www.music-newsletter.de

Hier gibt es Rezensionen von Blues CDs, die im Jahr 2015 veröffentlicht worden sind. Hier stehen zurzeit u. a. die Infos zu den Alben ””Thoughts Of An Electric Chair” von den BUCKET BOYS, “Sky Train Galaxy” von CRAIG ERICKSON, “Born To Play Guitar” von BUDDY GUY mit dem phantastischen Duett mit JOSS STONE, “One Thing That’s For Sure” von COLIN LAKE, “The Gospel Sessions” von MICHELLE DAVID, “Tough Ain’t Easy” von BAD TEMPER JOE, “The Deepest Pain” von PAPASLIDE und “Blues And Other Vices” von LAURA FEDELE & THE NITE LIFE.

Blues CDs 2015

Blues CDs Übersicht

Neue Blues CDs

Startseite

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BUCKET BOYS “THOUGHTS OF AN ELECTRIC CHAIR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bucket Boys - Thoughts Of An Electric Chair

01.  Thoughts Of An Electric Chair
02.  April, May And June
03.  Heart And Soul
04.  Smile
05.  Black Coffin
06.  Let’s Go Easy
07.  Rosanna
08.  Little Willy
09.  He Is Killing Me
10.  Follow You
11.  It Feels Like
12.  Billy The Butcher
13.  Too Soon

Label: Bogeyman Music

BLUES ROCK

Für Fans von:  Rory Gallagher  – Steve Gibbons Band – Tito & Tarantula

DEUTSCHLAND

Ob die BUCKET BOYS bei ihren Auftritten wie es der US Musiker „Buckethead“ tut, auch mit Eimern auf den Köpfen spielen, weiss ich nicht. Fakt ist, dass sich hier eine Band vorstellt, die – unglaublich – schon 20 Jahre auf dem Buckel hat und bei der sich nach den ersten gehörten Tönen die Frage stellt, warum es diese Gruppe bisher im mainstream-verseuchten Radio-Deutschland noch nicht auf den Rock Olymp geschafft hat!

Aber am besten stelle ich Euch einfach das mir vorliegende Album vor: Im Titelsong “Thoughts Of An Electric Chair” dominieren akustische Slidegitarren, deren Sound einem begeisterten Blues Fan wie mir wie weiche Butter in die Seele schneidet, die räumliche Wiedergabe der Instrumente ist phantastisch umgesetzt worden. Der Sänger hört sich an, als ob er fünf schlaflose Nächte verbracht und sich mit mehreren Pullen Jack Daniels vergnügt hat. Der wolkenverhangene Himmel bricht kurz auf und auf einem Sonnenstrahl gleitet eine engelsgleiche weibliche Stimme in den Song hinein. Danach geht’s weiter mit dem Country-Rocker “April, May And June”. Leadvokalist MICHAEL LANGE könnte auch jederzeit in einer Rockabilly-Band singen, im Auftakt (und in „Little Willy“) übernimmt Bruder & Gitarrist HELGE das Mikrofon, der Familienbetrieb wird komplettiert von - und da haben wir den Engel - Sängerin PETRA LANGE, die sich mit tollen Backing Vocals einbringt. Die fundamentale Rhythmusbasis wird gelegt von ANDREAS KEHREN (Bass) und MR. JOE VANDER (Schlagzeug).

Heart And Soul“ vermischt Roots-Rock mit bluesigen Funk-Elementen, die im scharfen „Smile“ noch mehr zu Geltung kommen. Wer auf den originären Headbanger-Funk von „Mother’s Finest“ in den 70er Jahren steht, wird seine helle Freude haben! „Black Coffin“ erinnert mich an den Brit-Rock der „Steve Gibbons Band“ (waren in den 80er Jahren gut im Geschäft gewesen und sind heute leider, leider vergessen), der Refrain setzt sich spätestens nach dem dritten Hören im Ohr fest, „Let’s Go Easy“ (geiles Gitarrenspiel!) ist ein starker Uptempo-Rocker, der jede müde Fete auf Schwung bringt, mit dem „Louisiana“-Schwoofer „Little Willy“ unterstreicht die Band ihre Flexibilität und macht es nicht leicht, die Musik einem Schubladendenken zuzuordnen. “Soul” hat die Band auch: Beispielhaft dafür der Song „It Feels Like“, der von einem „shaftigen“ Stakkato-Wah-Wah eingeleitet wird. Und die Gruppe hat noch eine weitere Überraschung in petto: „Billy The Butcher“ kommt mit Guiro-Perkussion und zackigen Flamenco- Gitarrenakkorden – ein starker Latin-Rock-Song, der auch die besungene Sweet Juanita begeistert hätte. Auch hier gibt es einen tollen Gitarrensolo, der sogar einem Carlos Santana zur Ehre gereicht hätte. Einer meiner persofaves des Albums! Am Ende steht der tolle Country-Wüsten-Rocker „Too Soon“, der bestätigt, was ich gerade denke: Ein Album, das viel zu bald zu Ende gegangen ist und die Aufgabe, mir noch ein paar von den älteren Veröffentlichungen der Band zu besorgen: Wenn ich die Label Infos richtig gedeutet habe, stehen 7 Studio Alben, ein instrumentaler Soundtrack und eine Maxi-CD in der Diskographie des Quintetts.

