www.music-newsletter.de

Hier gibt es Rezensionen von Blues CDs, die im Jahr 2013 veröffentlicht worden sind. Hier stehen Infos zu den Alben ”Deep Deep Blue” von DUDLEY TAFT, “Magic Honey” von CYRIL NEVILLE, “Home” von AYNSLEY LISTER, “Bliss Avenue” von DANA FUCHS, “Forbidden Fruit” von ERJA LYYTINEN, “Blue Highway” von MARK SELBY, “From Deep Inside” von DAN DOIRON, “Vintage Blues Guitar” von TIM RENWICK, “Texas Flood” von STEVIE RAY VAUGHAN AND DOUBLE TROUBLE und “Control” von der OLIVER WHITE GROUP. Blues CDs der vorigen Jahre gibt es in der Übersicht.

BLUES CDs 2013

Blues CDs Übersicht

Neue Blues CDs

Startseite

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DUDLEY TAFT “DEEP DEEP BLUE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dudley Taft - Deep Deep Blue

TITELVERZEICHNIS:

01.  Meet Me In The Morning
02.  The Waiting    VIDEO
03.  God Forbid    VIDEO
04.  Sally Can’t Dance
05.  Deep Deep Blue
06.  Feeling Good Now
07.  Wishing Well
08.  Satisfy You
09.  Bandit Queen
10.  Palace Of The King
11.  Shanks Akimbo

Label: Dust On The Tracks Records

Time:

4:40
3:43
4:16
3:53
6:32
4:24
4:09
4:35
2:50
4:23
5:04

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BLUES ROCK

Für Fans von:  Stevie Ray Vaughan - ZZ Top - George Thorogood

USA

Nein, der Mann gehört nicht zur texanischen Gruppe „ZZ Top“, auch wenn sich die Musik des Bartträgers auf allen Alben der eben erwähnten Drei-Mann-Combo befinden könnte. „Deep Deep Blue“ ist das aktuelle Album von DUDLEY TAFT, der in den 11 Tracks so richtig vom Leder zieht. Der Blues Rocker hat früher in den hierzulande kaum bekannten Bands „Second Coming“ und „Sweet Water“ gespielt, ist aber auch schon immer in diverse andere Projekte eingebunden gewesen – Cineasten konnten seine Songs bereits in verschiedenen Kinofilmen hören (u. a. auch in den Grusel-Thrillern „The Sixth Sense“ und „Prom Night“), hier gibt er eine Kostprobe seiner eigenen Kompositionen, die voll sind mit  schreienden Gitarrensoli, brachialen Rifforgien, aber auch gefühlvollen Slow-Blues- Elementen wie im Titelsong. Energischer Dampfhammer-Blues-Rock, bis zum Geht-nicht-mehr hochgezogene doppelseitige Gitarrenbendings, der 47jährige US Musiker steht seinen Vorbildern in nichts nach - unterstützt wird er dabei von TOP Musikern wie John Kessler (Bass), der das Album auch produziert hat.

Los geht’s mit etwas „Helter Skelter“-Flair, der Auftakt „Meet Me In The Morning“ ist ein in moderatem Tempo gehaltener Boogie-Blues, bevor ab dem zweiten Stück „The Waiting“ so richtig (Vorsicht: Worthülse!) „die Post abgeht“. Zum Song gibt es auch einen urigen Videoclip, in dem sich die Pornodarstellerin Alyssa Lynn James die Haare fönt und die Augen schminkt, während ihr Lover die komplette Wohnzimmereinrichtung zertrümmert. Schärfstes Teil im Clip ist allerdings ganz eindeutig die giftgrüne Fender Stratocaster des Chefs. „God Forbid“ ist swamp-bluesiges Headbänging, “Sally Can’t Dance” eine geile (tanzbare) Cover Version, die Musikfans im Original von “Lou Reed” kennen. Akustisch angehauchten Americana-Swamp gibt es im „Wishing Well“ – eine der besten Nummern des Albums! „Satisfy You“ holt noch mal die Keule raus und „Palace Of The King“ gibt es im Original von Freddie King, wobei mich diese Aufnahme hier eher an die 2007er Cover Version von John Mayall erinnert.

FAZIT: Ein bisschen „Thorogood“, etwas „ZZ Top“ und eine ganze Menge „Stevie Ray Vaughan“ und „Pat Travers“ – so könnte man kurz nach dem ersten Hören die Musik des Blues Rock Gitarristen DUDLEY TAFT umschreiben. Der US Musiker praktiziert auf seinem aktuellen Album „Deep Down Blue“ energetischen Dampfhammer-Blues-Rock!

