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Hier sind interessante deutschsprachige CDs, die im Jahr 2014 veröffentlicht worden sind. Hier stehen Infos zu den deutschsprachigen Alben “Kopfregal” von CYNTHIA NICKSCHAS, “Hey” von ANDREAS BOURANI, “Glaube und Wille” von VERITAS MAXIMUS, “Tsnuamisurfer” von PRINZ CHAOS II., “Schlaflos” von JENNIFER ROSTOCK, “Unperfekt” von MATEO und zum kannibalistischen Album “Der Nachzehrer” von MENSCHENFRESSER. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen deutschsprachigen CDs!

Deutsche CDs 2014

Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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CYNTHIA NICKSCHAS “KOPFREGAL”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cynthia Nickschas - Kopfregal

TITELVERZEICHNIS:

01.  Generation Blöd
02.  Positiv Denken
03.  Schissig (Kein Liebeslied)
04.  Warum
05.  Niveau
06.  Gold glänzt nicht
07.  Gedankensalat
08.  Tanz!
09.  Verdummt genug
10.  Dein Weg

Label: Sturm & Klang Records
Vertrieb: Alive AG

SONGWRITER ROCK

Für Fans von:  Melissa Etheridge – Sheryl Crow - Jennifer Rostock

DEUTSCHLAND

Wow! Was für eine Stimme! CYNTHIA NICKSCHAS ist ein neuer Name, den ich bisher noch nicht auf der Rechnung hatte. Nachdem ich stolz das Gekrixel auf dem Album-Cover entschlüsselt  und so den Titel „Kopfregal“ herausgefunden habe, stelle ich erstaunt fest, dass ICH auf jeden Fall nicht zur „Generation Blöd“ gehöre – so lautet der Auftakt zur CD der Songwriterin aus der ehemaligen Hauptstadt Bonn. „Janis Joplin“ trifft auf „Melissa Etheridge“ – geile Stimme, guter sozialpolitischer und humorvoller Text – starker Groove! „Positiv denken“ schwankt zwischen gefühlvoll ruhig akustisch und schwungvoll hitverdächtig – wenn die Musikerin im Lied das Tempo anzieht, bin ich begeistert – starkes Song-Arrangement, das im Refrain-Höhepunkt mit toller Scat-Einlage und fetzigem Offbeat glänzt. Und obwohl ich natürlich weiter höre, bin ich schon jetzt Fan der Sängerin!

Die Sprache, der sich die Musikerin bedient, ist niveauvoll und nicht kitschig an zeitgenössisch-modernen Charts Plattitüden orientiert – sie singt von „Folks“ und <wie schissig es doch ist>, dass sie gar keine Liebeslieder schreiben möchte, aber doch in der nicht eingeplanten Liebesfalle gefangen geht und sich dann wieder neu erfindet, in dem sie sich mutig als jemand outet, der sich situationsabhängig gegen die Philosophie „Angst vor zu viel Gefühlen“ entscheidet. Denn mit Gefühl kann die junge Musikerin regelrecht um sich werfen, jeder Song ist ausgestattet mit einer dicken Portion Leidenschaft, die den Zuhörer – ob er’s will oder nicht – unweigerlich mitreisst. Bei ihr wird sogar eine unscheinbare Ballade wie „Gold glänzt nicht“ zum wundervollen Hörerlebnis.

Cynthia begeistert mit tollem Timbre, das zwischen laut und gefühlvoller Leidenschaft pegelt, sogar ihre Falsettos sind mit leichtrauchigem Anschlag verziert und Gitarre spielen kann das Girlie ausserdem noch! Da gibt es wenig Mädels, die ihre Klampfe (in diesem Fall ein wunderschönes Modell des Herstellers „VGS Guitars“) so bearbeiten wie die Bonnerin. Musikalisch erinnert es mich in den intelligent gestrickten Arrangements sogar an das Niveau der 70er Jahre Songs von Joan Armatrading, als diese damals ihre Karriere mit den ersten Alben ins Rollen brachte

Abwechslung ist auch – „Niveau“ ist ein niveauvoller Reggae-Rocker, in dem sie sich zurecht über die immer miesere Qualität der Casting Shows beklagt und zusätzlich bekommt auch der gerade anwesende Lover ein Brett vor sein Ego geknallt <wenn du dein niveau suchst, dann kuck mal unters bett, es liegt da und heult und flucht>, „Warum“ ist rockig – am Ende gibt es Polizeisirenen, humorvoll serviert sie in der Pfanne gebratenen „Gedankensalat“ und um bei der expliziten Ausdruxweise der Sängerin zu bleiben (<doch fickst Du mich, fick ich Dich -  die scheisse mit humor nehmen, auch wenn sie stinkt> - „Tanz“ ist ein arschgeiler Song und verspricht <tanzen ist gut gegen die falten auf der stirn> - toll auch die „Flamenco“-Einlage von Gitarrist Manuel Randi im Song „Verdammt genug“. Der Musiker ist vor allem österreichischen Musikfans durch seine Aktivitäten im „Herbert Pixner Quartett“ ein Begriff. Traurige Melancholie, die Mut machen soll, dem tristen Alltag zu entfliehen, besingt CYNTHIA NICKSCHAS im finalen „Dein Weg“ – ihr Weg wird schnell nach oben an die Spitze der Songwriter-Gilde führen, da bin ich mir 100 pro sicher – ein deutschsprachiges Songwriter Album, das an die Tür der Kategorie „Album für die einsame Insel“ klopft, hatte ich bisher auch noch nicht auf dem Rezensionstisch.

FAZIT: Ich gestehe – normaler Weise wird jedes Album nach chronologischem Eingang „abgearbeitet“ – hier mache ich eine Ausnahme, weil mich das Cover regelrecht „angesprungen hat“ und ich neugierig war – spontan habe ich mich für eines der besten Songwriter Alben des Jahres 2014 und sogar noch ein deutschsprachiges entschieden. Den Titel „The Voice Of Germany“ vergebe ich schon mal jetzt an CYNTHIA NICKSCHAS und das, ohne dass sie jemals an einer Casting Show teilgenommen hat.