VÖ: 18.09.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.bucket-boys.com/  & https://myspace.com/thebucketboys/music/songs 

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “UK BLUES 2DAY Vol. 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SAMPLER

Für Fans von:  Blues - Blues Rock - Acoustic Blues - Rock

ENGLAND

Einen coolen Überblick über die englische Blues Szene gibt der Sampler “UK Blues 2Day Vol 1” vom digitalen Vertrieb Spinnup Records. ALI CLINTON zündet ein heavybluesrockiges Gemisch „The Lie 24-96“ und lässt den Jammerhaken seiner Strat jubeln, wie es auch Steve Vai oder Van Halen nicht besser können. BLUE HORIZON legen dem Hörer den funky-bluesigen “Zero Hour Contract“ vor und auch der Rest der 14 Stücke ist so was von stark, dass ich das Album schon jetzt als unbedingtes „Must Have“ für Blues Rock Fans anpreise, fetten Mundharmonikablues gibt es mit „Lay My Head“ von THE DELLA GRANTS, eine klasse Acoustic-Blues-Nummer singt MARK HARRISON – bei „It’s Not All Right“ wird es nicht wenige geben, die denken, dass hier eine Frau am Mikrofon steht. Ein Album, das dreimal so lang hätte sein können!

Various Artists - UK Blues 2Day Vol 1

VÖ: 17.11.15

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Bezgusmöglichkeit bei amazon.de für gerade Mal 7,99 Euro!

TRACKLISTING

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CRAIG ERICKSON “SKY TRAIN GALAXY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Craig Erickson - Sky Train Galaxy mc

TITELVERZEICHNIS:

01.  The Comeback
02.  Blinded By Love
03.  Getting Tougher - Ode To T
04.  Time (Never Enough)
05.  Illusions Of The World
06.  Mojo In Memphis
07.  Mercy
08.  Boogie For Love
09.  Sky Train
10.  Morning Glory
11.  Mojo In Memphis (Acoustic Version)

Label: Grooveyard Records
Web: www.grooveyardrecords.com

BLUES ROCK

Für Fans von:  Jeff Healey – Robin Trower – Leslie West - Dave Osti

USA (IOWA)

Ein cooler Blues Rock Groove erfreut von Beginn an, CRAIG ERICKSON macht auf seinem neuen Studio Album „Sky Train Galaxy“ durchgehend Dampf, geizt auch gleich nicht mit einem rattenscharfen Solo, bei dem er zeigt, dass er auch mit dem Wah-Wah-Pedal umgehen kann. „Blinded By Love“ kommt funky mit zur Seite gelegten Rhythmusspuren, über die dann wieder – dieses Mal nicht ganz so ultralaut – die swingenden Blueslicks gelegt worden sind. Stimmlich erinnert es mich an einen Mix aus „Jeff Healey“ und (altersmildem) „Johnny Winter“ – hier gesellt sich noch die sexy Backgroundstimme von Alicia Strong (ebenfalls später noch zu hören in „Mercy“) dazu. Kleiner Kritikpunkt: Am Ende ist es mir fast etwas zu viel Gitarre, die von überall her aus den Lautsprechern zu quellen scheint. Das Slideröhrchen wird ausgepackt in „Getting Tougher Ode To T“ (ein Tributsong an den verstorbenen Ex-Deep-Purple Gitarristen Tommy Bolin und dessen Song „Getting Tighter“ vom 1975er Album „Come Taste The Band“) und auch diese Spielart beherrscht der Gitarrist aus Iowa meisterhaft. Am Ende geht’s richtig fett in Richtung „Hendrix meets SRV“! Beide bezeichnet ERICKSON auch als zwei seiner Major Einflüsse.

Gesanglich überzeugt der Musiker, der bereits für Glenn Hughes, Rob Wassermann u. v. a. auf deren Touren und Alben gespielt hat, nicht unbedingt, aber dafür kommt jeder, der guten Gitarrenbluesrock schätzt, auf jeden Fall auf seine Kosten. Ebenfalls geil: Der Swamp-Boogie-Rocker „Mojo In Memphis“, auf den schwer dampfenden „Jimi-nimmt-den-Abendzug-nach-Seattle“ springt der Gitarrist in „Sky Train“, produziert hat er die ganze Sache übrigens selbst, die Instrumente (Gitarre, Bass) hat er ebenfalls im Alleingang eingespielt, lediglich in zwei Songs gastiert Bassist John Mall und ansonsten hat er noch 4 Schlagzeuger in den diversen Songs am Set (Tim King, Rob Haskell, Jon Wilson, Troy Harper) beschäftigt. Mit der „Acoustic Version“ von „Mojo In Memphis“ hat CRAIG ERICKSON am Ende noch ein Schmankerl für die feinfühlige Blues-Fraktion parat.

