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Hier gibt es Rezensionen von Rock Alben, die im Jahr 2008 erschienen sind. Hier stehen u. a. die Infos zu den Alben ”Live At Santa Monica 72” von DAVID BOWIE, “Live From Texas” von ZZ TOP. Weitere Alben aus dem gleichen Jahr oder noch ältere Rezensionen findest Du auf musikverrueckt.de - wenn Du zurück zur Übersicht möchtest, klicke einfach auf den rechten Pfeil neben dem Album Titel

Rock CDs 2008

Rock CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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DAVID BOWIE “LIVE AT SANTA MONICA ‘72”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CLASSIC ROCK

Für Fans von:  Iggy Pop - Ian Hunter - Mitch Ryder

ENGLAND

Verkaufen sie jetzt schon im Handel Bootlegs? Mitnichten, denn ein Nachfragen beim Verkäufer ergab, dass es diesen gesuchten Live-Mitschnitt, der bisher nur auf irgendwelchen Raubpressungen kursierte, seit Sommer 2008 offiziell auf CD gibt. Der Sound ist zwar dünn, aber den wirklichen Sammler und “Die Hard Fan” interessiert das überhaupt nicht. “Hang On To Yourself” klingt eher wie eine 76er Aufnahme der Sex Pistols, auch “Ziggy Stardust” brummt ganz schön, die Band ist nicht ohne: Trevor Bolder am Bass (war später u. a. für Uriah Heep und Wishbone Ash tätig), Mick Ronson (Ian Hunter, Morissey) und Mike Garson (später Nine Inch Nails und Smashing Pumpkins) sorgen für einen guten 70ies Rock-Sound. Die Highlights der 17 Stücke (74 Minuten) sind “Life On Mars?”, der 10minütige Rocker “The Width Of A Circle” und der extrovertierte Rock’n’Roll “Queen Bitch”.

David Bowie - Live At Santa Monica 1972

VÖ: 30.06.08

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.davidbowie.com/

TOURDATEN

INFO: Die Songs wurden 1972 während der Ziggy Stardust-Tour aufgenommen, wurden dann als Bootleg-Album veröffentlicht und gehörten zur Standard-Ausrüstung eines jeden wahren David Bowie-Fans. 1994 sind die Aufnahmen zum ersten Male offiziell veröffentlicht worden, im Juni 2008 gab es die offizielle Re-Issue der EMI.

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ZZ TOP “LIVE FROM TEXAS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ZZ Top - Live From Texas: Bärtiger Old-School-Steh-Blues

01.  Got Me Under Pressure
02.  Waitin’ For The Bus
03.  Jesus Just Left Chicago
04.  I’m Bad, I’m Nationwide
05.  Pink Cushion
06.  Cheap Sunglasse
07.  Pearl Necklace
08.  Heard It On The X
09.  Just Got Paid
10. Rough Boy
11. Blue Jean Blues
12. Gimme All Your Lovin
13. Sharp Dressed Man
14. Leg
15. Tube Snake Boogie
16. La Grange
17. Tush

BLUES ROCK

Für Fans von: Molly Hatchet - Black Crowes - Lynyrd Skynyrd

USA (TEXAS)

Grauenhaft. Ich muss es ehrlich sagen: Grauenhaft. Dabei will ich den drei Honoratioren Gibbons, Hill und Beard überhaupt nicht am Bart kratzen. Denn ich war immer ZZ Top-Liebhaber, mich haben die früheren Scheiben begeistert und auch einige der Älteren gehören zu meinen “Favourites”. In Live-Conzerten bewiesen aber auch sie, dass sie nur Menschen sind. Mit guten oder miesen Tagen. Das hier war ein recht mittelmässiger, an dem die Band keinen einzigen Funken Leidenschaft versprüht - die Zielgruppe der Käuferschicht: Rockfans, die in den letzten Jahren ihren Musikgeschmack nicht weiter entwickelt haben.

Gimme All Your Lovin” wird mittlerweile von jeder Cover-Band besser gespielt als es hier die drei Texaner tun. Komisch, wenn weisse Blues-Musiker im Alter musizieren, werden sie immer schlechter (bestes Beispiel ist Johnny Winter), die schwarzen dagegen immer besser (Beispiel B.B.King). Okay - ZZ waren nie so richtig bluesig in den letzten Jahren. Es ist halt in den Konzerten so wie früher bei den Bay City Rollers oder heute Tokio Hotel. Jeder Pups wird bejubelt von der Menge. Direkt im Konzert mag es ja was anderes sein. Leute, wenn Ihr noch nicht so viel von den drei Texanern habt, kauft Euch lieber “Tejas”, “Deguello” oder die “Best Of”, aber lasst die Finger von dieser langweiligen Scheibe. Und ausserdem: Warum wurde denn diese CD nicht zeitgleich mit dem selbigen auf DVD erschienenen Konzert veröffentlicht? Richtig! Damit die Industrie an uns doofen Fans doppelt verdient.

