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Du befindest Dich in der Rubrik SONGWRITER CDs. Hier sind Rezensionen der Songwriter Alben, die im Jahr 2012 vorgestellt worden sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben “Ingen Tid A Miste” von HENNING KVITNES aus Norwegen, “Take The Hypotenuse” von DIANE PONZIO, “La Grande” von LAURA GIBSON, “Old Ideas” von LEONARD COHEN, “Break It Yourself” von ANDREW BIRD, “To The World” von CHRISTEN COLE, “Clear Moon” von MOUNT EERIE, “Eat Dirt” von SUSAN JUSTICE aus Aruba und “New Siberia” von ANTJE DUVEKOT.

SONGWRITER 2012

Songwriter Übersicht

Neue Songwriter CDs

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HENNING KVITNES “INGEN TID A MISTE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Henning Kvitnes - Ingen Tid A Miste

TITELVERZEICHNIS:

1.  Sensommerblues
2.  Ingen Tid Miste
3.  Sysstatshjerte
4.  Tida Gled Forbi
5.  Ingens Feil, Bare Min
6.  Kom Igjen
7.  Vesterbro 88
8.  Yingel Yangel
9.  Da Vi Ble Du Og Jeg
10. Det Hemmelige Landet

Label: EMI Norwegen
Web: http://emi.no/

Time:

3:52
3:48
3:21
4:09
3:50
3:36
3:49
3:39
3:32
3:52

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AMERICANA POP

Für Fans von: Bruce Springsteen - Mark Knopfler - Nils Lofgren

NORWEGEN

Der norwegische Sänger & Songwriter HENNING KVITNES präsentiert mit „Ingen Tid A Miste“ sein sechstes Studio Album. Begonnen hat er seine musikalische Karriere in der 70er Jahren als Musiker in der lokalen „The Ice Cream Band“. Nachdem die Band immer beliebter wurde und Konzerte für Top-Acts wie Elvis Costello eröffnete, gab es den ersten Plattenvertrag und das erste Album der Gruppe, die sich mittlerweile in „The Young Lords“ umbenannt hatte. 1991 kam das erste Solo Album, 2007 wurde der Sänger mit dem „Spellemannsprisen“ ausgezeichnet – was etwa mit einem „Grammy“ verglichen werden kann. Auf dem neuen Album gibt es 10 Songs bei einer Spielzeit von 37:35 Minuten, die besten sind die rauchigrockige Auftaktballade „Sensommerblues“, das gefühlvolle (slidegitarrengetränkte) „Tida Gled Forbi“, das sentimental-rockige „Ingens Feil, Bare Min“ und „Vesterbro 88“. Stimmlich erinnert der norwegische Sänger mit seinem melancholischen Gesang etwas an den „Boss“ Bruce Springsteen, musikalisch ist der Mix vielseitig gestrickt, es gibt Mundharmonikas, Trompeten, Mandolinen, weinende Geigen und tolle Vocal Harmonien – wenn es den Begriff „scandinavian americana“ noch nicht geben sollte – die Musik von HENNING KVITNES passt wunderbar in diese Schublade!

FAZIT: Kuschelrock, wie er nicht authentischer sein kann. Hat man sich auf die Musik von HENNING KVITNES eingelassen, ist man schnell infiziert von seinen gefühlvollen Songs. Wer sich für Musik aus Skandinavien interessiert, bekommt mit „Ingen Tid A Miste“ ein Highlight in seine Sammlung.