VÖ: 26.09.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.cynthiaandfriends.de/http://youtu.be/bWAKKTYWGTs

TOURDATEN

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ANDREAS BOURANI “HEY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCHLAGER POP

Für Fans von:  Herbert Grönemeyer – Xavier Naidoo – Sasha

DEUTSCHLAND

Der Song „Auf uns“ läuft mittlerweile stündlich in jedem Radiosender, die ARD hat das Stück in Ermangelung eigener Ideen kurzerhand zum „WM-Song umfunktioniert. „Hey“ ist 3 Jahre nach dem Debüt das zweite Album von ANDREAS BOURANI.  Der 31jährige Augsburger, den viele Musikfans schon als Nachfolger von Herbert Grönemeyer sehen, kann anpacken was er möchte – egal ob Ballade oder schnellerer Song – er findet in fast jedem Stück die gesunde Mischung aus gefühlvoller Inszenierung, tollen musikalischen (auch rockigeren) Arrangements und spricht somit eigentlich auch Fans an, die sich sonst nicht für deutschsprachigen (Schlager) Pop erwärmen können. Für die nexten potentiellen Hits hat er auch gesorgt: „Nimm meine Hand“ und „Füreinander gemacht“ dürften mit Sicherheit ebenfalls an die Spitze der Verkaufscharts stürmen. Ein Hoch auf “Hey”!

Andreas Bourani - Hey

VÖ: 09.05.14

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  www.universal-music.de/andreas-bourani/home

TOURDATEN

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VERITAS MAXIMUS “GLAUBE UND WILLE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARDROCK

Für Fans von: Böhse Onkelz - Rammstein - Clawfinger - Der W

DEUTSCHLAND

Das Erbe der Böhsen Onkelz lebt weiter in KEVIN RUSSELL, dem ehemaligen Frontman der deutschen Hardrocker. Er treibt sein Unwesen in der metallisch harten Gruppe VERITAS MAXIUMS, von der jetzt das Album „Glaube und Wille“ vorliegt. Etwas mehr als eine Stunde gibt es guten deutschsprachigen Hardrock – wem die Musik der Onkelz, Motörhead und Rammstein gefällt, kann unbedenklich zugreifen – die meisten der insgesamt 12 Songs dröhnen geil und auch wenn sich „Bild Tilt“ anhört wie ein „Mötley Crue“-Klon (erinnert an eine Kreuzung aus „Dr. Feelgood“ und „Same Old Situation“) gefällt mir der Song neben “Noahs Erben” am Besten – Texte & Riffs sind etwas radiotauglicher als der Stoff der Onkelz, aber andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass die Songs von Russell & Co aufgrund der privaten Eskapaden des Sängers mit viel Airplay bedacht werden. Schade eigentlich.

Vweritas Maximus - Glaube und Wille

VÖ: 30.05.14

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.veritas-maximus.com/  & http://youtu.be/3UvWAfFrCoY

TOURDATEN

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PRINZ CHAOS II. “TSUNAMISURFER”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Prinz Chaos - TsunamiSurfer 300

01.  Tsunamisurfer
02.  Weitersroda
03.  Gefährliche Zeiten
04.  Soldatenliebe
05.  Freelancing Slave
06.  Tomorrow, My Boy
07.  Das Papamobil
08.  Schwarzer November
09.  Queer As Folk (Tanzen)
10.  Blutende Schiffe
11.  Marrakesch
12.  Das man sich wärmt, in der Nacht
13.  Ficken
14.  Schloss im Schnee

SONGWRITER

Für Fans von:  Michael Dietmayr - Konstantin Wecker - Roger Stein

DEUTSCHLAND

Zunächst mal: Der Mann auf dem Cover sieht zwar ein bisschen aus wie Oliver Kalkofe, er isses aber nicht. Und die energische Stimme, die zu hören ist, gehört auch keinem Klaus Hofmann aus Berlin. Kennen die Älteren noch, den deutschen intellektuellen sozialpolitisch engagierten Songwriter, den ich 79 zum ersten Mal gehört habe mit dem Album “Was fang ich an in dieser Stadt?”. Hier wütet ein gewisser PRINZ CHAOS, der den „TsunamiSurfer“ auf die erstaunte Hörerschaft loslässt. Eine poppige Perle mit herrlich groovender Piano-Melodie (gespielt von Simon Blüthner) und klarinettistischem Highlight (Lars Groeneveld), das den Song zwischendurch mit einem Kick gemütlicher Ragtime-Mentalität versieht. Ein Song mit dem perfekten „Gute-Laune-garantiert“ Siegel.

Nach der charmanten „Liebeserklärung“ an das im thüringischen Hildburghausen gelegene Schloss „Weitersroda“, das dem Künstler als bescheidene Unterkunft dient, gibt es die beschaulich-ruhige Ballade „Gefährliche Zeiten“, wundervoll hier das gefühlvolle & sägende Spiel von Kontrabassist Ferdinand Roscher. An technischen Feinheiten packt der Songwriter alles aus, was die Schublade hergibt. Akustische Gitarren, Mandoline - er beherrscht auch die Palette von diversen Fingerpicking-Mustern, die „Soldatenliebe“ treibt er voran mit einem „Travis-Picking“. Mandolineskes Bluegrass-Alternative-Country-Flair gibt es im flotten „Freelancing Slave“ – ein Lied, das vor allem den Fans von Konstantin Wecker gefallen dürfte.