VÖ: 22.05.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.dudleytaft.com/ 

TOURDATEN

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OLIVER WHITE GROUP “CONTROL”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Oliver White Group - Control

01.  Retribution
02.  You Love Me
03.  I’ll Be Your Man
04.  What’s In Store
05.  Last Minute Love
06.  Troublesome Feelin’
07.  Upside Down
08.  Just Can’t Leave
09.  Control
10.  I Always Love
11.  Just A Shame
12.  Mountain Side

Label: White Noise Music

3:41
6:36
3:59
3:17
5:16
7:23
3:47
7:37
4:47
4:37
3:33
5:27

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BLUES ROCK

Für Fans von:  Pat Travers - Lance Lopez - Jonny Lang - ZZ Top

USA (TEXAS)

Jimi-Hendrix-Lance-Lopez-Johnny-Winter-Robin-Trower-Fans aufgepasst! Hier kommt die OLIVER WHITE GROUP aus Texas und bläst Euch die Birne weg. Der aufregend geile Heavy-Blues-Rock der Formation begeistert mit brüllenden Wah-Wah-Riffs und messerscharfen Gitarrensoli – „Control“ heisst das aktuelle Album der Combo, bei dem vor allem eines nicht kontrolliert wurde: Nämlich die Lautstärke im Aufnahmestudio, denn diesen dicken Sound bekommst Du nur, wenn Du die Verstärker & die Volumenregler der Klampfen bis zum Anschlag aufgedreht hast. Eine Stunde lang gibt es die volle Excitement-Packung für Rockgitarrenliebhaber & alle, die ein Faible haben für handgemachte, authentische knallharte Blues Rock Musik! Zum Album Lineup (Besetzung) gehören Leader Oliver White (Vocals, Gitarre), Jim Choate (Bass), Mike Baysden (Drums) und Jayson Starkey (Keyboards).

Zwar wird überwiegend die Keule ausgepackt wie in „Retribution“ und „Upside Down“, aber dass es auch gefühlvoll geht, zeigen die Boys im 8minütigen langsamen Blues „Troublesome Feelin“, Slidegitarren & und eine donnernde Jam-Session gibt’s in der „Hendrix-Voodoo-Chile-Gedächtnis-Orgie“ „Just Can’t Leave“ und auch wenn einem der eine oder andere Riff bekannt vorkommt wie in „What’s In Store“, das wie ein älterer Bruder des legendären Albert-King-Klassikers „Born Under A Bad Sign“ klingt – „Control“ ist eines der heissesten Blues Rock Alben im kalten Winter 2013. Da bräuchte man mehr davon!

INFO: Musikalisch fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Daddy war neben seinen pädagogischen Aktivitäten als Lehrer auch der Chef der lokalen Schulband, die Mamma sang im Kirchenchor und das Zuhause wurde beschallt mit einem vergnügten Mix aus klassischem “Beethoven” und jazzrockigen “Blood, Sweat & Tears”. Oliver White unternahm seine ersten musikalischen Schritte auf der Trompete, bevor er zur Gitarre wechselte und von da an tauchte er ein in die Welt von “Buddy Guy”und “Stevie Ray Vaughan”. In der texanischen Cover Band “Little Brother” sammelte er Erfahrungen, bis er genügend Songs geschrieben hatte, diese mit einer eigenen Band zu spielen.  Die OLIVER WHITE GROUP gibt es seit dem Herbst 2007, im November 2008 wurde das Debüt “Control” vom kleinen Label Overdrive Records veröffentlicht, die Verkaufszahlen hielten sich aufgrund des kaum beworbenen Albums aber leider sehr in Grenzen. Genau 5 Jahre später hat sich die mittlerweile zum Trio geschrumpfte Band entschlossen, ihr grossartiges Album erneut - dieses Mal in Eigenregie - zu veröffentlichen.

VÖ: 01.11.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite:  https://myspace.com/oliverwhitegroup

TOURDATEN

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CYRIL NEVILLE “MAGIC HONEY”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cyril Neville - Magic Honey

01.  Magic Honey
02.  Swamp Funk
03.  Something’s Gold A Hold On Me
04.  Another Man
05.  Still Going Down Today
06.  You Can Run But You Can’t Hide
07.  Invisible
08.  Blues Is The Truth
09.  Running Water
10.  Working Man
11.  Money And Oil
12.  Slow Motion

Label: Ruf Records
Web: www.rufrecords.de

BLUES FUNK ROCK

Für Fans von:  Neville Brothers - Meters - Gary Moore - Tom Principato

USA (LOUISIANA)

Der Chef der legendären „Neville Brothers“ meldet sich zurück mit dem Album „Magic Honey“, das vom besten europäischen Blues Label „Ruf Records“ veröffentlicht worden ist. Seit dem Gucken der herausragenden TV-Serie „Treme“, die sich in bisher drei gezeigten Staffeln mehr oder weniger mit der musikalischen Vielfalt aus New Orleans auseinander setzte, bin ich regelrecht infiziert von der Musikszene dieser tollen Stadt. Das neue (und siebte) Studio Album bringt ein exzellentes Potpourri aus Blues, Soul, Funk und traditionell angehauchten Zydeco-Songs. 54 Minuten lang zwirbeln neben den lokalen Szene Größen Cranston Clements (lässt seine Gitarre aufbrüllen im hendrix-affinen Heavy-Blues-Monster „Something’s Gotta Hold On Me“), Willie Green (drums), Carl Dufrene (Bass) und Norman Cesar (Keyboards) auch die Legenden Mike Zito (heisse Slidegitarreneinlagen in „Money And Oil“ und „Working Man“),Walter Trout (Gitarre in meinem persönlichen Fave „Running Water“ – ein mittelschwerer geiler Blues-Funk-Trip, wie ich ihn seit Monaten nicht mehr erlebt habe) sowie Dr. John (Orgel im „Swamp Funk“) und Allen Toussaint (Piano in der bittersüßen Soul Ballade „Another Man“) in den 12 Stücken und sorgen mit dem Meister für einen der besten Blues Cocktails des Jahres., Die Backing Vocals wurden von den Familienmitgliedern Omari und Gaynielle eingesungen. Im November befindet sich CYRIL NEVILLE auf Tour mit der “Royal Southern Brotherhood”, in der neben dem auf diesem Album spielenden & bereits erwähnten Mike Zito auch noch der exzellente Sänger Devon Allman (Sohn von Gregg Allman) mitwirkt. Die Tourdaten im Kasten unten rechts!