VÖ: 06.01.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.henningkvitnes.no/  &  http://www.myspace.com/henningkvitnes

TOURDATEN

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LEONARD COHEN “OLD IDEAS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Leonard Cohen - Old Ideas mc

TITELVERZEICHNIS:

1.  Going Home
2.  Amen
3.  Show Me The Place
4.  Darkness
5.  Anyhow
6.  Crazy To Love You
7.  Come Healing
8.  Banjo
9.  Lullaby
10. Different Sides

Label: Columbia Records
Webseite: www.columbiarecords.com

SONGWRITER-POP

Für Fans von:  Van Morrison – Johnny Cash (die 90er) – Art Garfunkel

KANADA

Die Legende kehrt zurück. Was sonst Schlagworte für antike Boxkämpfer sind, gilt dieses Mal für den kanadischen Songwriter LEONARD COHEN. „Old Ideas“ heisst sein neues – das mittlerweile zwölfte – Studio Album. Warum es bisher nicht mehr geworden sind – der 77jährige (hat uns zeitlose Klassiker wie „Suzanne“, „Hallelujah“ oder „First We Take Mahhattan“ gebracht) veröffentlicht schliesslich seit 1967 Platten – in all den Jahren gab es jedoch immer längere Phasen, in denen Fans & Kritiker dachten „Das war es jetzt! Jetzt geht er in die wohlverdiente Rente.“ Zwischen dem 1992er „Future“ und  den 2001er „Ten New Songs“ waren es 9 Jahre Pause und zwischen dem 2004er „Heather“ und zum neuen Studio Output (2010 gab es mit „Songs From The Road“ ein Live Album) lagen wiederum 8 lange Jahre.

Los geht es mit „Going Home“, in dem LEONARD COHEN mit tiefer Stimme singt und von einem schön dezent eingesetzten Gospel Refrain durchs Lied getragen wird. „Amen“ hat „Chanson-Züge“ und ist das Gebet des Sängers an vorangegangene Sünden mit der Bitte um Erlösung („Tell Me When I’m Clean and I’m Sober – Tell Me Again When I’m Seein Through The Horror – Tell Me Again – Tell Me Over And Over – Tell Me That You Want Me Then - Amen“) Er haucht, flüstert und – hört sich hier an, wie sich Johnny Cash auf dessen letzten Platten angehört hat. Ein Omen? Amen! Das zarte Trompetensolo passt wundervoll in das Ambiente, für das die Produzenten Ed Sanders (war in den 60er Jahren Mitglied einer der ersten psychedelic Folk Bands überhaupt gewesen) und langjährigen Weggefährten Anjani Thomas, Patrick Leonard und Dino Soldo (spielt auf dem Album auch die Keyboards & Holzblasinstrumente)  gesorgt haben.

Auch die anderen Songs können punkten: Der gefühlvolle Slidegitarren“rocker“ „Darkness“ mit dickem einschmeichelndem Hammond Orgel-Sound – bei den Musikern, die den Maestro hier begleiten, handelt es sich um seine langjährigen Tourbandkollegen, die „Webb Sisters“ Charlie und Hattie Webb sorgen für die weiblichen - zauberhaften - Backing Vocals. Weitere starke Stimmen, die mit der sonoren Bariton-Stimme des Sängers einhergehen, gehören Dana Glover, Sharon Robinson und Jennifer Warnes – yep! Das ist die Frau, die in den 80er Jahren den Megahit mit dem von Cohen geschriebenen Song „First We Take Manhattan“ hatte!

INFO: Kein Schmalz – kein Kitsch – sondern traumhaft schön arrangierte Oden an balladeske Musik, wie sie gefühlvoller nicht sein kann. 66 Jahre und kein bisschen leise? Mitnichten! LEONARD COHEN hat 11 Jahre mehr auf dem Buckel und begeistert gerade mit den stillen Tönen – „Old Days“ ist mit Sicherheit eines seiner bisher besten Alben. R.E.S.P.E.C.T. an einen grossartigen Künstler.