Himmlische Herrlichkeit im irdischen Mercedes-Vatikan-Staat besingt „Das Papamobil“ und die CDU ministriert dazu (weibliche „angelanische“ Ministranten sind ja seit Jahrzehnten erlaubt), es ist auch ein Lied über christliche Schwulenhasser und Reliquientaucher im Berliner Landwehrkanal. Die Ballade „Schwarzer November“ ist eine stimmungsvolle Hommage an die im gleichen Monat gestorbenen Liedermacher Josef Degenhard, Georg Kreisler und Ludwig Hirsch. Toll: Das abrockende „Queer As Folk (Tanzen)“ mit der gleichzeitigen Aufforderung zur toleranten sexuellen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen.

Das dreizehnte Stück ist inhaltlich provokativ, ich bin mal gespannt, ob sich die bescheuerte Jugendschutzkultur hier wieder einmal bezüglich des Titels als wichtig erachtet, Schleichwerbung ist auch nicht, es geht in „Ficken“ nicht um das gleichnamige (süffige) Likörchen, sondern um profane und zur Schau gestellte Homosexualität – der Songwriter gibt einen Einblick in seine Intimsphäre. Er verrät <ich bin untenrum rasiert> und <hab 60, 70, 80 Jungs entjungfert> und singt unter anderem über das japanische Buffet „All You Can Fuck“.

Info: Keine gewöhnliche Songwriter-Liedermacher-ich-sitz-da-mit-meiner-Akustischen-und-klinge-wie- die-einhundertste-Bob-Dylan-Kopie-Mentalität, die der Sänger aus dem thüringischen Hildburghausen an den Tag legt. Mit Leidenschaft & Inbrunst “singt” er sich durch seine 14 Folk-Pop-Rock-Schlager, von denen mit Sicherheit im Radio kein einziger gespielt werden wird. Traurig, aber wahr. PRINZ CHAOS ist das künstlerische Pseudonym von Florian Ernst Kirner, der vom 29. Mai bis 01. Juni auf Schloss Weitersroda das “4. Paradiesvogelfest” veranstaltet, beim Event handelt es sich um ein Liedermacher- Festival, bei dem es auch Kunsthandwerk & literarische Angebote zu bestaunen gibt.

VÖ: 02.05.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.prinzchaos.com/  &  http://youtu.be/Bh1P0JCkZic (Konzertausschnitt)

FESTIVAL

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JENNIFER ROSTOCK “SCHLAFLOS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jennifer Rostock - Schlaflos

TITELVERZEICHNIS:

01.  Zeitspiel
02.  Phantombild
03.  Du nimmst mir die Angst
04.  Bis hier und nicht weiter
05.  Ein Schmerz und eine Kehle
06.  K.B.A.G. (ft. Madsen, Großstadtgeflüster, MC Fitti)
07.  Der blinde Passagier
08.  Echolot
09.  Wenn der Wodka zweimal klingelt
10.  Hollywood
11.  In den Sturm
12.  Tauben aus Porzellan
13.  Schlaflos

Label: Warner Music

ROCK

Für Fans von:  Auletta - Mia. - Wir sind Helden - Gossip

DEUTSCHLAND

Ich erinnere mich noch immer daran, dass mir ein Kumpel eine CD einer gewissen JENNIFER ROSTOCK empfohlen hat und mich aber lange geweigert habe, diesen Erfahrungsschatz in mein musikalisches Universum aufzunehmen. Noch so eine Schlagerheulboje – da kann ich aber wirklich darauf verzichten, dachte ich! Als ich dann etwas später den Song „Kopf oder Zahl“ beim Bundesvision Contest hörte, war ich regelrecht von den Socken. Hier ist eine deutsche Band, die richtig abgeht!

Mittlerweile sind die Jahre vergangen und die deutsche Band hat sich zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Gruppen gemausert und sie hat jetzt ihr viertes Studio Album „Schlaflos“ vorgelegt – bereits der erste Titel „Zeitspiel“ haut mich um –  die Stimme von Sängerin Jennifer Weist überschlägt sich dermassen, dass ich zunächst mal Angst habe, dass gleich ihr Kehlkopf aus dem Lautsprecher fliegt. Watt für ne Energie! Auch „Phantombild“ und „K.B.A.G.“ sind krachende Punk Rock Hämmer – der Tempopegel wird während der 13 Songs durchgehend hoch gehalten, die kurzen ruhigen Momente (wie in „Der Blinde Passagier“) stören nicht sonderlich - in der Ballade „Wenn der Wodka zweimal klingelt“ begeistert die Frontfrau mit einer superben Vocal Performance – den melancholischen Titelsong hake ich einmal wohlwollend ab unter „kuscheliger Rock für verregnete Tage“ – ansonsten jagt ein Kracher den anderen – und spontan behaupte ich nach den ersten beiden Hördurchgängen, dass hier eines der besten deutschsprachigen Alben des Jahres 2014 vorliegt – und das im Januar!

FAZIT: Mit Jennifer Weist singt die wohl beste deutsche Rock Sängerin in der wohl besten deutschen deutschsprachig agierenden Gruppe, die Musiker stehen ihr aber in nichts nach und spielen absolut „tight“ und liefern in den Portrait Recording Studios des renommierten US Produzenten Chris Badami eine exzellente Performance ab. Wer mal kucken will, was der Produzent bisher so alles getrieben hat, klickt hier drauf: http://www.chrisbadami.com/ - die Deluxe Edition von „Schlaflos“ beinhaltet neben der Audio CD eine DVD mit der Dokumentation über die Herstellung des neuen Albums. 