FAZIT: Drei Jahre nach „New Earth Blues“ gibt es den Nachfolger: „Sky Train Galaxy“ bietet deftigen Blues Gitarren Rock mit Anleihen an die Songs der bereits verstorbenen Jeff Healey und Johnny Winter und wer die Musik dieser beiden Gitarristen mochte, kann auch hier völlig unbedenklich zugreifen!

VÖ: 31.07.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://craig-erickson.com/  &  https://twitter.com/CraigErickson07 

TOURDATEN

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BUDDY GUY “BORN TO PLAY GUITAR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Buddy Guy - Born To Play Guitar

01.  Born To Play Guitar
02.  Wear You Out (feat. Billy Gibbons)
03.  Back Up Mama
04.  Too Late (feat. Kim Wilson)
05.  Whiskey, Beer & Wine
06.  Kiss Me Quick (feat. Kim Wilson)
07.  Crying Out Of One Eye
08.  (Baby) You Got What It Takes (feat. Joss Stone)
09.  Turn Me Wild
10.  Crazy Wild
11.  Smarter Thatn I Was
12.  Thick Like Mississippi Mud
13.  Flesh & Bone (feat. Van Morrison)
14.  Come Back Muddy

Label: RCA Records

BLUES (ROCK)

Für Fans von:  Albert Collins - Son Seals - John Primer - R. L. Burnside

USA (LOUSIANA)

Hell Yeah! Was für ein leidenschaftlicher Einstieg! BUDDY GUY – „The“ Man is back! Mit einem neuen Album. <i was born in lousiana my mama told my papa our little boy’s got the blues I grew up real fast and I’ve travelled very far one damn thing for sure i was born to play the guitar> jammert er, wimmert er, schreit er! BUDDY GUY habe ich - seitdem ich mich für Blues begeistere – ganz oben in meiner Rangliste aller Blues Musiker stehen - und ich habe damals Ende der 70er Jahre ALLE Musiker im Genre gehört – innerhalb von drei bis vier Jahren habe ich ein halbes Vermögen ausgegeben für Blues Vinyl Scheiben – zum Teil direkt importiert aus den USA – zum Teil drüben gekauft. Und yep, ich habe Buddy schon immer höher eingestuft als all die „Kings“ und all die anderen von der Industrie weichgespülten Blues-Leute, die ihre Roots musikalisch verleugnen wollten zugunsten ein paar mehr verkaufter Platten oder einer Grammy-Nominierung, die seinerzeit sowieso meistens nur von weissen Verantwortlichen der Tonträgerindustrie aufgrund von Verkaufszahlen vergeben worden sind. Mittlerweile ist Buddy  trotzdem über die Jahre mit immerhin 6 Grammys in der Kategorie “Blues” ausgezeichnet worden, obwohl er sich nie hatte verbiegen lassen, was seine musikalische Ausrichtung anging.

BUDDY GUY hat jedenfalls schon immer die urwüchsige (und meist elektrisch-harte) Fraktion im Genre vertreten - ich weiss noch heute, wie ich sein 1980er Live Album, das er während einer Familienangelegenheit in seiner eigenen Checkerboard Lounge aufgenommen hatte, begeistert wieder und wieder gehört habe. Ein grossartiges spontan eingespieltes Album („The Dollar Done Fell“), das in so gut wie keiner Diskographie auftaucht. Sein Stil ist rough, ungeschliffen und ungehobelt - ein bisschen davon gibt es in „Wear You Out“ – einem harten Boogie-Rocker, bei dem ihm kein anderer als der Texaner Billy Gibbons an Mikrofon und der Gitarre assistiert. Die Post geht auch ab in „Too Late“ und in „Kiss Me Quick“ – in beiden Stücken ist KIM WILSON, der Frontman der „Fabulous Thunderbirds“ mit fettem Mundharmonikaspiel zu hören, die Eigenkomposition „Whiskey, Beer & Wine“ ist feiner Low-Down-Blues – erinnert leicht an den Klassiker „Born Under A Bad Sign“, einfach herrlich der „Etta James“-Klassiker „(Baby) You Got It What It Takes“ mit Gaststar JOSS STONE, die hier wieder einmal unterstreicht, dass sie weltweit eine der derzeit besten Sängerinnen ist. DAS wäre doch mal was – ein reines Blues Album von JOSS STONE! Phantastisch auch das von CHRIS CARMICHAEL umgesetzte Orchester Arrangement. Mit dem gemeinsam mit VAN MORRISON gesungenen „Flesh & Bone“ gibt es einen Tributsong - gerichtet an den im Frühjahr verstorbenen „B. B. King“, im akustischen „Come Back Muddy“ verneigt sich Buddy vor einem weiteren ehemaligen Kollegen, dem ebenfalls schon von uns gegangenen Blues Musiker „Muddy Waters“. Am Piano sitzt übrigens REESE WYNANS, der unlängst in die Tourband von „Joe Bonamassa“ eingestiegen ist und der früher einmal in der Band „Double Trouble“ für „Stevie Ray Vaughan“ gespielt hat.