VÖ: 27.01.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.leonardcohen.com/

TOURDATEN

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LAURA GIBSON “LA GRANDE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Laura Gibson - La Grande

TITELVERZEICHNIS:

1.  La Grande   VIDEOCLIP
2.  Milk-Heavy, Pollen-Eyed
3.  Lion/Lamb
4.  Skin Warming Skin
5.  The Rushing Dark
6.  Red Moon
7.  Crow/Swallow
8.  The Fire
9.  Time Is Not
10. Feather Lungs

Label: Barsuk Records
Website: www.barsuk.com

INDIE-FOLK-POP

Für Fans von:  Feist - The Decemberists - Gillian Welch

USA (OREGON)

Amerikanischen Kritikern zufolge ist die Songwriterin LAURA GIBSON auf dem besten Wege, der Kollegin LAURA MARLING die in letztem Jahr erworbene Krone der Indie-Folk-Pop-Queen wieder streitig zu machen. „La Grande“ heisst das neue Mini-Album (es gibt 10 Stücke bei einer Spielzeit von gerade einmal 35:48 Minuten). Der Auftakt (und Titelsong) “La Grande” - es gibt auch einen Videoclips des Songs -  macht Spass, das weniger aufregende „Milk“) plätschert etwas vor sich hin und „Lion/Lamb“ taucht ein in die schmachtende intensive Gefühlswelt, die ich von einer talentierten Musikerin wie LAURA GIBSON erwarte – zum sphärischen LoFi Sound flüstert sie zart die Lyrics, während Kontrabass & der dezent auf dem Rahmen der Snaire-Drum geschlagene Rhythmus einen zauberhaften Vibe vorlegen. Tolle Nummer für die Wolke 7! Mit „The Fire“ wagt die Songwriterin sogar ein folkrootsiges Honky Tonk Abenteuer, aber das war es dann schon an empfehlenswerten Anspieltipps.

INFO: Schön wieder mal was zu hören (wenn man vom Electro-Folk-Ausflug mit Ethan Rose absieht) von der US Songwriterin LAURA GIBSON, das letzte Album „Beasts Of Seasons“ (das mir besser gefallen hat) liegt auch schon wieder drei Jahre zurück. „La Grande“ ist ganz nett geworden, aber wer die Musikerin noch gar nicht kennt, dem sei zum Einstieg das 2006er „Come To Greet Me“ empfohlen.

VÖ: 07.01.12

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.lauragibsonmusic.com/ 

TOURDATEN

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ANDREW BIRD “BREAK IT YOURSELF”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Andrew Bird - Break It Yourself

1.  Desperation Breeds ...
2.  Polynation
3.  Danse Carribe
4.  Give It Away
5.  Eyeoneye
6.  Lazy Projector
7.  Near Death Experience Experience
8.  Things Behind The Barn
9.  Lusitania
10. Orpheo Looks Back
11. Sifters
12. Fatal Shore
13. Hole In The Ocean Floor
14. Belles

Label: Mom+Pop Records

SONGWRITER

Für Fans von:  Jeff Buckley - Luke Temple - Daniel Martin Moore

USA (ILLINOIS)

Alleine schon beim Lesen des Namens ANDREW BIRD sollte dem Musikfan die Gänsehaut über die musikalische Seele laufen – der Songwriter aus Chicago präsentiert sein sechstes Studio Album und wie immer sind seine 14 neuen Songs regelrechte Perlen geworden. Der Multiinstrumentalist wurde bereits mit im Alter von 4 Jahren nach der zurzeit überall in den Medien präsenten Suzuki Methode unterrichtet, hat dann im Alter von 23 Jahren sein vielbeachtetes Debut Album veröffentlicht und zählt seitdem zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der amerikanischen Songwriter Szene. „Break It Yourself“ heisst das neue Album, das beim Label „Mom+Pop Records“ erschienen ist. Bereits der erste Song „Desperation Breeds“ ist ein tolles Highlight, das die Vielseitigkeit des Musikers unter Beweis stellt. Gitarre, Ukulele, Violine – diese ganze Instrumentenpalette überlagert sich genial in diesem ersten Stück – mit seinem klagenden Gesang lässt ANDREW BIRD seine Zuhörer auf die berühmte Wolke 7 aufsteigen und in einem ambienten Klangnebel dahin schweben.