Fazit: „It’s the gumbo you’ve been waiting for“ heisst es auf der Webseite des Küchenchefs und genau so deftig schmeckt das Gericht, das vom „Neville Brother“ und seinen Mitstreitern kredenzt wird. Es ist das bisher rockigste Album des 64jährigen und das nötigt mich zu der Feststellung, dass es keine alten & jungen Musiker gibt, sondern neben zahlreichen Guten auch ein paar richtig geile Haudegen, die unabhängig vom Alter einfach die Musik im Blut haben wie CYRIL NEVILLE. Dass es zur Einstufung in die Kategorie „Platte für die einsame Insel“ nicht gereicht hat, liegt nur daran, dass ich mir im einen & anderen Moment noch ein paar atypische „new-orleans’sche“ Bläsersegmente gewünscht hätte.

VÖ: 17.09.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.cyrilneville.net/  &  https://myspace.com/cyrilneville

TOURDATEN

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AYNSLEY LISTER “HOME”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Aynsley Lister - Home mc

01.  Home
02.  Broke
03.  Insatiable
04.  Inside Out
05.  Free
06.  Sugar
07.  You Make It Real
08. Feeling Good
09.  Possession
10.  Hyde 2612
11.  Impossible
12.  Straight Talkin’ Woman

Label: Straight Talkin’ Records
Web: www.straighttalkinrecords.co.uk

6:31
3:36
4:20
4:55
5:37
4:05
4:30
4:52
5:21
3:57
3:13
4:14

TT:
55:18

BLUES ROCK

Für Fans von: The Black Crowes - Free - Rory Gallagher

ENGLAND

Wenn ich richtig gezählt habe, ist „Home“ das zehnte Studio Album des Songwriters und gleichzeitig das erste, dass er beim neu gegründeten Label „Straight Talkin’ Records“ veröffentlicht. Eine 2004er Live DVD gibt es auch von ihm und durch dieses damals in der Bonner Harmonie vom WDR Rockpalast beim Crossroads Festival aufgezeichnete Konzert habe ich zum ersten Mal vom Briten gehört. Auf seinem neuen Album präsentiert der aus dem östlichen England stammende Musiker einen gelungenen Mix aus mitreissenden Krachern („Possession“), Boogie Rockern („Sugar“ und „Insatiable“), soulig angehauchten Stimmungsaufhellern („You Make It Real“) und dass er irgendwo auch  vom Southern Rock der US Band “Lynyrd Skynyrd” beeinflusst ist, zeigt sich in „Inside Out“, in dem zweistimmige Gitarrenlicks und eine melancholisch schwebende Rolandorgel für Atmo sorgen.

Das druckvolle & trotzdem von feinen Melodien durchzogene „Free“ erinnert mich – nicht alleine aufgrund des Songtitels – an die britische Rocklegende gleichen Namens und die tolle Stimme des Gitarristen braucht sich auch nicht hinter deren ehemaligem Frontman Paul Rodgers zu verstecken. Zudem spielt in seiner Band mit ANDRÉ BASSING einer der versiertesten Genre-Keyboarder, was er auch in „Feeling Good“ ab Minute 03:05 mit einem wundervollen Pianosolo unterstreicht. Am Ende gibt es mit dem Texas-Shuffle “Straight Talkin’ Woman” eine Verneigung zur neuen Plattenfirma und gleichzeitig ein Tribut-Schmankerl für alle “Stevie-Ray” Fans.

FAZIT: Obwohl auf „den ersten Blick“ die mitreissenden Hämmer zu fehlen scheinen, hat AYNSLEY LISTER trotzdem eine der schönsten Blues Rock Platten des Jahres abgeliefert! Er überzeugt mit klasse Gesang, erstklassigem Songwriting und starken rockigen Arrangements. Ab Oktober 2013 ist der Musiker aus dem englischen Leicester in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs.