VÖ: 17.01.14

Verfügbar: CD & CD+DVD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jennifer-rostock.de/  &  http://jenniferrostock.warnerartists.net/de/

TOURDATEN

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MATEO “UNPERFEKT”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mateo - Unperfekt

TITELVERZEICHNIS:

01.  Here I Am (feat. Paul Cless)
02.  Isso
03.  Meine Brille
04.  Unperfekt
05.  Ich hau ab (feat. Xavier Naidoo)
06.  Irren ist männlich
07.  Radio (feat. Luna Simao)
08.  Stille Helden (feat. Hagen Stoll)
09.  200 Puls (feat. Johnny Strange)
10.  Xtraordinär
11.  Stripperin
12.  Rodeo (feat. U-Jean)
13.  Sick My Duck

SCHLAGER HIP HOP

Für Fans von:  Culcha Candela - Ali - Prince Kay One - Da Bo

DEUTSCHLAND

Rap aus Deutschland ist meistens scheiße – vor allem, wenn es um den geistigen Müll von Möchtegern-Proleten wie „Sido“, „Bushido“ oder dem angeblichen Kultrapper „Das Bo“ geht. Ab & zu gibt es aber auch unterhaltsamen Stoff wie den von MATEO, der nicht wie viele Andere mit dümmlichen und tausendfach gehörten Software-Samples arbeitet, sondern auch mal den einen oder anderen knackigen Sample in seinen Songs verwendet. Der Auftakt seines neuen Albums „Unperfekt“ bietet einen munteren Mix aus Mainstream-Avicii-Pop und rockigeren „Beastie-Boys“- Brachial-Riffs. Der Düsseldorfer Sänger Paul Cless gastiert in „Here I Am“.

13 Songs präsentiert der im polnischen Breslau geborene - und vor allem durch sein Mitwirken in der Gruppe „Culcha Candela“ bekannte – Sänger & Produzent. Musikalisch gibt es einen munteren Querschnitt aus „Culcha“, „Marteria“ und „Fanta 4“ – mit – passend zum Label Warner Music – kommerzieller Ausrichtung, (vorsicht Worthülse!) eingängigen Melodien und irgendwo auch tanzbaren Kindergarten-Party-Grooves. Am besten gefallen mir das mit der seit ihrem Auftritt beim 2013er Bundesvision Song Contest bekannten LUNA SIMAO gesungene „Radio“, das reggae-poppige „Irren ist männlich“ und am wenigsten das schmalzige „Ich hau ab“ mit dem grässlichen Pseudo-Soul-Gestammel von Xavier Naidoo <immer wenn ich diese stimme höre, höre ich weg – das ist Nötigung, mein Trommelfell wird überfallen > singt der Berliner Sänger dann auch absolut treffend in einem seiner „Hip-schlumpf-schlager“. Das ironisch gemeinte „Sick My Duck“ zeigt die kreative Bandbreite des verantwortlichen Aufnahmeleiters. (Damit Musikfans beim Rätseln nicht ins Schwitzen kommen, gibt es die Auflösung: Das von MATEO kreierte Vokal-Vertausch-Buchstaben-Rätsel bedeutet auf deutsch soviel wie „Lutsch meinen Lolly“)

FAZIT: Was den Unterhaltungswert angeht, sind die 13 Songs von „Unperfekt“ in Ordnung, was den künstlerischen Anspruch betrifft, bewegt sich der „Culcha-Candela“-Member auf unterstem Niveau, aber auch damit lässt sich natürlich ganz gute Kohle verdienen, wie sein ehemaliger „DSDS“-Mentor Diedäh Bohlen ja schon so oft in der Vergangenheit bewiesen hat.

VÖ: 28.05.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://artist.warnermusic.de/mateo/kampagne_04_2014/desktop/index.html 

TOURDATEN

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MENSCHENFRESSER “DER NACHZEHRER”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Menschenfresser - Der Nachzehrer

TITELVERZEICHNIS:

01.  Die Auferstehung
02.  Metzgermeister
03.  Seelenfresser
04.  Der Nachzehrer
05.  Fabrik des Todes
06.  Verwertung
07.  Aus meinem Grab

LINE UP:

Knegge: Gitarre
Holly: Gegrunze, Schlachtzeug
Dr. Stehle: Bass

HORROR METAL

Für Fans von:  Six Feet Under - Absymal Grief - Moorkind

DEUTSCHLAND

Während die weltweite Zombie Welle nicht aufzuhalten ist und sich mittlerweile sogar ein Brad Pitt für eine artverwandte Verfilmung hergegeben hat, sind in Deutschland nach Horden wie die MENSCHENFRESSER aus Trier unterwegs, um für göttliches Unbehagen in der Musiklandschaft zu sorgen. Im Inlay der neuen Studio CD präsentiert sich der Oberkannibale KNEGGE denn auch wie der Gottvater der hiesigen Untoten-Szene.

„Der Nachzehrer“ lautet der Titel des 25minütigen Mini Albums und kommt früh um 7 Uhr Morgens gerade recht nach einer langen Nacht, in der ich wieder mal als DJ unterwegs war und erneut feststellen musste, dass das degenerierte Mainstream-Volk auch im Jahr 2014 immer noch am liebsten zum tagsüber schon tonnenweise gedudelten Radiomüll tanzt. Mit Spinett und ungewohnt melancholischem Intro “Die Auferstehung” startet der infernalische Soundtrack deer Band aus Rheinland-Pfalz und mit zitternder, geifernder Stimme, die an einen gewissen „Gollum“ erinnert, gibt es eine muntermachende Einführung, danach beginnt der Rundgang mit dem Besuch beim „Metzgermeister“: Ein erstklassiger Pogo-Thrasher, der die Richtung der folgenden Tracks vorgibt. Krachender Death Rock & Roll, so richtig geeignet zum Bängen, Bier saufen und dem damit verbundenen nächtlichen Spaziergang über den nahe gelegenen Totenacker. Fürs „Gegrunze“ sorgt „Schlachtzeuger“ HOLLY - <man nennt ihn auch den seelenfresser – seid für ihn bereit> ist eines seiner humorvollen Statements, am Bass steht wieder der furchterregend dreinblickende DR. STEHLE, dem ich auch nicht unbedingt in einer dunklen Ecke des Tages begegnen möchte. Der Titelsong “Der Nachzehrer” stellt sich als ekliges Doom-Monster vor – ich muss mich beherrschen, dass ich meinen Schädel nicht zum mörderischen Zeitlupen-Riff auf die Kante des Redaktionsschreibtisches hämmere. Kostenlose Tipps für Friedhofsgärtner sind inklusive <.... das hält den Friedhofsboden weich> der nachfolgende Spruch <hör wie die toten flüstern> signalisiert den Übergang zum schnelleren Tempo – HOLLY jagt seine beiden Kollegen mit einem knochenklappernden Offbeat vor sich her.