Vielseitigkeit ist nach wie vor das Motto seiner Kompositionen: In „Danse Carribe“ dominiert bluesgrassiger Calypso Sound, „Give It Away“ mutet beim ersten Hörgang etwas experimentell an mit schwer verdaulichen Rhythmuswechseln, in „Eyeoneye“ taucht der 38jährige ein in den 60er Jahre Retro-Beat-Rock-Sound der „Monkees“, japanische Melodien machen „Near Death Experience Experience“ zu einem esoterischen Hörerlebnis und das tolle „Lusitania“ erweckt den Geist des Ray-Davies-Klassikers „Death Of A Clown“ zu neuem Leben. Aber nicht genug damit – „Orpheo Looks Back“ führt den Zuhörer mitten in die arkadischen Cajun-Sümpfe von Lousiana, ein leichtes „Knockin On Heaven’s Door“ mache ich aus in „Fatal Shore“, was aber an der Akkordfolge in der Strophe liegt und am Ende gibt es noch einmal ein zauberhaftes Highlight namens „Hole In The Ocean Floor“ – ANDREW BIRD als einfühlsame „One-Man-Show“ – mehr Gefühl geht nicht!

INFO: Suzuki hin oder her (ich meinerseits bevorzuge Sookie Stackhouse) – dem Songwriter ANDREW BIRD gelingt es auch im Album „Break It Yourself“, jedem Song seine eigene Seele einzuhauchen.

VÖ: 06.03.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://breakityourself.andrewbird.net/  

TOURDATEN

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CHRISTEN COLE “TO THE WORLD”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  Alanis Morrissette - Feist - Joanna Newsom

USA (TENNESSEE)

Nur ein Mini Album, das CHRISTEN COLE mit „To The World“ präsentiert, aber es ist wie mit einem guten Wein, bei dem rare Qualität wertvoller ist als massige Überschussware. Das romantische „Sound Of Heaven“ überzeugt mit „U2“-ähnlichem Gitarrensound und der inbrünstigen von akustischen Gitarren begleiteten Performance der Sängerin, die sich laut Biographie gleichermassen von den Moody Blues, aber auch von Queen und gar von Led Zeppelin beeinflusst zeigt. Die Einflüsse der letztgenannten Gruppe sind denn auch eindeutig im rockigen „Never Stop“ zu hören, dem besten Song des Albums. Sehr gut gefällt mir auch am Ende das akustische „If You Say Go“. Fazit: Nach der 2010er Debut EP „Just Walk Away“ ein weiterer vielversprechender Fingerzeig, dass die junge Songwriterin eine grosse Karriere vor sich hat.

Christen Cole - To The World

VÖ: 09. 01. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.reverbnation.com/christencole  &  http://www.christencole.com/

TOURDATEN

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JACK JOHNSON & FRIENDS “BEST OF KOKUA FESTIVAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SAMPLER

Für Fans von:  Ben Harper - Newton Faulkner - Jackson Browne

SAMPLER

Das Kokua Festival wird regelmässig vom Songwriter & Musiker JACK JOHNSON veranstaltet. Die Erlöse gehen zugunsten der „Kokua Hawai Foundation“, die dadurch Schulen mit Möbeln, Sanitäranlagen oder Unterrichtsmaterial ausstattet, für bessere Gesundheitsstandards auf Hawaii sorgt und auch wesentlich dafür sorgt, dass die Umwelt nicht geschädigt wird. „Best Of Kokua Festival“ ist ein Live Album des Musikers & aktiven Surfers, dessen Lieder der Songwriter zwischen 2004 und 2010 beim Festival gespielt und aufgenommen hat. Er wird dabei – wie bei seiner Lieblingssportart Surfen – vom Publikum und seinen ihn begleitenden Gästen von einer Begeisterungswelle durch die 13 Songs getragen.  Er steht auf der Bühne mit dem Reggae Sänger und   .....   HIER GEHT ES ZUM TRACKLISTING

