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Hier gibt es CD-Rezensionen von Gitarren-Alben, die im Jahr 2011 erschienen sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben “Metalusion” von GLEN DROVER, “Little By Little” von TOMMY EMMANUEL aus Australien, “Live In France” von RODRIGO Y GABRIELA aus Mexiko, “Beatles From My Heart” von KAARE NORGE aus Dänemark, “What’s It All About” von PAT METHENY, “Guitar Man” von GEORGE BENSON, “Undeniable” vom PART MARTINO QUARTET, “Jenga” von SPARKY QUANO aus Japan und “Kill All Control” von GEORGE LYNCH.

Guitar CDs 2011

Guitar CDs Übersicht

Gesamtübersicht

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GLEN DROVER “METALUSION”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Glen Drover - Metalusion

Er hat für die Gruppen „King Diamond“ und „Megadeth“ gespielt – eine Tatsache, die normaler Weise Musikfans, die sich gar nicht für Heavy Rock & Metal interessieren, abschrecken dürfte. Die ersten Töne des Solo Albums „Metalusion“ von GLEN DROVER überraschen. Ich schließe kurz die Augen und glaube, inmitten einer dicken phätten “Progressive Rock” Packung zu sitzen und vergleiche die Musik, die ich hier höre, mit den kanadischen „Rush“, „Steve Vai“, aber auch mit den Kompositionen von „Greg Howe“ oder sogar „Al di Meola“, wenn ich an dessen rasante „Return To Forever“ Zeiten zurückdenke. Die CD „Metalusion“ ist ein gewaltiges Heavy-Prog-Rock-Fusion-Geschoss. Aber erst einmal langsam - hier gibt es kurze Infos zu den besten Songs dieser starken CD:

SLUDGE METAL

Für Fans von: The Dillinger Escape Plan - Bloodsimple - Coalesce

USA (GEORGIA)

Ground Zero“ beginnt mit einem 7/4 Rhythmus und beinhaltet alles, was ein Gitarrist an einer tollen Platte schätzen kann: Rasante Soli, starke “Riffings”, Tempowechsel an allen Ecken & Kanten und eine dicke phätte Soundwand, die sogar noch Raum lässt für ein elektrisches Piano – wem Joe Satriani in den letzten Jahren zu langweilig geworden ist – hier kommt die kanadische Alternative.

Mit „Egyptian Danza“ gibt es sogar ein obligatorisches Al DiMeola Cover (Glen Drover bezeichnet den amerikanischen Fusion Gitarristen als einen seiner Haupteinflüsse). Und da das Stück im Original zu einer meiner Lieblingskompositionen des mehrfach ausgezeichneten Di Meola gehört, kann ich beide Versionen gut vergleichen. Den Bolero Shuffle zur Mitte des Songs überbrückt Drover mit zweistimmigen Melodielinien, das Problem ist hier der Sound, dem etwas zu viel Hall oder Reverb beigemischt wurde meiner Meinung nach. Technisch steht er dem Maestro in nichts nach, aber die Anschlagtechnik der rechten Hand klingt bei Meola noch ausgereifter, feiner akzentuiert und das Arrangement ist bei Di Meola zudem feiner, von einer fast zarten Transparenz, die hier durch Geschwindigkeit zerschlagen wird wie von einer Keule – ansonsten ist der ägyptische Tänzer immer noch eine riesige Spassnummer – für alle, die den Di Meola-Song noch gar kennen, allemal! Gut nachgespielt, aber einen „Glen Drover“ erkenne ich hier nicht. Der Bassist (der Multiinstrumentalist, Produzent und Mixing Engineer PAUL YEE) spielt ebenfalls klasse, muss an dieser Stelle unbedingt angemerkt werden.

Eines der Highlights ist „Don’t Let The World Pass You By“ – er legt einen starken Groove vor, über den er einen majestätischen Soli zündet, wie sie von  Carlos Santana in den 70er Jahren während dessen bester Phase (“Caravanserei”) gespielt worden sind,. Hier gibt es alles vom technisch hochgradigen “Sweeping” bis hin zu rasenden “Pull-Offs”, “Hammer-Ons” oder verminderten & verschachtelten Tonleitersequenzen, die bis in die höchsten Lagen hinauf sprinten. Auch das folgende „Mirage“ ist eine hammergeile Mördernummer – unsere Hauptperson kombiniert hier die melancholische Stimmung gewisser  Heavy Rock Klassiker von Gary Moore mit der technischen Finesse eines Joe Satriani.

