop Gruppe Mitte der 70er). Mir fallen auch noch spontan die “Bellamy Brothers” ein. Aber bevor ich deren „I’m In Love With A Beautiful Woman“ singen kann, holt mich die Stimme von Sven Zetterberg in die Wirklichkeit zurück. Seine Stimme wollte er in den Vordergrund auf dieser CD stellen und es ist ihm gelungen. Der schwedische Produzent Anders Lewen hat einen exzellen Job getan und ein vielseitiges Album inszeniert, auch was die Abfolge der Songs betrifft. Schon mal Disco-Fox auf einen Bluesrocker getanzt? Hey DJs, hier ist Eure Chance! Garantiert, dass nach dieser Nummer jeder Dritte wissen will, wer diesen tollen Song singt. Es ist Sven Zetterberg mit „Heartaches And Strifes

VÖ: 03.11.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.svenzetterberg.com/

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

JOHN PRIMER “CALL ME JOHN PRIMER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Primer - Call Me John Primer

The Blues Is Still Alive! Oft totgesagt und von Pessimisten zu Grabe getragen, ist es aber das Schönste für Genre-Fans, wenn sie das Gegenteil beweisen dürfen. Blues – die Musik, die (eigentlich) von allen geschätzt wird, mit der aber hierzulande trotzdem am wenigsten zu verdienen ist. Selbst in der Genre-Heimat, in der es ein brodelnde Szene von jungen Musikern und immer wie neu entdeckten älteren Cracks gibt, ist die grosse Kohle nur drin für die Koryphäen wie B. B. King oder die neuen aufstrebenden Stars wie Derek Trucks oder Janiva Magness. Ab und zu steht dann plötzlich einer der „Old Hounddogs“, die vorher keine kannte, im Rampenlicht. JOHN PRIMER ist einer dieser Musiker, der 1991 im Alter von 46 Jahren sein Debut veröffentlicht hat und jetzt mit “Call Me John Primer” sein 13. Album vorlegt.

BLUES-ROCK

Für Fans von: Buddy Guy - Magic Slim - John Lee Hooker Jr.

USA

Die neue CD bietet 15 Stücke, die teils Klassiker („Shake Your Money Maker“), aber auch Eigenkompositionen aufweist. Die Musik ist nicht unbedingt spektakulär und bringt auch keine neuen Erkenntnisse, aber die Musiker strotzen vor Spielfreude (im Auftakt „Going Back Down South“ darf sich vor allem der Pianist austoben), es gibt Gitarrenlicks en masse, phätte Harmonika-Sounds und eine gute Rhythmus -Section (Drums & Bass), die vielseitig zwischen swingendem Walking Bass und funky Chicago-Blues-Grooves pendelt. PRIMER ist gut bei Stimme, erinnert etwas an John Lee Hooker Junior –  und lässt seine Slidegitarre wimmern & jaulen, wie es auch ein Elmore James nicht besser konnte. Lässt er sein Bottleneck weg, klingt er stilistisch wie der viel zu früh verstorbene Gitarrist Son Seals.

10 Studio-Titel gibt es, danach geht es weiter mit 4 erstklassigen „Live-Tracks“: „Give it up one more time for the mojo blues bland“ fordert er gleich am Anfang die Audience auf, nicht mit Applaus zu sparen und ab geht die Post mit einem „driving rocking blues“ im 6/8tel Shuffle. Interessant: Auch hier keine spektakuläre Virtuosität, aber Blues, der mitreisst, Spass macht und dem Genre-Fan ein erlesenes Fun-Erlebnis bietet. Die Junx um John Primer spielen authentisch, locker ungekünstelt und mit starken vibes. „Going To New York“ kommt mit gutem, quietschenden Harmonica-Solo -  Blues, bei dem jede(r) unweigerlich mitwippt. JOHN PRIMER ist in Bestform und er veranstaltet sogar einen „stinknormalen“ langsamen Blues-Boogie wie „I Called My Baby“ zur intensiven Headbanger-Gaudi. Nach drei Minuten komme ich mir vor wie einer der Wackel-Hunde, die sich in den 80er Jahren bei zahlreichen Autos auf der hinteren Ablage befanden. Am Ende nimmt der gute John seine akustische Gitarre ins Schlepptau und besucht das „Red House“ von Jimi Hendrix. Kein Thema, dass er auch diese Aufgabe mit der nötigen Ernsthaftigkeit bestens meistert. INFO: Bei den vier Live-Aufnahmen wurde JOHN PRIMER übrigens von der erstklassigen Mojo Blues Band aus Österreich begleitet: http://www.mojobluesband.com/de/index.htm

FAZIT: Eine der stärksten “Old School” Blues-Scheiben des Jahres! Beweis dafür, dass ein 65jähriger Blues-Crack „fresh“ klingen kann wie ein Youngster! John Primer in Rente? Noch lange nicht!