VÖ: 08.07.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.aynsleylister.co.uk/  &  https://myspace.com/aynsleylister

TOURDATEN

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DANA FUCHS “BLISS AVENUE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dana Fuchs - Bliss Avenue

01.  Bliss Avenue
02.  How Did Things Get This Way
03.  Handful Too Many
04.  Livin’ On Sunday
05.  So Hard To Move
06.  Daddy’s Little Girl
07.  Rodents In The Attic
08.  Baby Loves The Life
09.  Nothin’ On My Mind
10.  Keep On Walkin’
11. Vagabond Wind
12.  Long Long Game

Label: Ruf Records
Web: www.rufrecords.de

2:58
3:24
4:29
3:24
5:05
3:15
3:19
4:32
3:17
4:09
5:10
4:44

TT:
47:52

(BLUES) ROCK

Für Fans von: Alannah Myles - Janis Joplin - Ed Kowalczyk

USA (FLORIDA)

Auf die Sängerin DANA FUCHS hat mich Frau Dr. Music aufmerksam gemacht. Sie war schon länger Fan der Interpretin, die sie im 2007er Film „Across The Universe“ mit einer irrsinnigen Cover Version des Beatles Klassikers „Helter Skelter“ begeistert hatte. Die 37jährige wird oft fälschlicher Weise in die Blues Schublade gesteckt, wo sie sich zwar zum Teil auch sieht, aber sie dort alleine festzumachen, würde ihr gar nicht gerecht werden. Auf ihrem vierten Album „Bliss Avenue“ glänzt sie mit rockröhrender Reibeisenstimme wie nur Wenige neben ihr.

Die neuen Songs punkten beim ersten Durchhören zwar nicht so spektakulär wie es noch bei den Vorgängern „Love To Beg“ und „Lonely For A Lifetime“ der Fall gewesen war, aber das liegt zum grossen Teil daran, dass es sich bei den vorliegenden Kompositionen um solche handelt, die sich erst beim dritten oder gar vierten Anhören so richtig fest eingraben. Die Lieder hat sie wieder überwiegend mit ihrem langjährigen Begleiter, dem Songwriter und Gitarristen Jon Diamond (https://myspace.com/jondiamond) geschrieben.

Auf “Bliss Avenue” gibt es einen munteren Mix aus Uptempo Blues Rockern (“How Did Things Get This Way”), Alternative Country („Daddy’s Little Girl“ und „Nothin’ On My Mind“), inbrünstig vorgetragenen Balladen („So Hard To Move“ und „Baby Loves The Life“) - meine persönlichen Faves sind der soulige Gospel Rocker “Keep On Walkin” (im Alter von 12 Jahren hat Dana mit dem Singen in einem Gospelchor begonnen), der Rockabilly Cracker “Rodents In The Attic” und der epische Southern Rocker “Long Long Game”.

TOURDATEN: In regelmässigem Turnus ist DANA FUCHS auch in Europa und vor allem dort in Deutschland unterwegs und hat dadurch in den letzten Jahren ihrer Fans Community zahlreiche Musikliebhaber hinzufügen können. Vor 2 Jahren habe ich eines ihrer Konzerte im letzten Moment verpasst, im diesjährigen September 2013 habe ich es mir fest vorgenommen, die tolle Sängerin mit ihrer exzellenten Band Live zu erleben. Mal kucken, ob es dieses Mal klappt!

VÖ: 09.07.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://danafuchs.com/  &  https://myspace.com/thedanafuchsband

TOURDATEN

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ERJA LYYTINEN “FORBIDDEN FRUIT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Erja Lyytinen - Forbidden Fruit

TITELVERZEICHNIS:

1.  Joyful Misery
2.  Hold On Together
3.  At Least We Still Fight
4.  Forbidden Fruit
5.  Death Letter
6.  Change Of Season
7.  Jealousy
8.  Press My Button
9.  Things About Coming My Way

Label: Ruf Records
Web: www.rufrecords.de

Time:

4:27
3:54
3:40
5:30
4:37
7:39
3:58
4:23
4:42

TT:
42:57

ALTERNATIVE BLUES

Für Fans von: Joanne Shaw Taylor - Bonnie Raitt - Robben Ford

FINNLAND

Jedem Land seine Blues Gitarristin! Seit einigen Jahren treibt in Serbien eine Gitarristin namens „Ana Popovic“ ihr Unwesen, in den USA gibt es ja mehrere in diesem Fach („Carolyn Wonderland“, „Deborah Coleman“), in England „Joanna Shaw Taylor“ und „Dani Wilde, in Kanada „Sue Foley“ und sogar im Nachbarland Österreich („Katie Kern“) gibt es sehr gute Musikerinnen in diesem Metier. Ich könnte mir einmal einen Wettbewerb – dem Eurovision Song Contest ähnlich – vorstellen. “Die Welt sucht die beste Blues Gitarristin” unter dem salbungsvollen Titel „DWSDBBG“ - oder so ähnlich. Bewertet werden würden Spieltechnik, Gesang, Präsenz auf der Bühne und das vorgetragene Liedgut. Als Juroren kämen in Frage: a) ein fachkundiges Publikum, b) der TV-Zuschauer – als übertragenden Sender in Deutschland könnte ich mir beispielsweise den WDR-Rockpalast vorstellen - und c) Fachleute von diversen Genre-Labels und d) natürlich mich selbst als Initiator der Show Und jetzt mit der Startnummer Eins - meine lieben Blues Fans aus aller Welt - die finnische Blues Gitarristin ERJA LYYTINEN! (eventuelle Ansage, wenn Erja beim Wettbwert DWSDBBG antreten sollte)