FAZIT: Tolles Blues Album von BUDDY GUY, aber was anderes war nicht zu erwarten gewesen, muss in die BG-Sammlung - sehr schade, dass es von „Born To Play Guitar“ bisher kein Vinyl gibt.

VÖ: 31.07.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.buddyguy.net  &  https://twitter.com/therealbuddyguy 

TOURDATEN

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Barbecue Bob “The Rough Guide To Blues Legends: Barbecue Bob”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FOLK BLUES

Für Fans von:  Robert Johnson - Mississippi Fred McDowell

USA

BARBECUE BOB ist ein Traditionalist, der bei „real blues lovers“ hoch im Kurs steht und bei „Bonamassa“-Novizen, die sich für Blues Fans halten, gänzlich unbekannt ist. Wer über den Gartenzaun blicken möchte, den führt Robert Hicks, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen hieß, hinein in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der 1902 geborene Gitarrist bekam seinen Spitznamen verpasst, weil er als Koch in einem Grillrestaurant gearbeitet und in den Pausen die 12saitige Gitarre rausgeholt hatte. Die meisten Songs waren ursprünglich auf 78er Schellack-Platten veröffentlicht worden, der erste im März 1927 und den „Barbecue Blues“ gibt es natürlich neben anderen Raritäten. Auf 24 Stücke unterschiedlicher Klangqualität dürfen sich Roots Fan freuen beim coolen Zeitdokument  “The Rough Guide To Barbecue Bob”.

Barbecue Bob - The Rough Guide To

VÖ: 29.06.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.worldmusic.net/store/item/RGNET1328 

TRACKLISTING

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COLIN LAKE “ONE THING THAT´S FOR SURE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Colin Lake - One Thing Thats For Sure

TITELVERZEICHNIS:

01.  One Thing That’s For Sure
02.  She’s Mine
03.  The World Alive
04.  I’m Trying To Tell You
05.  A Quiet Mind
06.  La Madrugada
07.  Pay The Price
08.  Ninety-Nine Miles
09.  Just Begun
10.  If It Ain’t For You
11.  Lonesome For The West

Label: Louisiana Hot Records
Web: www.louisianaredhotrecords.com

BLUES ROCK

Für Fans von:  Amos Lee – John Campbell – The Black Crowes

USA

Und noch ein junger Musiker, der sich mit archaischem Blues auseinandersetzt. Oder befinde ich mich wie in der saucoolen TV-Serie „Life On Mars“ auf einer Zeitreise dorthin, wo seinerzeit jugendliche Rocker in den 60er Jahren den „British Blues Boom“ initiierten, der Musiker wie Jack Bruce, Jeff Beck und Mick Taylor hervorbringen sollte. Hier ist es ein Gitarrist/Sänger/Songwriter namens COLIN LAKE, der auf seinem Album „One Thing That’s For Sure“ ein cooles Gemisch aus Southern Blue-Eyed-Soul und folkigem Blues Rock predigt. Der Mann hat unlängst die Massen beim „New Orleans Jazz & Heritages Festival“ begeistert – ein Event, bei dem hochkarätige lokale Szene Musiker auf der Bühne stehen. Spätestens das zweite Stück „She’s Mine“ veranlasst mich, mitzugrooven und wenn der Gospel-Chor seine Einschübe aus den Lautsprechern schmettert, tanze ich im Redax-Raum herum und ernte erstaunte Blicke meiner Kolleg(inn)en. Retro-Soul-Blues der 70er und die von Lake selbst geblasene Mundharmonika, die nach 2 Minuten einsetzt, verdoppelt neben den wundervollen Honkytonk-Licks von Keyboarder Marc Adams die Intensität des Songs. Dieses Hammerstück gibt’s übrigens als free download auf der Seite des Künstlers bei Bestellung des Artist-Newsletters: http://www.colinlake.com/shes-mine-2/

Viel Gefühl gibt’s im relaxt schaukelnden Swampster „The World Alive“, super arrangiert mit Violinen, Piano und starken Backing Vocals. Eine Slidegitarre eröffnet „I’m Trying To Tell You“, ein funky Basslauf treibt den Jam-Track voran, Bläser umrahmen das Geschehen dezent und bereiten auf das wimmernde Gitarrensolo vor, das den Track zum opulenten Crescendo schiebt. Im langsamen akustischen Gospel-Blues „A Quiet Mind“ begeistern mich die von Topsy Chapman, Maggie Koerner und Yolanda "Peb" Windsay gesungenen Backing Vocals.