VÖ: 09.11.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.johnprimerblues.com/

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

MAVIS STAPLES “YOU ARE NOT ALONE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mavis Staples - You Are Not Alone

70 Jahre & kein bisschen leise. MAVIS STAPLES ist lebende Soul-Legende und ihre erstklassige Qualität hat sich über all die Jahre bewahrt. Frontfrau für die Staple Singers in den 60er & 70er Jahren, wurde sie Ende der 80er vom Minneapolis-Prinzen „revitalisiert“ & seitdem sorgt sie alle Jahr wieder weltweit für “highlightiges” Entzücken bei den Soulfreunden.  Auf ihrer neuesten CD allerdings ist die Überraschung gross, „You Are Not Alone“ verschliesst sich zwar nicht dem allgemeinen Retro Trend „Back to the 60ies“ (und wer könnte gerade diese Epoche besser rüber bringen als eine Sängerin, die in dieser Zeit ihre grössten Erfolge feierte), aber Missus Staples wartet mit einer richtig dicken Portion Blues auf! Die Songs? Cover Versionen von John Fogerty, Allan Toussaint, Randy Newman und anderen!

RHYTHM’N’BLUES

Für Fans von:  Ry Cooder - Etta James - Koko Taylor - Kara Grainger

USA (ILLINOIS)

 Nach dem soulpoppigen “Don’t Knock” gibt es mit dem Titelsong „You Are Not Alone“ eine feine intensive Ballade mit Lagerfeuer-Atmo – die Tourband, die sie seit drei Jahren umgibt, sorgt für bluesigen New-Orleans- Gospel. Auch alle anderen Stücke können punkten: Das sumpfige „Downward Road“, der Country-Blues (mit einer Menge Americana-Flair) „In Christ There Is No East Or West“ „Creep Along Moses“ (Gospel-Soul mit hervorragendem Blues-Gitarrenbrett von „Daddy“ Pops Staples), der ruhige akustische Blues „Losing You“ und  „I Belong To The Band Hallelujah“ (klasse Soul-Drive für alle Ray Charles-Fans). Eines der besten Stücke ist der tolle Funk Blues „Last Train“ (im Original von Allan Toussaint).

FAZIT: MAVIS STAPLES verlässt das heimische „Soul-Wohnzimmer“, lässt den „Prince-Funk“ der 90er  hinter sich und springt – wie es früher die Hobos (*) getan haben – auf den Blues Train und übergibt ihrer Fangemeinde eine „schweinegeile“ Rhythm’n’Blues Scheibe. Und jetzt? Erwarte ich endlich mal eine Scheibe von Mavis UND B. B. King  ZUSAMMEN! Ich habe Beiden diesbezüglich auch bereits eine eMail  geschickt.

INFO: (*) Hobos nannte man früher in den USA (Ende des 19. bis hinein in das 20. Jahrhundert) Vagabunden oder Landstreicher, die auf “Güterzüge” aufsprangen (als diese noch in moderater Geschwindigkeit fuhren), um sich die Fahrtkosten zu sparen. Später differenzierte man zwischen Wanderarbeitern (die sich von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz fort bewegten) und “Tramps” oder “Bums” (Tagelöhner oder vagabundierenden Jobverweigerern). Link: http://www.hobo.com/ und wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich diese Clips ansehen: http://www.hobo.com/hobo_videos.htm

VÖ: 14.09.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mavisstaples.com/  &  http://myspace.com/mavisstaplesmusic

TOURDATEN

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ROBERT JOHNSON’S SOUL “ROBERT JOHNSON’S SOUL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Frank Marino - Joe Bonamassa - Johnny Winter

USA (TEXAS)

Wie vermessen kann es sein, seine Band ROBERT JOHNSON’S SOUL zu nennen, um Platten zu verkaufen, den Blues zu predigen und weltweit Aufmerksamkeit zu erregen? Gar nicht, wenn man selbst Robert Johnson heißt, dazu klasse Gitarre spielt und den Bluesrock in einer Art und Weise predigt, wie es früher Johnny Winter, Robin Trower oder Rory Gallagher getan haben. Die Debüt Scheibe des Trios bietet erstklassige Songs, vom “slidigen” Auftakt “Had A Dream” angefangen bis zum finalen epochalen 7minütigen Donnerwetter “All Ahead Full”. Dazwischen gibt es mit “Blind Man” einen wuchtigen Boogie-Groover und in “Moonlight Girl” zeigt der Gitarrist, dass er nicht nur als designierter Nachfolger von SRV betrachtet werden darf, sondern über genügend Hitpotential der Marke “Congo Square” verfügt. Schon jetzt DIE bluesige Entdeckung des Jahres! Robert Johnson is “still” alive! :-))

Robert Johnson's Soul

VÖ: 09. 06. 10

Verfügbar: CD  & Vinyl &  Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/robertjohnsonssoul

TOURDATEN

INFO: Mit 13 Jahren hat ROBERT JOHNSON  begonnen mit dem Gitarre spielen, hängt ziemlich bald sein anderes Talent (Zeichnen) an den Nagel und sog die Musik der texanischen Gitarristen  Billy Gibbons, Stevie Ray Vaughan, Eric Johnson und Johnny Winter in sich auf. Letzteren sah er während eines Konzerts, als dieser in körperlich bedauernswertem Zustand war, aber trotzdem einen begeisternden Set spielte und genau diese Energie, die auch früher die Live-Shows von Foghat oder Ted Nugent auszeichnete, möchte er in seinen Konzerten und auf seinen Platten wieder geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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