Fazit: Ganz klar – eine Platte für Gitarristen – oder für Musikfans, die sich an einer elektrischen Gitarrenorgie ergötzen – und für jeden, der Bock hat auf eine 50minütige instrumentale Party.

VÖ: 05.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.glendroverband.com/

TOURDATEN

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TOMMY EMMANUEL “LITTLE BY LITTLE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tommy Emmanuel - Little By Little

Mann, hat der Mann eine Energie! „Schon wieder?“ werden sich Andere zu Recht fragen, wenn sie gehört haben, dass der australische Gitarren-Virtuose TOMMY EMMANUEL erneut eine Doppel-CD mit instrumentalen akustischen Liedern veröffentlicht hat. Im legendären US „Guitar Player Magazine“ ist er 2010 wieder einmal zum besten akustischen Gitarrist gewählt worden wie vor ihm bereits Grössen wie Al di Meola, Paco DeLucia, Michael Hedges und wie sie alle heissen. “Little By Little” ist das 17. Studio Album des 55jährigen Musikers, sein Solo Debut gab er zwar 1979 mit “From Out Of Nowhere”, aber zunächst verdiente er sich “seine Brötchen”, in dem er für die Interpreten Tina Turner oder John Farnham spielte, erst 2000 wurde die Welt auf ihn aufmerksam, als er bei der Eröffnungszeremonie zur Olympiade spielte.

GITARREN-VIRTUOSE

Für Fans von:  Leo Kottke - Michael Hedges - Earl Klugh

AUSTRALIEN

24 Stücke (Spielzeit 40:09 und 42:11) auf 2 CDs gibt es auf dem Doppel Album „Little By Little“, darunter eine Menge Rags, Fingerpicking-Donnerwetter, perkussive Begleitung zu Hauf („Waiting For A Plane“) und bei einigen Stücken hat er sich mit Pam Rose (im brasilianisch angehauchten Bossa-Mega-Mopps „Haba Na Haba“, der mir sowohl in der Vocal-Version auf CD 2 als auch in der instrumentalen Fassung erstklassig gefällt), Keith Russell (in der superb gespielten Ballade „He Ain’t Heavy, He’s My Brother“, die im Original 1968 von der britischen Gruppe „The Hollies“ gesungen wurde) oder Johnny Mercer & (jawoll, der „Pink Panther-Komponist) Henri Mancini (im jazzig-„gehauchten“ „Moon River“) ein paar Gäste ins Boot geholt.  Stark das westcoastbluesfunkige „Willie’s Shades“ mit Anthony Snape & Dough Ashton und der akustische Rocker “Guitar Boogie”, den Tommy im Duett mit Arthur Smith spielt, verdient nur eine einzige subjektive & objektive Beurteilung: Fantastisch!

Auch die Solo-Tracks sind nicht ohne: Die „Tears Of Jerusalem“ schwelgen in wunderbarem melancholischen Sound, „The Welch Tonado“ gleicht einem regelrechten Picking-To“R“nado, die „Mighty Mouse“ entpuppt sich lebhaft als  “funky Kangooroo” und in „The Trails“ arbeitet er mit einem „Open D-Tuning“ (für Outsider: Die “offenen” Saiten der Gitarre werden auf einen D-Akkord eingestimmt) und lässt dabei mit seinen Fingern bergige Landschaften & einsame Täler vor dem geistigen Auge des Zuhörers entstehen.

Fazit: Kann man eigentlich gar nicht genug kriegen von dieser erstklassigen Musik! Natürlich gibt es jede Menge technischer Spielereien, die aber Tommy Emmanuel allesamt mit einer dicken Portion seiner „Soul“ ausgestattet hat. Und: Es muss nicht immer laut & heftig sein – um gut zu sein und ich denke, dass mit „Little By Little“ sogar der eine oder andere Metal-Rabauke eine neue Bewusstseinssteigerung erfahren dürfte.