Nach dem instrumentalen „La Madrugada“ gibt es dicken phätten Low Down Blues mit „Pay The Price“ – die Saxophonisten Jimmy Carpenter und Brad Walker sowie Michael Watson an der Posaune runden das Geschehen mit einer dicken Ladung Brass ab. Und damit das Lineup komplett ist, darf natürlich Bassist Bill Richards nicht vergessen werden, dem zwar keine solistische Rolle zufällt, der aber die Töne genau dort spielt, wo sie sitzen müssen und so wesentlich dazu beiträgt, dass „One Thing That’s For Sure“ ein Hammer von einem Blues Album geworden ist. 11 Eigenkompositionen, von denen jede als Highlight betrachtet werden kann. Wer auf die Musik der Gruppe „The Black Crowes“ steht, wird seine Erfüllung vor allem in der Road-Perle „Ninety-Nine Miles“ finden.

FAZIT: Wer vor paar Jahren bedauert hat, dass der Louisiana-Blues-Musiker „John Campbell“ 1993 viel zu früh im Alter von 41 Jahren gestorben war, mit COLIN LAKE gibt es einen mindestens genau so genial aufspielenden Bluesman, der das Vermächtnis von Campbell weiterführt. „One Thing That’s For Sure“ ist ein Album, das ich „over & over“ hören möchte und beim zweiten Durchgang setze ich einen weiteren Erinnerungspunkt – die Stimme von LAKE erinnert mich an die von Paul Rodgers (war u. a. in den Gruppen „Free“ und „Bad Company“ aktiv), der während seiner besten Zeit genau so gleichzeitig relaxt soulig und powervoll rockig singen konnte. Und eine Info möchte ich auch noch los werden: Die Sängerin Maggie Koerner hat im Jahr 2011 selbst ein sehr gutes Solo Album veröffentlicht und ist auch im Stück „Dolla Dive“ mit David Shaw auf dem Album „Into The Deep“ von der Funk Gruppe „Galactic“ zu hören: http://www.maggiekoerner.com

VÖ: 10.07.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.colinlake.com  & https://soundcloud.com/colinlake-2

TOURDATEN

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MICHELLE DAVID “THE GOSPEL SESSIONS VOL 1”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Michelle David - Gospel Sessions Vol 1

TITELVERZEICHNIS:

01.  Need Your Help
02.  By And By
03.  Do Not Pass Me By
04.  There’s A Light
05.  Can’t No Grave
06.  Made It Over
07.  I Want To Know
08.  Where I’m Going
09.  He Chose Me

Label: Excelsior Recordings
Web: www.excelsior-recordings.com

GOSPEL BLUES

Für Fans von:  Joan Armatrading – Nina Simone - Bessie Smith

USA

Mit heiserem Falsetto, rhythmischem Klatschen und einem mächtigen akustischen Blues Riff eröffnet MICHELLE DAVID ihre erste „Gospel Session“ – der intellektuelle Funk einer Meshell Ndegeocello trifft auf den mitreissenden Soul von Keziah Jones – die passende Beschreibung für das erste Stück „Need Your Help“, kicherndes Gelächter leitet über in das acapella Intro von „By And By“ – ein phätter Delta Blues durchschaukelt den Body – die Stimme der Sängerin aus North Carolina packt und fesselt und zieht den Zuhörer mitten ins Bayou hinein, wo die erstaunten Alligatoren den gut gelaunten Gast sofort zum Fressen gern haben möchten. Und in diesem Kontext geht es munter weiter: „Do Not Pass Me By“ bringt bestes Swamp-Rock-Feeling in die Bude, die Sängerin könnte locker als Sissie von John Fogerty durchgehen – „There’s A Light“ ist ein schaukelnder 6/8tel Shuffle, über dem sich die Sängerin mit gefühlvoller Kopfstimme mühelose in luftige Höhen schraubt. In „Can’t No Grave“ hat sich die Sängerin in einem Begräbniszug im New Orleans’er Stadtteil „Tremé“ eingereiht und jammert sich mit klagender Stimme in morbide Ekstase.

Made It Over“ wird von hypnotischer & klappender Perkussion getragen, in „Where I’m Going“ zittert eine „Creedence-Clearwater-Run-Through-The-Jungle“-Gitarre im repititiven Ostinato, dass ich ständig erwarte, dass Mister Fogerty selbst um die Ecke guckt und los röhrt. „He Chose Me“ bildet mit bluesigem Riff und spartanischer Handclapping-Perkussion den Abschluss eines phantastischen Mini Albums. Das komplette Album ist an einem einzigen Tag aufgenommen worden und das eben Gehörte spiegelt diese Tatsache auch wieder – hier wurde nicht herumgebastelt, sondern einfach spontan „losgerockt“ – das Ergebnis ist ein Hammer von einem Album! Für die Produktion hat Kaspar Frenkel in den „Electric Monkey Studios“ in Amsterdam gesorgt.

FAZIT: Gospel Blues pur, wie ich ihn schon lange, lange, lange nicht mehr so gut gehört habe. Ein Hammer von einem Album! Und wenn ich den Titel richtig verstanden habe, kommt da wohl noch ein zweiter Teil, den ich eigentlich gar nicht erwarten kann!