Alles Träume – ich weiss. Auch Finnland könnte sich als Teilnehmer gute Chancen machen, denn dort gibt es schon seit einiger Zeit die TOP Musikerin ERJA LYYTINEN, die regelmässig beim sehr guten deutschen Genre Label „Ruf Records“ aktiv ist und im Januar mit „Forbidden Fruit“ ihr neues Album veröffentlicht hat. Als leckeres Früchtchen zeigt sich die Gitarristin auf dem Cover ihres vierten Solo Albums, wo sie mit ihrer heiss geliebten Fender Stratocaster posiert. Das Artwork wurde übrigens von Tina Korhonen fotografiert. Wer sich weitere Arbeiten der Finnin ansehen möchte, klickt hier: http://www.tina-k.co.uk/

Blues Fans bekommen auch dieses Mal wieder einen exzellenten Mix aus Blues, Rock und Alternativem Country-Pop geboten. Das groovige „Joyful Misery“ präsentiert sich mit locker-flockigem Southern-Gospel-Rock- Touch, musikalisches Arrangement und Struktur erinnern mich nuanciert an die Songs der US-Band „Atlanta Rhythm Section“ und dass sich Erja gesanglich auch nicht hinter den hohen Tönen einer Celine Dion zu verstecken braucht, lässt sie ebenfalls kurz durchschimmern. „Hold On Together“ hat die Musikerin mit einer kleinen Prise Funk gewürzt. Super Vocal Harmonien gibt es im Refrain, zwischen den Strophen feine „B.B.King“ Licks und ab Minute 01:49 packt sie einen tollen Solo aus. Ein Stück, das auch hervorragend auf eine der 70er Jahre Scheiben der „Doobie Brothers“ gepasst hätte! Die jazzigen Akkorde am Ende lassen mich sogar an die Musik von „Steely Dan“ denken.

Soft & easy geht es weiter mit dem balladesken „At Least We Still Fight“ – auch hier gibt es wieder tolle Harmonien – noch ruhiger präsentiert sich der Titelsong „Forbidden Fruit“ – mit starker Vocal Performance von ERJA LYYTINEN, die mich hier sogar an die Musik der US Sängerin „Teena Marie“ erinnert – wenn sie sich hochschraubt und gleichzeitig vom Satzgesang abgeholt wird – Gänsehaut pur! Die Slidegitarre wird ausgepackt im Boogie-Rocker „Death Letter“ - das 7 ½ minütige southernrockige “Change Of Season” mit satten Gitarrenhooks gefällt allen Fans von “Lynyrd Skynyrd” und mit “Jealousy” gibt es einen härteren Delta-Sumpf-Rocker.

FAZIT: Grossartiger “Green Eyed Gal“ Blues der gehobenen Sorte - ERJA LYYTINEN bietet mit ihrer “Forbidden Fruit” keinen oft gehörten 08-15-Blues, sondern präsentiert 8 starke Eigenkompositionen, die sich nicht unbedingt in nur einer Schublade ablegen lassen - dass sie mit “Press My Button” auch eine Cover Version von “Lil Johnson” in der Obstschale hat, ist noch ein weiterer Leckerbissen auf dem Cocktail-Stäbchen. Das 1936er Original http://www.youtube.com/watch?v=M7bexVuBvY4 und die Version der finnischen Gitarristin: http://www.youtube.com/watch?v=F_bjZf3n7VI

VÖ: 25.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.erjalyytinen.com/ & https://www.youtube.com/user/ErjaLyytinenOfficial

TOURDATEN

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MARK SELBY “BLUE HIGHWAY””     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mark Selby - Blue Highway

1.  I Will Not Go Quietly
2.  Change A Comin
3.  Gotta Be Enough
4.  Forty Days, Forty Nights
5.  Another Man
6.  This Is Why We Rock & Roll
7.  A Little While
8.  Trouble Wants
9.  Let’s Spend The Night Together
10. Black Diamond
11. Hell’s Hip Pocket
12. Mile Zero
13. Backroad Jam