INFO: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des „Nachzehrers“, wie Untote oder Wiedergänger in der Mythologie auch genannt werden, von slawischen Gebieten bis ins Rheinland erstreckt hat. Die ersten Exemplare wurden im 14. Jahrhundert beobachtet, als mit der  Pest infizierte Kranke lebendig begraben wurden, unterirdisch verfaulten und bei späteren Grabschändungen wieder freigesetzt wurden und dann die Umwelt mit dem verheerenden mittlerweile zur todbringenden Seuche mutierten Zombie Virus infizierten, das immer noch allgegenwärtig ist. Allein im Würzburger Stadtteil Heidinxfeld wurden in der letzten Woche mehrere Male zwischen 3 und 4 Uhr morgen taumelnde Figuren beobachtet, die sich in der Nähe des Weinguts Fesel herumtrieben. Hilfe gegen Wiedergänger gibt übrigens die Zentrale zur Abwehr gegen Untote: http://www.untot-in-deutschland.de/  - für wichtige Fragen steht dort ein gewisser Dr. Finn Ende zur Verfügung, unter anderem gibt es auch einen „Zombie Survival Guide“ zum kostenfreien Download

VÖ: 01.07.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/menschen5fresser 

TOURDATEN

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SHINDY “FVCKB!TCHE$GETMONE¥”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HIP HOP

Für Fans von:  Bushido - Prince One Kay - Chakuza

DEUTSCHLAND

Schon bevor der Rapper seine ersten Töne balzt, keimt in mir der Verdacht: Deutsche Produktion. Hört man am mit Billigkeyboard zusammen geschusterten Klangbrei, stimmlich schleppt sich SHINDY aka Michael Schindler mit langweiligen Rhymes durch die 14 Tracks seines dritten Studio Albums, mit Promiskuität möchte er nicht vorhandene Ideen ersetzen . <ich will, dass sich deutsche rapper schämen für ihre intros> propagiert er im langweiligen „Julius Caesar“ – ob er sich dabei selbst an die Nase gefasst hat? Fazit: Lahme Songs, dünne Arrangements, schlaffe Texte und affektiert eingestreute „aaahs“ – Produktionen wie diese sind der Grund dafür, warum Hip Hop aus Deutschland in die musikalische Drittklassigkeit abgesunken ist und dabei gibt es doch so viel Talente in der BRD. Bestes Beispiel: Gastrapper Ali Alulu Abdul-r in „No Joke“ – der Berliner hat es einfach drauf!

Shindy - FVCKBITCHESGETMONEY

VÖ: 10.10.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://twitter.com/shindycharmant

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FIN GREN “PROPAGANDA FÜR’S PARADIES”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fin Gren - Propaganda

01.  Schattenmann
02.  Wenn die kalten Tage kommen
03.  Wirst Du mich vermissen wenn ich geh
04.  Sie hat ihr Herz verloren
05.  Immer wenn es traurig wird
06.  Vom Dach der Welt
07.  Dunkelkammer
08.  Wir feiern das Leben
09.  Lass Dir Zeit
10.  Karma auf Kredit

BONUS TRACKS:
11.  Am Ziel vorbei (Johanna Pfeifer)
12.  Der Fluss steht mir bei (Johanna Pfeifer)

Label: Grenland Records

SONGWRITER ROCK

Für Fans von:  Stefan Waggershausen - Jace Everett  - Mark Lanegan

DEUTSCHLAND

Er hat die Hamburger Schule geschwänzt, er hat keinen Song von Thees Uhlmann ge-covered, er war auch nicht an der Pop Akademie – diese und andere Begebenheiten erzählt FIN GREN in seinem Ohrwurm-Knüller „Schattenmann“, dessen Refrain mich stark an einen legendären Klopfer zur Himmelspforte erinnert. Es ist der Auftakt zum Studio Album „Propaganda für’s Paradies“ – und wer jetzt einen Song über den Regenwald erwartet – nö – den hat er auch nicht im Gepäck – dafür hat er mit Stefan Ludmann (Schlagzeug), Johanna Pfeifer (Keyboards, Gesang), Gerd Breuch (Bass) und Carsten Collenbusch (Gitarre), der ab & zu incognito als Geheimagent „Keule“ im musikalischen Untergrund unterwegs ist, ein paar tolle Musiker im Gefolge, die ihm bei den Aufnahmen zum Album geholfen haben und wer genau aufgepasst hat in den letzten Jahren, der weiss, dass es sich bei dieser exzellenten Besetzung um das Line Up der deutschen Rock Gruppe „Bleibende Schäden“ handelt.

Uns so ist es auch kein Wunder, dass sich das Album als eine der deutschsprachigen Musikgenialitäten des Jahres 2014 outet! Der Kölner Songwriter wärmt zunächst die Seele mit dem Schmachtfetzen „Wenn die kalten Tage kommen“, „Immer wenn es traurig wird“ ist ein geiler Blues Rocker, der auch von einem gewissen „George Thorogood“ gesungen werden könnte, aber weil der ja bald in Rente geht, bewirbt sich Fin „GT“ Gren vielleicht als Nachfolger? Okay – aus Spass wird Ernst: „Vom Dach der Welt“ heisst das nächste flockig-folkig-groovende Highlight. Überhaupt habe ich schon lange kein Album mehr gehört, das Spannung so gekonnt nach oben aufbaut wie diese CD. „Wirst Du mich vermissen wenn ich geh“ – klangtechnisch befinde ich mich gerade inmitten eines Retro-Trips, die Leadgitarre erinnert mich stark an den Sound der Stones auf deren ersten 60er Scheiben, „Sie hat ihr Herz verloren“ – der Offbeat-Rhythmus sowie die Banjo- und Akkordeon-Klänge verquirlen sich zu einem genialen Mix aus Dixie-Folk und Jug-Blues und verleihen dem Stück chansonesques Kirmes- Flair, ein bisschen „Udo“ zelebriert der Songwriter in „Wir feiern das Leben“ – starker Orgel-Sound übrigens -  geil auch die Gitarre mit zitternden Tremolo-Akkorden (alter Schwede, Keule!) in „Karma auf Kredit“ – FIN GREN, der übrigens mit bürgerlichem Namen Dietmar Schmeil heisst hört sich hier an, als ob Mark Knopfler gerade ein paar Tequilas eingeworfen hat. Vielleicht war’s aber auch nur Lou Reed gewesen. Cooler Brother