VÖ: 03.04.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://twitter.com/rodesia2  &  https://soundcloud.com/tags/gospelsessions

TOURDATEN

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BAD TEMPER JOE “TOUGH AIN’T EASY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bad Temper Joe  - Tough Aint Easy

01.  3rd Floor Elevator Blues
02.  Trusted By Twisted
03.  Come On In My Kitchen
04.  Rich Man Blues
05.  Delilah
06.  Old Oak Tree
07.  Farmer’s Daughter
08.  Chicago At Midnight
09.  Rosie’s Blue Eyes
10.  Beggar’s Velvet Serenade
11.  Nighthawk Woman Blues # 9
12.  I Bid You Goodnight, Sweet Marie

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com/

ACOUSTIC BLUES

Für Fans von:  Brownie McGhee - Mississippi Fred McDowell - Son House

DEUTSCHLAND

Kein Genre ist so oft totgesagt geworden wie der gute alte Blues. In der heutigen Zeit ist der Blues präsenter als jemals zuvor. In Folkliedern junger Songwriterinnen, in rockigen Songs zahlreicher Bands und sogar in diversen Popgeschichten konnte ich schon das eine oder andere bluesige Element ausmachen. Auch auf der unlängst zu Ende gegangenen Musikmesse musizierten in jeder Ecke starke Instrumentalisten und spielten die Klassiker in eigenen frischen unverbrauchten Versionen, dass manch alter Haudegen erstaunt stehen blieb. Auch hier in Deutschland gibt es tolle neue (und sogar junge!) Musiker, die sich dem Genre verschrieben haben.

BAD TEMPER JOE ist ein solcher und wenn man seine Stimme hört, möchte man gar nicht glauben, dass der Junge aus dem kühlen Osnabrück kommt und hier mit rauchiger, weicher Stimme erzählt von der „Farmer’s Daughter“ und der „Beggar’s Velvet Serenade“. Stimmlich erinnert er mich – vor allem im groovigen „Rich Man Blues“ an den Gitarristen „George Thorogood“ und wenn er die Fills zwischen den Gesangsstrophen mit seinem melodischen Summen füllt, kommt es mir vor, als ob der leibhaftige John Lee Hooker neben mir sitzt, bei dessen Performance Seele und Geist immer eins wurden mit den gerade gespielten Songs.

Den Löwenanteil der 12 Songs bestreitet der Musiker nur mit der akustischen Gitarre: Technisch beherrscht er alle Facetten: Er zupft die Saiten versiert wie ein routinierter Fingerpicker (zu hören im Country-Folkie „Trusted But Twisted“, der dem Auftakt „3rd Floor Elevator Blues“ folgt) und er bearbeitet die Gitarre vor sich auf den Knien liegend wie es der blinde Jeff Healey getan hat (viele erinnern sich an den Gitarristen, der in einer Bar im Film „Road House“ in einem käfigartigen Verschlag gespielt hat) und er bedient sein Instrument, als ob es ihm in die Wiege gelegt worden ist. Musikalisch gibt es auf dem aktuellen Album „Tough Ain’t Easy“ eine Vielzahl von traditionellen Country- Blues-Stücken, den oft kopierten Robert-Johnson-Klassiker „Come On In My Kitchen“ präsentiert der Youngster in neuem umarrangierten Gewand.

Weitere Highlights: Die dramatische Erzählung über “Delilah”, der gefühlvolle Reigen um den “Old Oak Tree”, der Streifzug durchs “Chicago At Midnight” und der mitreissende “Nighthawk Woman Blues #9”, in dem der 21jährige klingt, als ob er schon jahrzehntelang als Hobo unterwegs ist. Wer möchte, dass der Künstler in seinem Wohnzimmer auftritt, kann ihn hier engagieren:  https://www.sofaconcerts.org/profile/artist/BadTemperJoe

Nachtrag am 28. November 2015: An einem stürmischen November Abend habe ich mir das Album gaudihalber noch mal gegeben und dabei festgestellt, dass ich mir speziell in der “Farmer’s Daughter” (ha, ha) so richtig eine fette Mundharmonika vorstellen könnte. Und irgendwo erinnert mich der Auftritt von BAD TEMPER JOE mittlerweile an die klassischen Akustik-Perlen des legendären John Lee Hooker - u. a. ein weiterer Grund, dass “Tough Ain’t Easy” in die Auswahl der besten Alben des Jahres aufgenommen worden ist (Auflösung am 31. Dezember 2015)!

FAZIT: Dass Blues nicht immer laut & extrovertiert klingen muss, zeigt BAD TEMPER JOE aus Osnabrück auf “Tough Ain’t Easy”. Ein wundervolles Acoustic Blues Meisterwerk mit 12 Prachtstücken, die vor allem Fans, die sich für die akustische Seite des Genres interessieren, begeistern dürften.