Jack Johnson And Friends - Best Of Kokua Festival

VÖ: 13. 04. 12

Verfügbar: CD &  digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://jackjohnsonmusic.com/welcome/

TRACKLISTING

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MOUNT EERIE “CLEAR MOON”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page   

Mount Erie - Clear Moon

TITELVERZEICHNIS:

1.  Through The Trees Pt 2
2.  The Place Lives
3.  The Place I Live
4.  Something
5.  Lone Bell
6.  House Shape
7.  Over Dark Water
8.  Something
9.  Clearmoon
10. Yawning Sky
11. Synthesizer

Label: P. W. Elverum & Sun

SONGWRITER FOLK

Für Fans von: The Microphones – Treepeople – Quickspace

USA

Als staatlich geprüfter Rezensierer (*) ist es immer schwierig, von einem galoppierenden Ross herunter zu steigen, wenn man sich kurz zuvor noch in einer krachenden Death Metal Schwade befunden hat und dann plötzlich eine CD im Player liegen hat, die komplett andersgeartet ist. Ganz schlimm ist die Umstellung immer dann, wenn plötzlich ein Songwriter mit gefühlvollen Songs Einlass in die musikalische Seele fordert und auch noch auf eine einigermassen gute Bewertung hofft. Bei einer Weinprobe empfiehlt man immer ein Schlückchen Wasser zwischen zwei Eimern mit verschiedenen Rotwein-Sorten, beim Hören von Musik tut dagegen ein kurzer Spaziergang in den Redaktionsgarten ganz gut.

Gesagt, getan! Beim neuen Album von MOUNT EERIE (hinter dem Künstlernamen steckt der Songwriter & Produzent Phil Elverum aus Washington) ist das eigentlich aber gar nicht nötig, denn er bringt den Zuhörer sofort auf seine Wellenlänge mit den gefühlvollen, aber auch intellektuell inszenierten Dream-Folk-Songs, die er auf „Clear Moon“ anbietet. Im kammersinfonisch aufbereiteten „The Place I Live“ bekommt der Zuhörer eine dramaturgisch hervorragend strukturierte Inszenierung geboten. Langsam anschwellende (minimalst verzerrende) Gitarren- und Keyboard-Sounds und ein leiser – sich hinter der Musik versteckender – Gesang, der gedankenverloren zwischen den Akkorden zu schweben scheint.

Der konzertgitarren-arrangierte Auftakt „Through The Trees“ erinnert stark an den balladesken Roots Folk von Neil Young, im epischen „Lone Bell“ gibt es ein Wiederhören mit Fragmenten, die sich in der Musik von „U2“, „The Cure“ und „Kula Shaker“ gleichermassen wieder spiegeln. Mystisch-atmosphärisch wird’s in „Over Dark Water“ und dem feinen Titelsong „Clear Moon“. Im „Yawning Sky“ erinnert mich die weiche Stimme des Songwriters an den Sänger Gerry Beckley von der kalifornischen Westcoast-Legende „America“, die Musik dagegen könnte auch der Feder des deutschen Filmkomponisten Martin Böttcher (hat die Soundtracks für die ganzen Karl May Filme in den 60er Jahren geschrieben) entsprungen sein.

FAZIT: Folkloristische Songwriter Musik, die sich mutig von üblichen 0815-Strukturen fort bewegt.

VÖ: 22.05.12

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.pwelverumandsun.com/ & http://www.myspace.com/elverumandsun

TOURDATEN

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DIANE PONZIO “TAKE THE HYPOTENUSE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Diane Ponzio - Take The Hypotenuse

TITELVERZEICHNIS:

01. Windy Day
02.  That’s The Way It Goes
03.  A Better Past
04.  Don’t Break What You Can’t Fix
05.  Three Sides
06.  The Little Things
07.  I’m So Broke
08.  Holding Out
09.  Far Away (feat. Emily Giles)
10.  You Stink
11.  Mrs. Grace Say