VÖ: 11.03.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.tommyemmanuel.com/ 

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

RODRIGO Y GABRIELA “LIVE IN FRANCE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rodrigo Y Gabriela - Live In France

TITELVERZEICHNIS:

1.  Hanuman
2.  Triveni
3.  Chac Mool
4.  Hora Zero
5.  Santo Domingo
6.  Gabriela Solo
7.  Buster Voodoo
8.  11:11
9.  Rodrigo Solo
10. Savitri
11. Tamacun

Label: Rubyworks Records
Webseite: www.rubyworks.com

Zeit:

4:47
4:28
1:10
5:51
6:27
4:11
5:26
5:16
6:32
4:01
6:01

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AKUSTIK ROCK

Für Fans von:  Chambao - Gipsy Kings - Ojos De Brujo

MEXIKO

Ich weiss noch, wie mir vor etwa SECHS Jahren zum ersten Mal vor Begeisterung Ohren ab- und Augen rausgefallen sind, als ich einen Videoclip des Gitarren Duos RODRIGO Y GABRIELA gesehen hatte. „Stairway To Heaven“, den Led Zeppelin Klassiker hatten die beiden damals zelebriert. Auf der neuen neuen Live CD gibt es selbstverständlich wieder das gewohnte akustische Feuerwerk („Hanuman“ bringt Flamenco-Touch, „Triveni“ mixt andalusisches mit klassischen Gitarrenetüden (den Track gibt es übrigens auf der Webseite des Duos als Belohnung für die Newsletter-Registrierung zum kostenfreien Download), die von auf dem Gitarrenkorpus klappernden und pochenden Fingern & Handgelenken aufgepeppt werden. Nervend sind nur ab und an die mit hineingemischten johlenden & pfeifenden Begeisterungsstürme des Publikums, die ausnahmslos jeden originellen Pups des Duos bejubeln. Hätte man anders lösen können. Natürlich präsentiert sich jede der beiden Hauptpersonen mit einem Solo Spot (Gabriela Quintero - macht 4 Minuten lang Power - in Track 6 und Rodrigo Sanchez – mit einem „etwas ruhigeren“, aber komplexeren 6 ½ minütigen Beitrag – in Track 9).

Richtig funky wird’s in „Hora Zero“, das mich am Ende des Stücks stark an die knackigen Rock-Riffs von Peter Green’s „Oh, Well“ erinnert, und dass sich eine akustische Gitarre auch mit einem Wah-Wah-Effektgerät paaren kann, beweist „Santo Domingo“, das zeitweilig regelrecht zum „ver-woodstockten-Hendrix-Klon“ mutiert. Einfach nur exzellent! Wäre ich Live vor Ort gewesen, hätte ich mich mittlerweile wahrscheinlich sogar vom tobenden & johlenden Pöbel mitreissen lassen. Auch „Buster Voodoo“ ist ein herausragendes Beispiel, in wieweit Technik & Spielfertigkeit auf der akustischen Gitarre noch ausgereizt werden können, vor allem was Schnelligkeit und saubere Rhythmik betrifft. Am Ende der CD steht das furiose virtuose „Tamacun“ und das Duo RODRIGO Y GABRIELA bestätigt seinen Ruf als eine der besten Gitarrengruppen der Welt – lediglich wer sich entspannende akustische Fahrstuhlmusik für den geruhsamen Feierabend wünscht, sollte die CD gar nicht erst in die Hand nehmen und lieber nach Zeitgenossen wie Ricky King oder Konsorten googeln.

Fazit: Musik für Gitarristen, die technische Feinheiten zu schätzen wissen  – aber ebenso für Metal Fans (die sowieso toleranter als alle anderen Musikfans sind), die sich für Alternativen zum brachial verstärkten Knüppelsound interessieren.

VÖ: 19.07.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.rodgab.com/  &  http://myspace.com/rodrigoygabriela

TOURDATEN

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GEORGE LYNCH “KILL ALL CONTROL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

George Lynch - Kill All Control

1.  Kill All Control
2.  Done
3.  Fly On The Wall
4.  Brand New Day
5.  Wicked Witch
6.  Voices In My Head
7.  RYS
8.  Rattlesnake
9.  Sun
10. Man On Fire
11. My Own Enemy
12. Son Of Scary
13. Go It Alone

Label: Rocket Science Records
Webseite: http://myrocketscience.com/

2:57
3:07
3:48
4:32
5:21
4:04
4:53
3:53
5:17
5:54
4:27
4:29
4:02

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ROCK

Für Fans von:  Lynch Mob – Sammy Hagar – L. A. Guns - Ratt

USA

GEORGE LYNCH ist einer der Musiker, der sich am Anfang seiner musikalischen Aktivitäten nie vehement in den Vordergrund gedrängt hatte. Die Show überliess er Frontman Don Dokken, der offiziell der Leader (und Namensgeber) der Classic Heavy Rock Band “Dokken” gewesen war. Natürlich wussten Musikfans in den USA und hierzulande auch ein paar Insider, wem die Gruppe ab 1980 ihre Erfolge  zu verdanken hatte und spätestens seit dem instrumentalen Brecher „Mr. Scary“, den Lynch zum 1987er Album „Back For The Attack“ beigesteuert hatte, wusste auch jeder andere Musikfan Bescheid, wer eigentlich die treibende Kraft hinter der Band “Dokken” war.