FAZIT: Starkes deutschsprachiges Songwriter-Rock-Album von FIN GREN, der tolle Songs schreibt und diese von einer starken Besetzung umsetzen hat lassen. Am Ende gibt es noch zwei Bonus-Tracks, bei denen das Multitalent JOHANNA PFEIFER im Vordergrund steht: Der akustische (und von “Keule” begleitete) Kuschelrocker „Am Ziel vorbei“ und die gefühlvoll interpretierte Pianoballade „Der Fluss steht mir bei“ erwecken Hoffnungen auf eine eventuelle zukünftige Solo Scheibe. 

VÖ: 24.11.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.fingren.de  &  http://youtu.be/mYdL3fNwHng (“Wenn die Tage kommen”)

TOURDATEN

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MELOBAR “WELLENBRECHER”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Melobar - Wellenbrecher mc

TITELVERZEICHNIS:

01.  Intro
02.  Ebbe und Flut
03.  Hotel Kalifornia
04.  Innas Nacht
05.  Fernweh
06.  Schlaflos
07.  Sommer
08.  Wellenbrecher
09.  Ich geb nicht auf
10.  Kleinigkeiten

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ROCK & POP PUNK

Für Fans von:  Naturtalent - Auletta - Blumenwunder - MIA.

DEUTSCHLAND

Meine Befürchtungen bestätigen sich nicht, das vorhandene „Hotel Kalifornia“ ist keine Cover Version des „Eagles“-Klassikers aus den 70er Jahren – das hätten MELOBAR auch gar nicht nötig gehabt. Die deutsche Gruppe präsentiert ihr Mini Album „Wellenbrecher“ – druckvoller Haudrauf-Rock mit guten Gitarren-Riffs und einer gutgelaunten Sängerin, die meisten der 10 Songs hatte es schon mal auf vorher veröffentlichten EPs gegeben, allerdings zum Teil damals noch mit dem früheren Sänger, der 2009 aus der Band ausgestiegen war. Neu dazugekommen sind meines Erachtens neben dem Titelstück noch “Schlaflos” und “Kleinigkeiten”. Empfehlenswerte Anspieltipps sind „Ebbe und Flut“ und „Innas Nacht“, aber auch in den weiteren Tracks haben die Power Pop Punker aus Cloppenburg in den Refrains den einen oder anderen Ohrwurm versteckt, dezent im Hintergrund wuselnde Harmoniegesänge passen gut, toll zu hören im melancholisch-romantischen „Fernweh“, sehr gut gefällt mir auch das Drumming von Christoph Wilkens in „Schlaflos“ und spielen können die drei Instrumentalisten sowieso - der Titelsong “Wellenbrecher” wartet mit ein paar Breaks auf, die man sonst nur von Art Rock Bands kennt.

MELOBAR sind Britta Dress (Gesang), Christian Hörstmann (Gitarre), Andre Fahrenkamp (Bass) und Christoph Wilkens (Schlagzeug), aufgenommen haben sie das Album in Hannover im “Wellencocktail Studio” von Achim Dreßler, der bereits zahlreiche Acts feingeschliffen hat mit seinen Produktionen (u. a. “Unheilig”, “Zornich”, die Funk Rocker “Klangheld” und die Dancefloor Sängerin “Fatima Stellar”), wer mal rein gucken möchte in die Räumlichkeiten, tut das hier: http://www.wellencocktail.de/galerie5.php

FAZIT: Gelungener Mix aus Indie-Rock und Power-Pop-Punk, ohne Schnörkel und Kitsch, „handgemachter“ deutschsprachiger Rock ohne elektronische Spielereien – 3 EPs haben die Norddeutschen bisher veröffentlicht („Hallo“ und „Alle rennen“, beide 2008 mit dem früheren Sänger Markus sowie „Sommer“ im Jahr 2010 mit der ein Jahr zuvor neu eingestiegenen Sängerin Britta), „Wellenbrecher“ ist der erste Longplay und – wenn man es so will – gleichzeitig eine Kollektion der bisherigen Kompositionen. Der einzige Kritikpunkt bezieht sich nicht auf die Musik, sondern auf einen wohl vergessenen Song, den die Band nicht berücksichtig hat - bei einer Gesamtspielzeit von gerade mal 33 Minuten wäre doch noch genügend Platz für den Garagenrocker „Bandit“ gewesen.