VÖ: 28.10.08

Verfügbar: CD & DVD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Der texanische Link: www.zztop.com  

TOURDATEN

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B. R. C. FAASS “DIE MESSE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BRC Faass - Die Messe 1999

TRACKLISTING:

1.  Saint James Infirmary - Dies Irae Confutatis
2.  Freedom & Faith - Recordare Rex Amoris
3.  May Everything In Love II - Kyrie Aeterna Elysion
4.  Swanee River - Credo Alma Mater
5.  The Rising Of The Moon - Aurora
6.  Goin’ Down The Road - Lacrimosa
7.  John Brown’s Body - Osanna Gloria In Excelsis Deo

Label: Empyreal Music
Webseite: http://www.empyreal.de/

Total Time: 23:00

CHRISTIAN ROCK

Für Fans von:  Blue Öyster Cult - REZ Band - Frank Zappa

DEUTSCHLAND

Diesen Sound kenne ich doch irgendwo her - und spätestens nach dem 2. Stück habe ich mein “Deja Vu”. Frank Zappa lebt jetzt in Bayern. Genau gesagt im beschaulichen Neuried.  Christliche (Gospel) Musik im Rockgitarren- Frack hatte ich bisher noch nie gehört - der Titel des Albums ist übrigens zweideutig aus zu legen.

Beim zweiten Anhören offenbart sich die Message der Songs. Hier geht es neben der rockigen Musik vor allem um christliche Texte. Die Musik in “Freedom & Faith” erinnert ganz stark an die “instrumentale” Atmosphäre von Zappa’s Bobby Brown, das erste Stück “Saint James Infirmary” sound- und gitarrentechnisch an die frühsiebziger genialen Blues-Rock-Stücke von Ten Years After oder Blue Öyster Cult. Bernhard R.C. Faaß hat sämtliche Instrumente selbst eingespielt und auch komponiert und arrangiert. Das Multitalent ist gleichzeitig Kopf seines Labels “empyreal music”. Die sieben Stücke des Albums sind die Orientierung an der heiligen Zahl “Sieben” der Kaballa, die Länge von 23 Minuten eine Ode an den 23. Psalm - das gesamte Opus ist eine Offenbarung zur musikalischen Selbstfindung. ”Die Messe” als Kultobjekt, das in eine ungewöhnliche Musiksammlung gehört!

VÖ: 1999

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.empyreal.de/

TOURDATEN

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JABBERWOCK “SWEET LIMBO”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jabberwock - Sweet Limbo

TRACKLISTING:

01.  Confusion
02.  Fake
03.  Faster
04.  Obsolete
05.  Clean
06.  Brainbondage
07.  Faith
08.  Repeat
09.  Illusion
10. Replay
11. Safe
12. Ignorant
13. Le Freak
14. Chicken

ELECTRO SOFT ROCK

Für Fans von:  Punish Yourself - PolytraumA  - Depeche Mode

FRANKREICH

Dissonantes Klaviergeklimper bildet den kurzen Auftakt zum lauten wirren “Confusion”, das im leider nur 57 Sekunden dauernden ersten Stück ein schönes alptraumhaftes Inszenario hervorruft. Aber schon beim nachfolgenden “Fake” gibt es den  electrorockigen “Zurück in die Normalität”-Stromschlag. Verzerrte Keyboards und Gitarren sind das Markenzeichen von JABBERWOCK. “It’s Fuckin’ Easy” schreien übersteigerte Frauenstimmen und bilden so den Höhepunkt im “housebeetigen” Finale des Songs. “Faster” gibt - wie es der Name bereits verrät - ein recht schnelles Tempo vor (177 bpm = Taktschläge in der Minute).  Die maschinelle Klangwand erweckt den Wunsch zum Abtanzen, wenn nur nicht der seltsame Break in der Mitte wäre. Thema verfehlt. Abwechslung bedeutet halt nicht immer unbedingt auch Abwechslungsreichtum. Dem Anspruch, sich von üblichen Haushaltsproduktionen zu unterscheiden, werden die Franzosen aber in keinem ihrer Songs gerecht. “Brainbondage” ist zwar noch groovig, punkig und rockig alternativ, aber das Arrangement des Stücks wirkt zu konstruiert und macht nie den Eindruck, dass es aus einem Guss entstanden ist. Der Rest der Platte plätschert nur noch ideenlos vor sich hin, eventuell wäre im Fall von “Sweet Limbo” eine kurze EP besser gewesen. Schade! FAZIT: Ein eher ruhigeres Album, das in der Ausrichtung Electro-Rock mit alternativem Indie-Rock(Punk) verbindet. Wer aber etwas aussergewöhnliches von den Franzosen erwartet, wird enttäuscht.  Nur im 57sekündigen “Confusion” macht sich das Gefühl eines spontanen Spassfaktors breit, der Hörer wird das Gefühl “1000 Mal und dabei besser gehört” leider nicht los.