VÖ: 17.04.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.badtemperjoe.com/ & https://www.youtube.com/watch?v=DY7BiOn10Lk

TOURDATEN

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PAPASLIDE “THE DEEPEST PAIN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Papaslide - The Deepest Pain

01.  Ain’t The Same
02.  Master Mechanic
03.  Don’t Drink With A Drunk
04.  The Deepest Pain
05.  Got To Have You
06.  Six Blade Knife
07.  Don’t Keep Fightin’ With Your Soul
08.  Vooing You
09.  If You Got A Good Woman
10.  Hurricane
11.  Give Me My Blues
12.  Serious As A Heart Attack

Label: MIG-Music GmbH
Web: www.mig-music.de

BLUES ROCK

Für Fans von:  Johnny Winter - Hounddog Taylor - Jeff Healey

NORWEGEN

Der wohlig schnurrende Motor am Anfang macht neugierig auf das Nachfolgende – und dann geht auch schon die Post ab. „Ain’t The Same“ düst los mit zackigem Tempo – ein flotter Blues-Rocker mit saugeil gespielten Slidegitarren-Licks – Chicago-Blues “at its best” – die leidenschaftlich röhrende Stimme gehört RUNE NORDVIK, der sich in den letzten Jahren – vor allem in der skandinavischen Blues Szene - einen Namen als PAPASLIDE gemacht hat. Und auch bei „Master Mechanic“ hat er sein Slideröhrchen gut passend auf dem Finger sitzen  – ein gepfefferter Blues-Gumbo mit stampfendem Bass – „Johnny Winter“ – lese ich in den Credits auf dem CD-Cover – das war einer der Songs, die der verstorbene Albinogitarrist in den 80er Jahren nach seinem Comeback gespielt hat. Vom Texaner  gibt es später noch zwei weitere Nummern („Serious As A Heart Attack“ – das Original ebenfalls auf dem 85er Album „Serious Business“ sowie die phätte Slide-Nummer „If You Got A Good Woman“ – O: 1991 „Let Me In“), dazu kommt noch eine Cover Version von Mark Knopfler (eine der intensivsten Versionen von “Six Blade Knife”, die ich bisher von diesem Stück gehört habe und die hat mehr Feuer als das “Dire-Straits”-Original, mit heissem Gitarrensolo und angerissenen Octav-Akkorden in bester „Wes Montgomery“-Manier!). Im “Albert Collins”-Song „Give Me The Blues“ (O: „Frostbite“ - 1980) gibt es ein knackiges Slap-Funk-Bass-Solo von Are Stenfeld-Nilsen. Die anderen 7 der insgesamt 12 Songs sind Eigenkompositionen – einer der besten ist  „Don’t Drink With A Drunk“ - hier vermischt sich die tiefschwarze Stimme von „Tom Waits“ mit einer ultrafetten Ladung „Lousiana-Swamp“ – tolles Gospel-Flair ziert den sweet-soul-bluesigen Titelsong „The Deepest Pain“, das groovige Voodoo-Monster „Vooing You“ vereinigt folkrockiges „Bob-Dylan“-Ambiente mit dem mystischen Ambiente der „Screamin’-Jay-Hawkins“-Kultsongs. Beim „Hurricane“ möchte man am liebsten den Atem anhalten: Eine atemberaubende Blues-Funk-Perle mit dröhnender Orgel und schmissigen Akustik-Stakkato-Akkorden!

FAZIT: Das schwärzeste europäische Blues Album, das ich in den letzten Jahren gehört habe! Eine 48minütige Gute-Laune-Party-Scheibe, die an Intensität und bluesiger Authentizität – die Leidenschaft der beteiligten Musiker zum geliebten Genre ist während jeder Sekunde zu spüren - und die so lebhaft rüberkommt wie eine Konzertaufnahme! Eine spannende Frage bleibt offen: Wann kommt diese grossartige Band mal im deutschsprachigem Raum auf Tour – ein Termin, den ich mir dann auf jeden Fall ganz dick & rot im Kalender anstreichen werde! Im Label-Info entdecke ich, dass Rune Nordvik bekennender Johnny Winter-Fan ist – aha – da haben wir noch eine Gemeinsamkeit – seine Mitstreiter bei diesem sensationell guten Album sind Bjarte Aasmul (Gitarre), Are Stenfeld-Nilsen (Bass), Geir Age Johnson aka Mr. G (Schlagzeug) und Lars Hammersland (Orgel).

VÖ: 27.03.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://myspace.com/papaslidehttp://youtu.be/kTVBH6eELJQ  (Titelsong)

TOURDATEN

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LAURA FEDELE & THE NITE LIFE “BLUES AND OTHER VICES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Laura Fedele - Blues And Other Vices

01.  Sunday Sunday
02.  The Hunter
03.  Je Joue
04.  Lazy And Slow
05.  If
06.  Love Is The Answer
07.  Letter For A Friend
08.  Lost Mind
09.  Laugh And Dance
10.  Paper Boat
11.  Roll Under Roll Over
12.  Vampire With No Grav
13.  Boogie For Peace