VÖ: 05.12.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/melobar  &  www.timezone-records.com/kuenstler/details/melobar/ 

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

 

 

 

ESKALATION “ZUKUNFTSMUSIK”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Eskalation - Zukunftsmusik

01.  Zukunftsmusik
02.  Tanzen in Ketten
03.  Am Arsch vorbei
04.  Heile Welt
05.  Menschenfreund
06.  Stille Helden
07.  Popmusik
08.  Zeitlupenwettlauf
09.  All Different, All Equal
10.  Hauptdarsteller
11.  Eine Nacht mit Euch
12.  Epilog

Label: Galileo Music Communication

SKA & REGGAE ROCK

Für Fans von:  Bad Nenndorf Boys - Jamaram - Blechreiz - Das Kartell

DEUTSCHLAND

Auch wenn das Genre Ska immer noch eines von einem mehr oder weniger - meiner Meinung nach völlig unverständlich - medialen Desinteresses geplagt wird, gibt es hoffnungsvolle Bands wie ESKALATION, die an die „Zukunftsmusik“ glauben. Die mittlerweile wievielte Welle (*) zurzeit beschrieen wird, möchte ich gar nicht wissen, aber in der deutschen Ska-Community, in der sich bereits Bands wie „The Busters“, „Jamaram“ oder „Hansaplast“ befinden, gibt es jetzt eine weitere neue tolle Band, die ihr Debüt Album mit 12 Songs vorstellt. <wir haben nichts zu erwarten – aber auch nichts zu verlieren> ist das eröffnenden Motto, das durch die insgesamt 42 Minuten des Albums jagt. 9 Musiker(innen) gehören zur Formation aus Süddeutschland, „Tanzen in Ketten“ bläst zur ersten „Off-Beat“ Tanzeinlage – ungewöhnlich fürs Genre ist, dass mit ANNA STECKLEIN eine Powerfrau gleich in der ersten Reihe am Mikrofon steht, das garagen-ska-rockige „Am Arsch vorbei“ legt noch ‚ne gehörige Schippe an Tempo drauf (185,7 bpm) – der Refrain ist gut geeignet zum Mitgrölen – ulkig finde ich den fränkischen Akzent der Sängerin – niedlich wie sie – typisch für die Region – das „r“ rollt.

Das gut gelaunte Zucken sämtlicher Mitarbeiter im Redaktionsbüro setzt sich fort, auch die propagierte „Heile Welt“ und der Ska-Punk-Kracher „Menschenfreund“ lassen ordentlich Dampf ab – die Bläser Sektion um Stefan Kölbel (Saxophone), Stefan Jäger (Trompete) und Dominik Barthel (Posaune) jagt die Gruppe vor sich her mit knackigen Riffs. Mit „Popmusik“ ist eine wundervolle Perle gelungen, die es auch verdient hätte, mal in den Mainstream-Sendern der Radios gespielt zu werden, damit ein grösseres Publikum auf diese tolle Band aufmerksam wird. Hat auf jeden Fall gute Chancen, sich am Ende des Jahres unter die besten 100 Songs des Jahres 2014 einzureihen! Weitere Highlights sind der roots-reggae-rockige „Hauptdarsteller“ und „All Different, All Equal“, in dem GILLES YAPO von der Nürnberger Band „Yohto“ als special guest  am Mikro steht.

FAZIT: 42 Minuten lang starke Musik, ein Knaller jagt den anderen, 12 gutgelaunte deutschsprachige Ska-Perlen, die aber auch jedem Gefallen sollten, der offen ist für die breitgefächerten schillernden Facetten der Pop Musik – by the way – produziert hat mit dem Münchener Corni Bartels ein multigenrebewandertes Chamäleon, das schon in den Bereichen Death Metal (”Hackneyed“), Alternative Rock (“Killerpilze”) und Gothic Metal (“Xandria”) tolle Arbeiten abgeliefert hat. Wer mal in seine Weltraumstudios reingucken möchte: http://www.weltraumstudio.de/

VÖ: 10.10.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.eskalationska.dehttps://www.youtube.com/user/eSKAlationska 

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SCHNAPS IM SILBERSEE “JEDE WELT IST DIE ECHTE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Schnaps im Silbersee - Jede Welt ist die Echte

01.  Unglückliche Liebe
02.  Alfeld
03.  Kohlenstoff
04.  Dasein
05.  Noch lange nicht genug
06.  Obelix
07.  Mietnomaden
08.  Intro zur Metamorphose
09.  Die Metamorphose
10.  Nur Konsequent
11.  Stein
12.  Winter
13.  Woran ich mich erinner’

FOLK & ROCK & POP

Für Fans von: Chris Friedrich - Dominik Plangger - Konstantin Wecker

DEUTSCHLAND

SCHNAPS IM SILBERSEE – ungewöhnlicher Name für eine Band! Bei der vierköpfigen Gruppe aus dem niedersächsischen Braunschweig handelt es sich um eine Folk Rock Truppe, die Ihr Studio Debüt Album „Jede Welt ist die Echte“ veröffentlicht hat. 13 charmante deutschsprachige Lieder, mal akustisch, mal fett losrockend – einige davon sind echte Ohrwürmer, die sich schnell als aufdringliche Monster zeigen, deren Melodien man gar nicht aus dem Kopf bekommen kann/möchte. Das erste Highlight, das beispielhaft steht für die eben getätigte Aussage: „Kohlenstoff“. Mehrstimmige Gesänge von „nackten Opernsängerinnen“, ein lustig umher hüpfender Offbeat, zärtlich klingelndes Glockenspiel von JUDITH RETZLIK, humorvolle Aussagen wie <dieter bohlen und der hasselhoff sind nichts anderes als schlecht geword’ner Kohlenstoff> und ein Refrain, der bereits beim zweiten Durchgang mitgegrölt werden kann. Wunderschön auch das gefühlvolle im 6/8 Takt vorgetragene „Noch lang nicht genug“ – JOHANNA REGENBOGEN, die auch schon im „Attila’s Folk Trio“ gespielt hat, begeistert mit wundervolllyrischem Bratschenspiel – sämtliche oft gehörten schlechte Witze über dieses Instrument verpuffen zukünftig sofort in Schall & Rauch, wenn ich sie höre - hier klingt’s einfach nur zauberhaft!