Dieses Stück und auch noch ein paar weitere metallischgeniale Eskapaden katapultierten den Saitenschwinger in die erste Liga der besten harten Gitarristen der 80er Jahre. Ziemlich kurz glänzte Sänger Don Dokken durch Grössenwahn, die Gruppe löste sich auf, Lynch kreierte jedoch ziemlich schnell seine eigene Band Lynch Mob, die 1990 ein klasse Debut („Wicked Sensation“) veröffentlichte. 1993 kam das erste Solo Album, dem 9 weitere folgen sollten im Laufe der Zeit. „“Kill All Controll“ ist bereits der elfte Solo Output des Gitarristen. 13 Stücke gibt es (Spielzeit: 56:33) – es kracht an allen Ecken & Enden, wer handwerklich erstklassige Rockgitarrenarbeit erwartet, wird nicht enttäuscht, einzig die Auswahl der Sänger lässt zu wünschen übrig (Will Martin, Keith St. John, Marq Torien, Londen LeGrand wechseln sich ab am Mikrofon), wobei das natürlich wieder dem Geschmack jedes einzelnen Musikhörers obliegt.

Wer sich für die Musik der britischen Band „Queen“ erwärmt, der wird sich für die Vocal Harmonien in „Fly On The Wall“ begeistern. Mir persönlich gefallen vor allem das (geile) bluesrockige „Wicked Witch“ mit akustischem Steelstring-Ambiente, das sleazige Stadionrock-Monster „Rattlesnake“, die druckvollen Partyrocker „Man On Fire“ und „Go It All Alone“ und natürlich das Brüderchen des oben erwähnten instrumentalen Klassikers, das in der 2011er Version „Son Of Scary“ heisst.

Fazit: Wer’s laut & gitarrenrockig mag, kommt an der Scheibe nicht vorbei – der Heavy Rock Kompott von GEORGE LYNCH schmeckt wie ein gut gelagertes altes Rotweintröpfchen – einfach lecker!

VÖ: 19.07.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.georgelynch.com/  &  http://www.myspace.com/georgelynch 

TOURDATEN

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KAARE NORGE “BEATLES FROM MY HEART”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kaare Norge - Beatles From My Heart

TITELVERZEICHNIS:

1.  Let It Be
2.  And I Love Her
3.  Here There And Everywhere
4.  Penny Lane
5.  Norwegian Wood This Bird Has Flown
6.  Yesterday
7.  Girl
8.  Hey Jude
9.  All My Loving
10. Eleanor Rigby
11. Michelle
12. Blackbird

Label: EMI Dänemark (www.emi.dk)

ACOUSTIC POP

Für Fans von: Stanley Jordan -  Earl Klugh - Michael Hedges

DÄNEMARK

KAARE NORGE ist ein Konzertgitarrist aus Dänemark, der beim dänischen „Det Jyske Konservatorium“ und der „Royal Academey“ ausgebildet wurde, sich neben der Musik der Komponisten Chopin und Bach aber auch für zeitgenössische Klassik oder mit populärer Musik auseinandersetzt. International konnte er durch seine Bearbeitung des Led Zeppelin Klassikers „Stairway To Heaven“ und durch die damit verbundenen Auftritte beim Roskilde Festival auf sich aufmerksam machen.

Ende Oktober 2011 hat er sein zwölftes Studio Album „Beatles From My Heart“ veröffentlicht, auf dem er 12 bekannte Songs der „Fab Four“ aus Liverpool zum Besten gibt. Der Untertitel des Albums könnte auch lauten „Romantische Love Songs der Beatles“, an Balladen gibt es die instrumentalen Cover Versionen von „Let It Be“, „Hey Jude“, „Yesterday“, Michelle“ und „Blackbird“.