SONGWRITER

Für Fans von:  Carole King - Phoebe Snow - Coby Grant - SONiA

USA (NEW YORK)

1993. 20 Jahre ist es jetzt her. An einem sehr kühlen April Abend. Es ist bereits 01:15 Uhr – am Vorabend hat ein Konzert stattgefunden und ich bin mit einem Schlagzeugerkumpel Werner auf der Suche nach einem Örtchen, wo noch ein kühles Bierchen ausgeschenkt wird. Ja – meine Damen & Herren – das waren die 90er – da wurden in Würzburg noch die Bürgersteige um 01:00 Uhr hochgeklappt – eine Sperrstunde gab es damals auch noch. Im Blues & Folk Club „Omnibus“ war damals bis 02:00 Uhr geöffnet und so ergab es sich, dass ich die Treppen nach unten zum Lokal herunterstieg, als ich plötzlich inne hielt und wie gebannt auf die Wand vor mir starrte. Das Konterfei eines Engels hing an der Wand. Ein Konzertplakat zeigte das bildhübsche Gesicht einer mir bis dato unbekannten Sängerin, die wohl ein paar Stunden vorher aufgetreten war. Spontan nahm ich das Plakat von der Wand, rollte es zusammen und nahm es dann später auch mit nach Hause.

Aber wie es so kam, war ich schon damals musikalisch und auch hauptberuflich sehr beschäftigt – Internet gab es nicht, die Informationsquellen beschränkten sich auf damals gerade mal 5 – 6 Musikmagazine, die mir auch nicht weiterhalfen auf der Suche nach der Identität dieser Interpretin und weil ich das Plakat dann nach dem Motto “gut aufgeräumt und im Archiv verschwunden” zu meiner Postersammlung hinzufügte, geriet die abgebildete Sängerin in Vergessenheit, bis ich – vor drei Jahren plötzlich bei der Internationalen Musikmesse in Frankfurt – vor einem Plakat stand, das die oben erwähnte Sängerin mit einem Konzert ankündigte. DIANE PONZIO lautet der Name der New Yorker Songwriterin und so kam ich 17 Jahre später doch noch in den Genuss, mir die Dame wenigstens eine halben Stunde mal Live anzuhören. Tags drauf spielte sie noch einen Gig – und da stand ich vor ihr Gewehr bei Fuss mit diesem alten Plakat und liess es brav von ihr signieren. Sie schmunzelte, als ich ihr die Story erzählte.

Mittlerweile ist das 9. Album der Songwriterin erschienen, „Take The Hypotenuse“ ist trotz des wissenschaftlichen Titels kein Album für Mathematiker oder Finanzbeamte, sondern für alle Musikfans, sich für guten Gesang, filigrane Arrangements und starkes Songwriting begeistern. Gleich der Auftakt „Windy Day“ veranlasst zum gutgelaunten Mitswingen, akustische Gitarren, Ukulele und Mandoline zirpen fröhlich und das Stück erinnert an die romantische Folk Musik des Hawaiianers Israel Kamakawiwo’ole. Diane haucht jede Silbe des Textes in der für sie typischen Eigenart und versieht die Lyrics mit akzentuierten Phrasierungen, wie ich es eigentlich auch nur von ihr kenne im Genre – der erzählende Singsang packt die Zuhörer und lässt sie Teil der Songgeschichte werden.

Das internationale Album ist in Neuseeland aufgenommen worden, in Deutschland bearbeitet (remastering) worden und in den USA auf Zelluloid gepresst. Sämtliche Instrumente wurden – bis auf das Cello in „Far Away“ (streicht die hauptberuflich für die Band „Forbidden Joe“ aktive Neuseeländerin Emily Giles) von Diane Ponzio selbst gespielt.  Die restlichen Songs: Nach der ruhigen Ballade „That’s The Way“ folgt das mit Gospel Touch versehene „A Better Past“, „Don’t Break What You Can’t Fix“ ist eine etwas schnellere Alternative Folk Perle, im funky „Three Sides“ hört es sich an, als ob die Sängerin von einer ganzen Soul Band assistiert wird – da hat sie ein klasse Folk-Funk-Leckerli mit wundervollen Backing Vocals inszeniert. Die Zeit steht still im romantischen „The Little Things“ und in „You Stink“ sorgt der ulkige Klang einer Kazoo für jug-folkigen Charme.