Der Ideenvielfalt sind bei SCHNAPS IM SILBERSEE keine Grenzen gesetzt, da wird kurzerhand in atemberaubendem Tempo die britische „New Model Army“ zitiert, Tipps gibt es, wie man trotz übermäßigem Schokoladengenuss etwas für die Linie tun kann, als Comic Fans outen sich die Protagonisten ebenfalls, die gallische Figur „Obelix“ wird zwar poetisch liebkost, aber gleichzeitig kritisch beäugt. Sozialpolitisch zu geht’s bei den „Mietnomaden“ und in weiteren Songs geben sich Günter Wallraff, der Hund von Baskerville, die „Backstreet Boys“ und Chef PETER WOLTER selbst die Türklinke in die Hand. Im virtuos arrangierten „Nur Konsequent“ offenbaren die Musiker(innen) astrologische Theoriekenntnisse und die schmusige Ballade „Winter“ sollte in der kommenden kalten Jahreszeit für romantische Kerzenlichtatmosphäre sorgen. Das melodramatische „Woran ich mich erinner“ beinhaltet nostalgische Kindeserinnerungen und gleichzeitig intelligent versteckte Botschaften für den toleranten Umgang verschieden gearteter Menschen untereinander.

FAZIT: Akustischer Folk Rock in der Hand bretonischer Künstler? Pustekuchen! SCHNAPS IM SILBERSEE zeigen mit ihrem wundervollen Album „Jede Welt ist die Echte“, dass auch deutsche Künstler zauberhafte Musik im Genre kreieren können. „Jede Welt ist die Echte“ ist eines der vielfältigsten Alben im Metier, wie ich es so schon lange nicht mehr gehört habe.

VÖ: 21.07.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.schnapsimsilbersee.de/ 

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JEDEN TAG SILVESTER “JEDEN TAG SILVESTER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP ROCK

Für Fans von: Tim Bendzko - Sportfr. Stiller - Andreas Bourani

DEUTSCHLAND

Die „Sportfreunde Stiller“ bekommen Konkurrenz. Auch wenn der Bandname JEDEN TAG SILVESTER bescheuert klingt, gegen die praktische Umsetzung des Namens würde ich mich nicht wehren, denn er bedeutet „Feiern“, Party machen“ und „locker  die Sau raus lassen“. Ganz so wild wird es nicht auf dem Debüt Album der Deutschen. Im Gegenteil – das Quartett aus Schleswig Holstein bietet gefühlvolle Rock Pop Songs mit guten Texten – in der Formation spielen Bertram Ulrich (Gesang, Klavier), Niclas Jawinksy (Gitarre, Gesang), Till Krohn (Bass, Gesang) und Tom Rieken (Schlagzeug, Gesang). Nach dem ersten Hördurchgang sind als empfehlenswerte Anspieltipps erst einmal die Songs „Giganten“ (als Single & Videoclip verfügbar), das etwas nach „U2“ klingende „Seit deinem ersten Tag“ und „Zwischen den Tagen“ hängengeblieben.

Jeden Tag Silester - Jeden Tag Silvester

VÖ: 02.09.14

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.jedentagsilvester.de/  &  der YouTube-Channel der Band

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RANDALE “RANDALE ROCK’N’ROLL”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Randale - Randale Rock N Roll mc

01.  Randale Rock’n’Roll
02.  Kinderzimmer-Punk
03.  Sonntag
04.  Brille
05.  Monster
06.  Omma und Oppa
07.  Mach die Augen zu
08.  Rakete
09.  Sommer
10.  Bärenstark
11.  Käpt’n Wurstsalat
12.  Fernweh
13.  Immer wenn ich traurig bin
14.  Hört Ihr wie die Trommeln singen?

KINDER ROCK

Für Fans von:  Deine Freunde - Cafe Unterzucker - 3Berlin

DEUTSCHLAND

Die Kinderrocker sind wieder da! Nach dem Hardrockhasen Harald und dem Punkpanda Peter – wer wird es dieses Mal, der auf dem neuen Album „Randale Rock’n’Roll“ besungen wird? Kein spezieller Name, dafür aber bekommen „Omma und Oppa“ und auch ein gewisser „Käpt’n Wurstsalat“ ihren Hotspot. Was es zu hören gibt, erklären die Bielefelder gleich in ihrem ersten Song: <... und Eimerweise Randale Rock’n’Roll> halt. Der „Kinderzimmer-Punk“ sorgt für garagenrockige Stimmung und dürfte vor allem junge Revoluzzer erheitern, „Monster“ berichtet über Schlager liebende Ungeheuer, „Brille“ kommt zwar mit interessantem Thema, aber der plötzliche Rhythmuswechsel dürfte nicht nur Kinder, die gerade angefangen haben, zu tanzen, verunsichern, sondern verursacht auch bei mir ein komisches Gefühl in der Magengegend. „Omma Und Oppa“ ist lustig, gefällt vor allem Grosseltern, die früher gerne abgerockt haben, stark der kurze Mundharmonikasolo vom Detmolder Blues Musiker „Dieter Kropp“. Einer der schönsten Songs des Albums ist „Sommer“, der gleichzeitig beispielhaft dafür steht, dass das deutsche Quartett auch gute Chancen für ein musikalisches Leben jenseits der Kinderzimmer der Nation hätte – warum wird so ein Stück eigentlich nie in den degenerativen Radio-Sendern gespielt? 

FAZIT: Die Kinderrock Band RANDALE sorgt für ein neues Highlight im Kinderzimmer, zwar ist der Drive früherer Produktionen etwas auf der Strecke geblieben und zeitgenössische Teenie-Themen werden nur am Rande gestreift, aber durch ihre Einzigartigkeit hebt sich die Musik – auch thematisch – immer noch von der Masse der Veröffentlichungen ab. Vielleicht demnext mal ein Stück von „Ke$ha“ oder „Shakira“ mit deutschem Text verrocken? Für Statistiker: Bei meinem Tracklisting (auf dem rückwärtigen CD-Cover) sind die Tracks #4 und #5 vertauscht angegeben.

VÖ: 15.08.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.randale-musik.de/  Label: http://www.newtone.de/

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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