Und obwohl es natürlich schon unzählige Fassungen diverser Beatles Klassiker gibt in den verrücktesten Bearbeitungen, stelle ich fest, dass „And I Love Her“ von KAARE NORGE zu einer der schönsten Cover Versionen dieses Songs gehört. Es ist dem 48jährigen Gitarristen hier gelungen, romantisches Mittelmeer-Flair mit spielerischer Virtuosität zu kombinieren. Im kammersinfonischen „Penny Lane“ zelebriert er „Muted Palm“ & „Pizzicato“ Techniken sowie schnelle „Legato-Runs“, „Norwegian Wood This Bird Has Flown“ spielt er mit leichtem Bossa-Groove. Auch ganz wunderherrlich: Das eigentlich weniger bekannte „All My Loving“, dessen Melodie auf einem “Gypsy-King”-zackigen Rhythmus reitet.

FAZIT: Nicht einfach ein instrumentales Fahrstuhl-Pop-Album, wie man sie zu Tausenden kennt, sondern ein virtuoses Album, bei dem es KAARE NORGE gelungen ist, die Ursprünglichkeit der über 40 Jahre alten Songs zu bewahren, indem er ihre Seele freigelegt hat, um sie mit einem Hauch zarter Spitze zu umgarnen. Der dänische Gitarrist ist einer der gefühlvollsten Handwerker, die ich bisher gehört habe.

VÖ: 02.12.11

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.kaare-norge.dk/

TOURDATEN

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PAT METHENY “WHAT’S IT ALL ABOUT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pat Metheny - What's It All About_1

01.  The Sound Of Silence
02.  Cherish
03.  Alfie
04.  Pipeline
05.  Garota De Ipanema
06.  Rainy Days And Mondays
07.  That’s The Way I’ve Always Heard It Should Be
08.  Slow Hot Wind
09.  Betcha By Golly, Wow
10.  And I Love Her

TOTAL TIME: 55:55
Label: Nonesuch Records
Webseite: http://www.nonesuch.com/

ACOUSTIC JAZZ

Für Fans von: Michael Hedges - Stanley Jordan - William Ackerman

USA

Die Musik von PAT METHENY habe ich zum ersten Male 1978 gehört, als mir sein Debut Solo Album auf den Plattenteller kam. Begeisterung? Eher zurückhaltend, weil ich damals bluesig-hardrockig-freejazzig-soulfunky auf einer ganz anderen Schiene fuhr. Ich stand auf Musik von Son Seals, Rik Emmett (von der kanadischen Band “Triumph”), James Blood, der Ohio Players oder des damals erstmals auf sich aufmerksam machenden Prince und plötzlich kam ein Gitarrist, der die Welt mit ätherischen, ambienten & wunderschönen Klängen „revolutionierte“. Doch je mehr ich in die Metheny-Materie eintauchte, desto interessanter wurden seine Kompositionen, mit denen ich mich dann auch “gitarristisch” auseinandersetzte. Nicht lange und ich spielte beispielsweise den Song „Phase Dance“ Note für Note nach und tauchte ab in eine neue Welt.

Mittlerweile – 28 Jahre und rund 40 veröffentlichte Alben (Gruppen-, Trio-, Duo- und Solo Alben inklusive) später – veröffentlicht Metheny ein reines akustisches (instrumentales) Album. Es gibt von ihm neue bearbeitete Cover Versionen von Pop Klassikern, die – zum richtigen Zeitpunkt genossen – ein unterhaltsames Deja Vu versprechen. Die meisten Songs wie „The Sound Of Silence“ von Simon & Garfunkel, „Cherish“ von The Association oder „That’s The Way I’ve Always Heart It Should Be“ von Carly Simon sind bereits in deren originalen Versionen ruhige Vertreter ihrer Art gewesen, aber was Metheny aus den vorliegenden Kompositionen macht, darf als ein weiteres Highlight in seinem musikalischen Portfolio betrachtet werden. Er operiert mit offenen Stimmungen, konstruiert wie ein Architekt neue Strukturen, verwebt komplexe Harmonien aus Dm7, Ebmaj7 und Bb11 Akkorden mit chromatischen und alterierenden Läufen, die sich in der Wiedererkennungsphase des jeweiligen Songs in grossartigen Klanggebilden auflösen.