Label: Alessio Brocca Edizioni Musicali

BLUES

Für Fans von:  Laura Marvin Band - Albert Collins - Eden Brent

ITALIEN

Nicht der typische zurzeit überall präsente hardrockende Blues-Rock, den die italienische Pianistin & Sängerin LAURA FEDELE hier mit ihrer eingespielten Band THE NITE LIFE praktiziert. Ihre englische Aussprache sorgt auch ab & zu für ein phonetisches Schmunzeln, aber das hier Gebotene gefällt mir sehr gut und ist auch kein üblich aufgewärmter Käse mit zum hundertsten Mal kopierten Klassikern. Von 13 Songs sind 11 Eigenkompositionen – thematisch geht es um – klar – Sex & Drugs & Rock’n’Roll – alles mit relaxtem mediterranem sonnigen Flair dargeboten – und Tracks wie „The Hunter“, „Laugh And Dance“ und der „Boogie For Peace“ machen Lust aufs Mitschunkeln, Mitgrooven oder Mittanzen. Die Chefin swingt an den Tasten und ihre Mitstreiter HEGGY VEZZANO an der Gitarre, LILLO ROGATI am Bass und PABLO LEONI am Schlagzeug machen einen klasse Job! Weitere Highlights sind der Chanson-Blues „Je Joue“, in dem LAURA heiser faucht und kratzt wie eine Katze, der – nomen est omen – „Lazy And Slow“ Blues (in dem Gitarrist HEGGY den verstorbenen Iceman „Albert Collins“ mit scharf angerissenen Saiten und kristallklarem Ton zum Leben erweckt), der akustische Piano-Blues „Lost Mind“, der Zydeco-Swamper „Roll Under Roll Over“, in dem sich die Chefin auch mal kurz das Akkordeon umgeschnallt hat und das mit psychedelischem „Doors“-Ambiente versehene „Paper Boat“. Keine gute Blues-Scheibe ohne mysteriöse Grusel-Stimmung: In „Vampire With No Grav“ wird der Zuhörer ein Teil von einer kultigen Voodoo-Seance. Fazit: Auch die Italiener können den Blues! Übrigens: Die digitale Version des Albums gibt es bei amazon.de für den zurzeit günstigen Preis von 6,99 Euro!

VÖ: 28.01.15

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.laurafedele.info  &  diverse Videoclips mit LAURA FEDELE

TOURDATEN

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BLUES COMPANY “AIN’T NOTHIN’ BUT ... ”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES

Für Fans von:  Buddy Guy - The Blues Band - Luther Allison

DEUTSCHLAND

<you like Helene Fischer, but I keep singin the blues> singt Todor „Toscho“ Todorovic und erntet am Ende des Songs zaghaften Applaus. Die Blondine ist überall präsent, sogar während eines Live Konzertes der deutschen BLUES COMPANY. „Allmächt“ würde der erstaunte Franke erwidern, die Mannschaft um den Sohn jugoslawischer Eltern spielt aber weiter munter drauf los und erfreut den Zuhörer mit starken Blues Rockern wie „Plastic People“, „My Guitar And Me“ und dem swingenden „Mr. TNT“ – alles unbehandelt und ohne Konservierungsstoffe  -  die Aufnahmen zum Album „Ain’t Nothin’ But ...“ wurden als „Silent Concert“ Live mitgeschnitten, während 100 ausgesuchte Zuschauer/Zuhörer das Event per Kopfhörer geniessen durften. Empfehlenswert ist die limitierte Version, die neben der CD die Konzert-DVD nebst 4 Bonus Tracks beinhaltet.

Blues Company - Aint Nothing But

VÖ: 30.01.15

Verfügbar: CD & CD+DVD + Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.bluescompany.de  & Das Label der Band: http://www.in-akustik.com

TOURDATEN

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JOHNNY WINTER “REMEMBRANCE Volume 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von:  SRV - Tom Principato - Vargas Blues Band

USA (TEXAS)

JOHNNY WINTER – Kultfigur und Blues Gitarrist - am 16.07.14 gestorben und es war logisch, dass ein paar posthume Alben kommen würden – „Remembrance Volume 1“ ist ein 3er Pack mit Songs, die jeder Fan bereits in seiner Sammlung haben sollte/dürfte/müsste. CD 1 bringt „Best Of The Live Bootleg Series“, die besten (?) Stücke der mittlerweile auch schon 10 Teile beinhaltenden Reihe, CD 2 ist eine remasterte Version der “Live Bootleg Special Edition” und CD 3 glänzt mit “Live Bootleg Rarities Vol 1”, die – zumindest in diesen Versionen – noch nicht auf CD veröffentlicht worden sind. Blues Rock, bei dem die Protagonisten (meist neben dem Chef noch ein Bassist und ein Drummer) viel Spaß hatten und das Publikum mitrissen. JW & seine Mitstreiter in Höxtform: „Messin’ With The Kid“, “Stranger Blues” - Solo glänzt er mit dem Dobro im akustischen “Rollin’ & Tumblin”!

Johnny Winter - Remembrance 1

VÖ: 13.01.15

Verfügbar: 3-CD (Limited Edition) (Import)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://johnnywinter.net/  &  http://www.johnnywinter.com/about/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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