Label: Pepper Cake

3:52
4:04
3:52
4:45
4:38
3:06
4:35
6:10
4:23
2:08
3:31
5:14
5:29

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BLUES ROCK

Für Fans von:  Pat Travers - Leslie West - Joe Walsh

USA

Trommelwirbel, anschwellende Orgel und los geht es mit dem treiben Blues Rocker „I Will Not Go Quietly“ – sehr sympathischer Titel, der das neue Album „Blue Highway“ von MARK SELBY startet, der mittlerweile beim Label „Zyx Records“ veröffentlicht. Eine knappe Stunde gibt es tolle Eigenkompositionen des gebürtigen Oklahoma- Boys, mit „Forty Days, Forty Nights“ (im Original von „Muddy Waters“) und „Let’s Spend The Night Together“ (O: „The Rolling Stones“) hat er aber auch ein paar starke Cover Versionen im Angebot. Die Musik des Gitarristen gefällt Fans, die sonst gerne „Lynyrd Skynyrd“, „Pat Travers“ oder „Gregg Allman“ hören. Die Slidegitarre wird ausgepackt in „Change A Comin“ und die Band hinter ihm macht ordentlich Dampf. Das funky Clavinet erinnert an Stevie Wonder’s „Superstition“ – nach 01:34 Minuten gesellt sich eine scharfe Mundharmonika (gespielt von Jimmy Hall) zum Sound und das Tempo wird noch mal fast unmerklich angezogen. Eine geile Blues- Funk-Rock-Nummer, für die ich – was ich sonst beim ersten Anhören selten tue – eine glatte „1,5“ Benotung raushaue. Spätestens jetzt (nach 10 Minuten) habe ich beschlossen, mir den Musiker & seine Band im April Live anzusehen, wenn sie in Deutschland spielen. Vom 25. April bis zum 17. Mai gibt es 18 Termine in Deutschland (12), Österreich (1) und der Schweiz (5).

Etwas rockig härter sind „Another Man“, und „This Is Why We Rock & Roll“ und einen Hauch Southern- Romantik versprüht das melancholische „A Little While“ mit tollem bluesigen Gitarrensolo. Der Basslauf, die angerissenen Stakkato-Akkorde, der schwebende Orgel Sound und genau punktierte Licks lassen bei „Trouble Wants“ an die Klassiker von „Booker T & The M.G.s“ denken – eventuell ist der Musiker sogar irgendwo von der US Legende beeinflusst. Spärlich eingesetzte (aber gut passende) Vocal Harmonien gibt es hier von Ehefrau „Tia Sillers“. Ein tolles – nicht so oft gehört im Genre - Trompetensolo (gespielt von Rod McGaha) schliesst sich an. Nach dem „Stones“-Cover (ein stark gesungenes Duett mit Ehefrau Tia übrigens) geht es mit „Black Diamond“ delta- akustisch in den Sumpf hinein, wunderbar der Sound des auf den offenen „Dsus2“ Akkord gestimmten Dobros – nahtlos erfolgt der Übergang in das krachende „Hell’s Hip Pocket“.

INFO: Auch wenn die ehemalige Familienministerin mit erhobenem Zeigefinger drohen sollte aufgrund des schlüpfrigen Ausdrucks – „Blue Highway“ von MARK SELBY ist ein saugeiles Blues Rock Album, das sich am Ende des Jahres mit Sicherheit in der Liste der besten „20“ befinden wird.

VÖ: 01.03.13

Verfügbar: CD &  digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://markselby.com/  &  http://www.mark-selby.de/

TOURDATEN

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DAN DOIRON “FROM DEEP INSIDE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Jonny Lang - Pat Travers - Tom Principato

KANADA

Der kanadische Gitarrist DAN DOIRON spielt härteren Blues Rock, wie er Fans von „Joe Bonamassa“, „Johnny Winter“ oder „Pat Travers“ gefällt. „From Deep Inside“ ist sein neues Studio Album, auf dem es 10 abwechslungsreich gestaltete Stücke gibt. „At The Hard Knocks Cafe“ ist groovy, der Titelsong kommt als gut gelaunter Southern Rocker mit phätten „Skynyrd“-Gitarren & feinem Hammond-(Orgel)Sound. „Let’s Get Into It“ ist funky (90,1 bpm), “Too Good To Me” erinnert in seiner Langsamkeit an die legendären Jams der Gruppe “Atlanta Rhythm Section”, die Ende der 70er Jahre sehr populär in den USA gewesen ist. „What I Did Then“ könnte sich auch jederzeit auf einer CD von „Derek Trucks“ befinden und „Still“ ist ein mitreissendes bluesrockiges Leckerli für Fans, die sich für die Musik von „Tom Principato“ begeistern.

Dan Doiron - From Deep Inside

VÖ: 04.02.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.dandoiron.com/index

TOURDATEN

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TIM RENWICK “VINTAGE BLUES GUITAR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INSTRUMENTAL

Für Fans von: JJ Cale - Roy Buchanan - The Yardbirds

ENGLAND

„Vintage“ ist das schöne Wörtchen für „altertümlich“, „alt“ oder auch „gut gereift“. Gepflegten Blues Rock gibt es vom Gitarristen TIM RENWICK, der mit „Vintage Blues Guitar“ ein feines Instrumental Album mit 19 kurzen Stücken veröffentlicht, die sich allesamt in der Schublade abgelegter Klassiker a la „Freddie King“, „T-Bone Walker“ oder „Roy Buchanan“ wohlfühlen. Musik, die zwar nicht mehr ganz zeitgemäss ist und daher wohl auch nie irgendwo im Radio gespielt werden würde, eventuell irgendwann auf dem Wühltisch landet und von irgendeinem Verkaufsleiter zur Beschallung des Fahrstuhls wiederbelebt werden würde. Wobei mir dann das Fahrstuhlfahren ultimativen Spass bereiten würde, weil die Musik ohne pompösen Retortenmist „handmade“ eingespielt wurde.  WEITER AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Tim Renwick - Vintage Blues Guitar