Im Auftakt “The Sound Of Silence” setzt er die für ihn konzipierte 42saitige Pikasso Gitarre (siehe auch den Link im Infokasten) ein, um den Klang einer japanischen Koto zu assimilieren. “Rainy Days And Mondays” (im Original von den “Carpenters”) erfindet er komplett neu mit traumhaft schöner Eleganz.  Fahrstuhljazz erprobte Hörer werden allerdings zum grossen Teil das eine oder andere Problemchen haben, die Stücke – vor allem während der solistischen Phasen – wieder zu erkennen, Musikkenner dagegen werden die Interpretationen des 56jährigen Musikarchitekten als wohltuende Alternative zum „ausgelutschten Pop-Alltag“ zu geniessen wissen. Weitere Highlights: Das mit der 12saitigen Gitarre gespielte „Pipeline“ (im Jahr 1963 veröffentlichter Surfrock-Klassiker der “Chantays)” und der Beatles Song “And I Loved Her”. Der Tipp zum Genießen: Zeit nehmen, fallen lassen und die knappe Stunde mit akustischem Kenner-Jazz aufsaugen!

VÖ: 14.06.11

Verfügbar: CD & Limited CD & Vinyl & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.patmetheny.com/ und Gitarrenfans klicke auf den folgenden Link:

 www.manzer.com/guitars/index.php?option=com_content&view=article&id=25&Itemid=24

TOURDATEN

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GEORGE BENSON “GUITAR MAN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

George Benson - Guitar Man

01.  Tenderly
02.  I Want To Hold Your Hand
03.  My Cherie Amour
04.  Naima
05.  Tequila
06.  Don’t Know Why
07.  The Lady In My Life
08.  My One And Only Love
09.  Paper Moon
10.  Danny Boy
11.  Since I Fell For You
12.  Fingerlero

Label: Concord Records
Web: www.concordmusicgroup.com

2:01
5:10
4:08
3:41
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2:45
4:30
3:24
2:44
3:26
2:58
3:40

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GUITAR JAZZ

Für Fans von: Stanley Jordan - Larry Carlton - Earl Klugh

USA

Lange nichts mehr gehört vom Gitarristen GEORGE BENSON. Und bei den ersten Tönen bin ich richtig erschrocken. Der Maestro ganz allein und akustisch. Poltert virtuos los, als ob er jedem bereits in den ersten Sekunden beweisen möchte, dass er es noch kann. Im zweiten Track gibt es aber dann – ich habe mir schon Sorgen gemacht – den üblichen Soft-Pop-Easy-Listening-Smooth-Jazz, wie man ihn von George Benson (und auch von Earl Klugh oder anderen) zur Genüge kennt. Pop-Jazz, der niemandem weh tut und der Kritiker irgendwann Mitte oder Ende der 70er dazu veranlasst hat, den Begriff Elevator- oder Fahrstuhl-Jazz zu erfinden. Plätschernde instrumentale Musik, die niemandem weh tut, den Menschen (vor allem in Käufhäusern) ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt, damit sie sich gutgelaunt in einen Kaufrausch stürzen. Natürlich wurden damals auch viele hochklassige Platten mit dem Begriff „Fahrstuhlmusik“ abqualifiziert, aber das waren dann auch meistens irgendwelche Schwachköpfe, die sich als Redakteure ein paar Kröten dazu verdienen mussten mit Plattenrezensionen. Bei diesen Schmierfinken hat es sich meistens um Leute gehandelt, die zwar Musik hörten, aber selbst nie ein Instrument in der Hand gehalten haben. Egal, Platten von George Benson habe ich mir schon lange nicht mehr gekauft, weil sie mir nicht mehr gefallen haben. Der einstige Virtuose war nur noch ein Schatten seiner selbst. Und jetzt kommt plötzlich diese Scheibe vom Label Concord Records, wo es jede Menge hochkarätiger Jazz Scheiben gibt, aber wo man sich auch durchaus sehr oft in andere Stilrichtungen bewegt.

GEORGE BENSON liefert mit dem “Guitar Man” ein Album mit überwiegend instrumentalen Cover Versionen etlicher bekannter Klassiker ab, trotzdem erkenne ich beispielsweise den Song „I Want To Hold Your Hand“ überhaupt nicht wieder. Tolles Ambiente und die Licks und Runs, die der Gitarrist zwischen den Akkordwechseln spielt, “sind schon erste Sahne”.  Erst „My Cherie Amour“ verschafft mir ein Deja-Vu Gefühl, das Stück gibt es im Original von Stevie Wonder, George singt hier selbst zu seinen Oktav-”Double-Stops” (englische Bezeichnung für das Oktavspiel, bei dem gleichzeitig der Grundton und die acht Töne höhere Oktave angeschlagen wird). Die grosse Überraschung des Albums ist die Benson-Version des Uralt-Party-Crackers „Tequila“ – den Song habe ich mittlerweile schon so oft gehört – meistens in überflüssigen Nudel-Dudel-Versionen, aber was George  hier veranstaltet, ist unglaublich. „Tequila“ kommt als ein heisser, furioser Latin-Jazzer, der richtig vom Hocker reisst.