VÖ: 05.12.08

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/jabberwock

TOURDATEN

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OASIS “DIG OUT YOUR SOUL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page    

BRIT ROCK

Für Fans von:  The Beatles - Robbie Williams - Kula Shaker (#8)

ENGLAND

Es gibt wohl kaum eine Gruppe auf dem Erdball, die mehr nach ”Beatles” klingt als OASIS. Interessant ist zu hören, wie aus ehemals jungen Punks gestandene Musiker wurden, die wieder ein tolles Album abliefern. Die CD läuft im Player bereits das zehnte Mal - die Stücke entwickeln sich zu gewaltigen Ohrwürmern. Die Platte wird sich zum Ende des Jahres zu 100 Pro in meiner TOP 100 festsetzen. ”Dig Out Your Soul” ist ein sehr gutes Album geworden und ist  auch das rockigste der Briten bisher. Auf der Bonus-DVD der Limited Edition erfährt der Zuschauer Facts über das “Making of”. Beim Beginn von “Falling Down” wurden aufgenommene Möwen in einer Rückwärtsschleife eingefügt. Das Stück “Soldier On” tauchte plötzlich ab und keiner wusste mehr, wo das Teil abgelegt war und der Toningenieur musste den Song erst suchen, sonst wäre er wohl gar nicht auf dem Album gelandet

Oasis - Dig Out Your Soul

VÖ: 10. 10. 08

Verfügbar: CD & Deluxe Edition & Digit. Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://oasisinet.com/

TOURDATEN

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EDDIE VEDDER “INTO THE WILD”        Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FOLK ROCK

Für Fans von:  Steve Earle - Neil Young - John Mellencamp

USA

Dieses Werk habe ich es beim Stöbern gefunden, kurz reingehört und auch eines Downloads für wichtig erachtet. “Into The Wild” ist die vom ehemaligen Pearl-Jam Sänger eigens für den gleichnamigen Film geschriebene Filmmusik. Vorab die Warnung: Die Musik ist mit dem Stoff von “Pearl Jam” überhaupt nicht zu vergleichen und erinnert - was die Atmo betrifft - an den Neil Young-Soundtrack des Jim Jarmusch-Streifens “Dead Man”. Folkiger Country-Rock spitzelt überall durch die Kompositionen, die - wenn man sie mal gehört hat - sogar Lust auf den Film machen. Mandolinen, Ukulelen und der empirische Gesang in “Hard Sun” rechtfertigen schon fast alleine den Besitz des Albums.  Erst viel später habe ich dann gelesen, dass es die CD auch in einer Hardbox-Edition mit guten Infos gibt. Da ärgert man sich dann zurecht über das digital gekaufte Album.

Eddie Vedder - Into the Wild

VÖ: 18. 09. 07

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Der tolle Titelsong: https://vimeo.com/5506977

TOURDATEN

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OCHSENKNECHT “MATCH POINT”        Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK & POP

Für Fans von:  Chris Rea - Lenny Kravitz - R. E. M.

DEUTSCHLAND

Wenn Schauspieler(innen) singen, dann ist das immer eine Sache für sich. UWE OCHSENKNECHT wird seinen Grund gehabt haben, so grimmig zu gucken auf dem Plattencover. Die Stimme ist gut, die Musik ist auch vom Feinsten, aber es gibt zu viele Fakten, die gegen einen Kauf sprechen:. Er wildert in Kompositionen anderer herum und verkauft sie als seine Eigenkompositionen. “Dreaming” und “Educate Me” sind eindeutig Lenny Kravitz-Plagiate, “Lost In Armenia” klingt stark nach  “R.E.M”, bei zwei weiteren outet er sich als “Chris-Rea”-Fan. Mit dem Versuch, recht amerikanisch zu klingen, versaut es sich selbst, weil er die Songs im holprigen Oxford-English wiedergibt. Und letzten Endes liefert er mit dem elften Song den entscheidenden Grund zum Nichtkauf  “Don’t Expect Me To Buy It”

Ochsenknecht - Match Point

VÖ: 28. 11. 08

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.uwe-ochsenknecht.com/main/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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