VÖ: 01.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.timrenwick.com/  &  http://www.gilmourish.com/?p=202

TRACKLISTING

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STEVIE RAY VAUGHAN And Double Trouble “TEXAS FLOOD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Johnny Winter - Joe Bonamassa - Derek Trucks

USA (TEXAS)

Über das 1983er Debüt Album von STEVIE RAY VAUGHAN braucht eigentlich wirklich nichts Neues mehr geschrieben werden. Mittlerweile ist „Texas Flood“ in seiner vierten Auflage erschienen, nach zwei lediglich um einige Bonus Tracks erweiterte Fassungen gibt es nun von Sony Music anlässlich des 30jährigen Jubiläums die „Legacy Edition“ mit einer zusätzlichen Live Disc mit einem bisher nie veröffentlichten Konzert. Das legendäre Studio Album mit seinem Rock’n’Roll Auftakt „Love Struck Baby“ oder dem Texas-Shuffle „Pride And Joy“, den mittlerweile sogar jeder zweitklassige Blues Rock Cover Combo ganz gut nachspielt oder die zeitlos guten Instrumental „Testify“ und „Rude Mood“ - allesamt sorgen diese Songs auch noch 30 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung  ... WEITER AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Stevie Ray Vaughan - Texas Flood Legacy

VÖ: 25.01.13

Verfügbar: 2-CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.srvofficial.com/us/home 

TRACKLISTING

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MICHEL RUBINI “BAND IS TIGHT TONITE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Michel Rubini - Band Is Tight Tonite

TITELVERZEICHNIS:

01.  House Afire
02.  Mr. Blues
03.  She’s More Woman
04.  Don Chu Look
05.  No Fun Baby
06.  Blues At 3am
07.  Lord Made Me An Angel
08.  Silver Ray
09.  Oowee Baby
10.  Blues Cha Cha
11.  Band Is Tight Tonite
12.  Big Jim
13.  Mr. Blues (4am Version)

Time:

04:12
04:20
03:41
03:32
03:33
04:26
05:46
05:34
03:53
03:27
03:55
04:38
06:03

BLUES ROCK

Für Fans von:  Stevie Ray Vaughan - Tom Principato - Pat Travers

USA

MICHEL RUBINI und ein paar Musiker der „Wrecking Crew“ spielen phätten Modern Blues – mit deftigen Gitarrenriffs und einer dicken Ladung “Mundharmonika”. Der Chef selbst wurde in seiner Kindheit als Konzertpianist ausgebildet, warf aber dann schnell das „klassische“ Handtuch, nachdem er als Jugendlicher sein erstes Blueskonzert gesehen hatte. <Das wollte ich auch, auf solch einer Bühne wollte ich auch spielen> konstatierte er in einem Interview mit dem “Boston Herald”. Er hat es auf die Bühnen dieser Welt geschafft - zunächst als begleitender Session Musiker bei Grössen wie Ray Charles, Frank Zappa und sogar Barbra Streisand.

Vor allem Soundtrack Fans dürfte Rubini ein Begriff sein – gemeinsam mit Danny Jaeger hatte er 1983 den exzellenten Score für den Vampir-Grusel-Film „The Hunger“ (deutscher Titel: Begierde - mit David Bowie, Susan Sarandon und Catherine Deneuve in den Hauptrollen) geschrieben. Für den 92er SciFi Thriller “Nemesis” hat er einen tollen Jazz-Fusion-Score komponiert, im Film „Band Of The Hand“, für den Bob Dylan seinerzeit das Titelthema beigesteuert hatte, bewies der gebürtige Kalifornier, dass er mittlerweile auch verschiedene Instrumente wie die japanische „Shakuhachi“ beherrschte.

Mit „Band Is Tight Tonite“ erfüllt er sich einen langen Traum: Es ist sein erstes Blues Album überhaupt und man nimmt ihm und seiner Band den Blues ab –  57 Minuten lang schaukeln sie den Zuhörer durch 12 Eigenkompositionen und einen von Les McCann geschriebenen Song (das swingende „Big Jim“), in dem der legendäre Crack sogar selbst am Piano sitzt. Berührungspunkte mit Klassikern der Musikgeschichte sind zuhauf vorhanden: Der Slow Blues „Don’t Make Me Beg“ zeigt Parallelen zur Musik von „B.B.King“, das humorvolle „When Things Get Tough“ erinnert an „I Hear You Knocking“ von Dave Edmunds, der knackige Chicago Funk Blues „One More Stone In The Pitcher“ hätte sich auch auf einem Album des leider schon verstorbenen Son Seals befinden können. Seine stärkste Piano Performance zeigt Rubini im instrumentalen „Silver Ray“ , weitere tolle Songs sind der „Blues Cha Cha“ und der „rock’n’roll“ige Titelsong „The Band Is Tight Tonite“, der sehr gut in eine Schublade passt, wo schon Hämmer wie „The House Is Rockin“ von Stevie Ray Vaughan herumliegen. Das geile Finale bildet ein 6minütiger Slidegitarrenbluesrock-Jam, in dem alle Beteiligten noch einmal ordentlich vom Leder ziehen.