FAZIT: Ausgewogenes Album zwischen Anspruch und Unterhaltung für den relaxten Cocktail Abend. Gutes Album von George Benson mit jeder Menge Cover Versionen, ob es letzten Endes jemand braucht, sollte jeder für sich entscheiden. Auch wenn es den einen oder anderen Song schon mal gibt von anderen Interpreten, die musikalische Qualität ist exzellent und für Gitarristen, die sich irgendwo für den Bereich Pop & Jazz interessieren, ein tolles Highlight im kalten Herbst.

VÖ: 04.10.11

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.georgebenson.com/

TOURDATEN

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  PAT MARTINO QUARTET “UNDENIABLE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pat Martino Quartet - Undeniable lc

TITELVERZEICHNIS:

1.  Lean Years
2.  Inside Out
3.  Goin’ To A Meeting
4.  Double Play
5.  Midnight Special
6.  Round Midnight
7.  Side Effect

Besetzung:

Pat Martino (guitar)
Eric Alexander (saxophone)
Tony Monaco (organ)
Jeff Watts (drums)

Time:

07:37
08:32
10:00
08:03
08:45
07:52
08:11

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MODERN JAZZ

Für Fans von: Wes Montgomery - Mike Stern - Kenny Burrell

USA

PAT MARTINO, die Gitarrenlegende aus Philadelphia mit einem Live Album. „Undeniable – Live At Blues Alley“ hat der 67jährige Musiker zusammen mit Jeff “Tain“ Watts (Schlagzeug), Tony Monaco (Hammond B-3) und Eric Alexander (Tenor Saxophone) eingespielt. Der Modern Jazz Fan bekommt 7 Stücke, die sich stilistisch zwischen elitärem Hard Bop, jagendem Fusion-Funk und swingendem Latin-Jazz einordnen lassen.

MARTINO wird wohl immer als einer der eindruckvollsten Gitarristen der Jazz-Szenerie gelten. Er verfügt über ein unglaubliches Timing, zu dem sich ein grosser Reichtum an ausgeklügelten linearen und harmonischen Ideen gesellt. Bereits in den frühen 60er Jahren hat er als Sideman für Don Patterson gearbeitet und bereits damals gezeigt, wie man als Gitarrist mit einem Organisten zusammen arbeiten kann. 1969 gründete er seine erste feste Gruppe und begeisterte die Musikwelt mit fortgeschrittensten Spielkonzeptionen und vertracktesten Gitarrensoli.

Auch auf dem neuen Live Album ist der Gitarrist in TOP Form, bereits im Auftakt „Lean Years“ brennt er mit dem ihn begleitenden Trio ein virtuoses Feuerwerk in atemberaubender Geschwindigkeit ab (Für interessierte DJs, die ab und an mit Jazz-Elementen arbeiten, die bpm-Zahl: 243,6 bpm – die Zahl halbieren und schon kann man diverse Partikel der Komposition schön in einem House-Stück verarbeiten).

Natürlich gibt es keine Martino-Platte ohne einen ordentlich „Blues“-Bopper. „Inside Out“ fordert geradewegs auf, die Augen zu schliessen, mit zu wippen, und die wundervollen Licks, die der Gitarrist in seinem Solo verarbeitet zu geniessen. Davon angeturnt, lässt sich Tenorist Eric Alexander nicht lumpen und antwortet mit heiseren Tönen, die aus den tiefsten Winkeln seiner “Tröte” zu kommen scheinen. Im Gegensatz dazu Organist Monaco mit fast schelmischem, zurückhaltendem Solo, das die Band als Aufforderung sieht, sich zurückzunehmen, um dem Tastengott seinen verdienten Freiraum zu lassen. In den letzten zwei Minuten trifft sich das Quartett wieder unisono und schaukelt den Hörer dem Ende des Stücks entgegen.

Mit einfachsten Mitteln gelingt es den Musikern in „Goin To A Meeting“, die anwesende Zuhörerschaft, zum rhythmischen Mitklatschen zu bewegen. Zum moderaten bluesigen Takt (110,1 bpm) brennt jetzt das Feuerwerk des Organisten, bevor Martino seine Tätigkeit wieder aufnimmt.  Dass PAT MARTINO nicht nur von Wes Montgomery, sondern auch von John Coltrane oder Nicolas Slonimsky beeinflusst ist, zeigt er in „Midnight Special“ – hier improvisiert er in irrwitziger Geschwindigkeit in der 13. Lage seines Griffbretts über eine Fm7 und Bb13 Folgelinie. Auch noch erwähnenswert: Der tolle Solo von Saxophonist Eric Alexander in „Double Play

FAZIT: Authentischer Modern Jazz, wie er leibt & lebt & wie er Musikfans noch in 1000 Jahren begeistern wird. Die mathematische Formel: Exzellenter Sound plus Transparenz multipliziert mit herausragender Spielfertigkeit ergibt ein Live Jazz Album für die einsame Insel!

VÖ: 11.10.11

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.patmartino.com/

TOURDATEN

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SPARKY QUANO “JENGA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sparky Quano - Jenga

TITELVERZEICHNIS

1.  Old Dance
2.  Ripple
3.  Sailing
4.  Day By Day
5.  Where Are You Going?
6.  Mission
7.  Mind
8.  Round 1
9.  Jenga
10. Gairoju

Label: Outbreak Records

INSTRU-METAL

Für Fans von: Robert Fripp - Adrian Belew - Buckethead

JAPAN

Zunächst einmal stellt mich die vorliegende CD vor ein Rätsel. Dem spartanischen Cover ist nicht zu entnehmen, um „was“ und um „wen“ es sich hier handelt. In kleiner roter Schrift steht halbrechts in der Mitte „Sparky Quano“, auf dem seitlichen Rücken der CD links oben das Wort „Jenga“ und rechts unten wohl die Artitelnummer samt Label Abkürzung (HOR 10-45). Hmmm.....beim Aufklappen des Covers gibt es auch nicht wesentlich mehr Infos – Outbreak Records ist das Label und der Tonträger kommt wohl aus San Francisco. Eine weitere psychedelische Scheibe, die sich auf die 60er Jahre beruft?

Mitnichten: Der erste Track, den ich höre, bringt den bereitwandigen Sound einer 12saitigen akustischen Gitarre, der Mensch, der das Instrument bedient, beherrscht sein Handwerk und spielt Riffs, Akkorde und Soli wie ich es sonst von den Ausnahmegitarristen Michael Hedges oder Tommy Emmanuel kenne. Bei SPARKY QUANO handelt es sich um ein japanisches „Ein-Mann-Orchester“, das - wie es das inzwischen aufgetauchte Infoblatt verrät - bereits 2008 ein Album veröffentlicht hat. Musikalisch bietet der Mann einen Mix aus akustischem Gitarrenrock, der sich irgendwo auch im ambienten, rockigen, & experimentellen Bereich bewegt.

Highlights des Albums sind der akustische Boogie & Auftakt „Old Dance“, in „Ripple“ überlagern sich mehrere Gitarrenspuren zahlreiche Hallschleifen & artifizielle Flageoletts  sorgen für ambiente & kosmonautische Grundstimmung“. Ebenfalls gut gefällt mir  „Where Are You Going“ – ein mystischer Space-Psychedelic-Rocker, der ordentlich Dampf macht – sämtliche Instrumente (Bass, Schlagzeug, Perkussion, Gitarren) wurden vom Meister selbst gespielt, noch besser ist das elektrifizierte „Mind“, in dem der subtile Mix aus akustischen & elektrischen Gitarren am Besten passt.

Kritik muss aber auch sein: Wer päpstlicher als der Papst sein möchte, wird sich bestimmt ab & an über – vor allem in den ruhigeren Passigen – unsaubere Akkordwechsel mokieren. In „Mission“ ist die Gangart zu schnell, es gibt jede Menge Töne, die einfach „verschluckt“ werden und in manchen Songs hätte ich mir gewünscht, dass der Gitarrist die ursprüngliche Seele der Komposition für sich selbst hätte stehen lassen, anstatt sie mit einer Ladung von Effektgeräten (Flanger- und Chorus dominieren durchwegs) vollzupflastern. Merke: Ein Effektgerät kann auch im Jahr 2012 fehlende Spielkunst nicht einfach wegretuschieren.

Fazit: Musikfans, die hohe Spielkunst als Non Plus Ultra voraussetzen, werden kaum ihre Freude haben an „Jenga“, alle anderen Musikliebhaber, die für ihre Kollektion das aussergewöhnlich Instrumentale suchen, bei dem zudem der Spassfaktor überwiegt, können unbedenklich zugreifen.

VÖ: 05.10.11

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/sparkyquano/music/songs

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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