FAZIT: Die Band hinter ihm rockt perfekt – MICHEL RUBINI hat einige seiner Lieblings Blues Musiker angerufen, hat ein paar Gospel Sängerinnen vom lokalen CME Community Chor der Presbyterianischen Kirche engagiert und gemeinsam sind sie ins Studio gegangen und haben das komplette Album in 4 Tagen ohne jegliche Overdubs Live eingespielt. Die exzellente Mundharmonika wird beispielsweise von Jimmy Zavalas gespielt, der seit den 80er Jahren unterwegs ist – u. a. in den Tourbands von Rod Stewart, Weird Al Yankovic oder Tom Petty. Live kann man ihn mit seiner Band „ZTribe“ am 25. Juli beim Breminale Festival in Osterdeich (bei Bremen) erleben. Wieviel Spass alle auf „Band Is Tight Tonite“ gehabt haben, ist hier in jeder Note zu hören!

VÖ: 20.05.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thehitchhiker.com/composer/ & http://www.wreckingcrewfilm.com/story.html

TOURDATEN

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GEMA PEARL “MIRROR MIRROR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gema Pearl - Mirror Mirror

TITELVERZEICHNIS:

01.  Fifty Cent Solution
02.  Going Down Singing
03.  Bigger In Texas
04.  Bad Habits
05.  Mirror Mirror
06.  Talk Is Cheap
07.  Bottle Of Blues
08.  Long Cadillac
09.  Forever
10.  Gypsy Run
11.  Little Black Dress
12.  Whole Lotta Love

Label: SouthStar Multimedia

Time:

03:25
02:56
03:24
03:22
04:30
04:03
03:30
04:02
03:27
03:42
04:28
04:03

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BLUES SOUL ROCK

Für Fans von:  Melissa Etheridge - Alannah Myles - Dana Fuchs

USA (TEXAS)

Sie lediglich als Bluesmaus im Stile einer Ana Popovic festzunageln, wird der texanischen Musikerin nicht gerecht. Spötter in Deutschland haben auch schon verlautbart, dass die Institution „GEMA“ jetzt schon Leute in die Musikszene einschleust, um Künstler anzuwerben, die sie sonst nicht in ihren Pool bekämen. Alles QUATSCH. Newcomerin GEMA PEARL trägt ihre rauchige Seele auf der Zunge, sie singt von „Bitches“, „Monkees on Her Back“ und hämmert dem Zuhörer einen variablen Mix aus Country Rock, erdigem Soul Blues und Gospel Blues um die Ohren. Mit ihrem im Februar 2013 veröffentlichten Album „Mirror Mirror ist die Songwriterin in 5 Sparten für einen Grammy Award nominiert worden: „Best New Artists“, Best Rock Album“, „Album Of The Year“, „Best Producer“ und „Best Engineer & Mastering“. Dass es am Ende zu keiner Trophäe gereicht hat, ist nicht weiter schlimm – das kann sie verkraften, schon alleine deshalb, weil ihre Fangemeinde wächst & wächst. Wer noch nichts von der Texanerin gehört hat: Wird aber Zeit – 12 exzellente Songs gibt es auf dem Album – die empfehlenswerten Anspieltipps sind der violinengetränkte Country Rocker „Bigger In Texas“, der Ohrwurm „Bad Habits“ ist einer für die „Bonnie-Tyler“-Fan-Fraktion, der Titelsong weint gefühlvoller mit zart zirpenden Mandolinen, herzzerreissender Slidegitarre und göttlicher Reibeisenstimme der Chefin. Zum perkussiven Rhythmus und dem Klang einer Sitar schlüft sie in den “Little Black Dress” und singt u. a. über den “Apple Pie” über Mutter, „Talk Is Cheap“ und „Bottle Of Blues“ (erinnert ein bisschen an den „Rocky Mountain Way“ von Joe Walsh) sind straighte Party-Soul-Rock’n’Roller und am Ende wagt sie sich sogar an den Signature Hit ihrer Lieblingsband „Led Zeppelin“: „Whole Lotta Love“ habe ich so auch noch nie gehört!

FAZIT: Exzellenter „handmade“-Blues-Rock’n’Country-Soul! GEMA PEARL, die in ihrer Jugend von einer Karriere als Cheerleaderin und Balletttänzerin geträumt hat, habe ich durch Zufall entdeckt. Die Texanerin verfügt über eine phantastische Stimme und stellt sich mit einem superben Debüt Album vor - mittlerweile befindet sie sich im Studio, um an neuen Songs zu arbeiten. Jeder der 12 hier vorgestellten Tracks ist extremely hörenswert! “Mirror Mirror” ist eine der wenigen CDs, die ich mir nach dem ersten Hörgang sofort zum Zweiten Male gegeben habe. Das beste T-Bone-Steak seit Jahren!

VÖ: 14.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.gema-pearl.com/  &  https://soundcloud.com/gema-pearl

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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