FAZIT: DIANE PONZIO spielt Instrumente der Firma Martin und wurde vom Unternehmen 2003 sogar mit einer Signature Gitarre bedacht, die sie selbst mitentworfen hat. Natürlich spielt die New Yorker Songwriterin diese Jumbo JDP auch auf dem aktuellen Album. „Take The Hypotenuse“ – bietet 11 Alternative Folk Perlen, die mit zum Besten gehören, was ich in letzter Zeit im Genre gehört habe.

VÖ: 14.05.12

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.dianeponzio.com/

TOURDATEN

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SUSAN JUSTICE “EAT DIRT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Susan Justice - Eat Dirt

1.  Born Bob Dylan
2.  Eat Dirt
3.  Forbidden Fruits
4.  Paper Planes
5.  I Wonder
6.  My Sweater
7.  Just Imagine
8.  Don’t Be A Stranger
9.  Hello Goodbye
10. You Were Meant To Sing
11. Company
12. Alive
13. Beach Burn

Label: Capitol Records

SONGWRITER POP

Für Fans von: Tracy Chapman – Amy MacDonald – Gabriella Cilmi

ARUBA

1. April. Der Rezensionswahnsinn im Monat März ist beendet. 202 Alben ging im vergangenen Monat über die Rezensionstheke – und das obwohl ich knapp eine Woche lang gar keine Zeit für solche Spässe gehabt hatte – die Musikmesse hatte mich wieder mal voll vereinnahmt. „April Fools’ Day“  heisst der Tag im amerikanischen Volxmund – der Tag der Narren – die erste CD, die ich im neuen Monat im Player habe, ist von einer gewissen SUSAN JUSTICE veröffentlicht worden, die mit kratziger Stimme und zarten Akustikgitarrenakkorden in den ersten Song „Born Bob Dylan“ einsteigt:

Eine weibliche Bob Dylan, will sie mich zum Narren halten? Nach 48 Sekunden erfolgt der erste Powerakkord und die Stimme der Sängerin schraubt sich gefühlsbetont leidenschaftlich in die Höhe – nach 01:13 Minuten verursachen die einsetzenden Harmonie Vocals erstmalig Gänsehautfeeling. Susan Cagle heisst die in Aruba (womit auch mein geographischer Beitrag des Monats abgeleistet wäre: Aruba ist eine Insel der Kleinen Antillen in der Karibik, von der auch der ehemalige “Boney M.” Sänger „Bobby Farrell“ herstammte) geborene 31jährige Songwriterin mit Geburtsnamen, 10 Kinder waren es in ihrem Zuhause und die meisten davon spielten und sangen sogar später in der vor Talent strotzenden Susan Cagle Band. Schwester Caroline spielte Bass, Bruder Jesse Gitarre und zusammen standen & performten sie zu Beginn ihrer Musikkarriere in den Subway Stations von New York.(Remember: Auch ein “Keziah Jones” wurde an einem ähnlichen Platz in Paris entdeckt).

Eat Dirt“ – ein romantisierter Begriff für alle Künstler, die es von ganz unten bis nach oben geschafft haben und später gerne darüber erzählen, dass sie sich zu Beginn ihrer Karriere auch mit wenig zufrieden gaben. Auch dieser zweite Song ist toll arrangiert und geht sofort ins Ohr. Ein Verhallter Acapella-Einstieg führt hinein in „Forbidden Fruits“, guter Dance-Pop-Groove, der mich sofort meinen Beatcounter anschmeissen lässt – ein Song für den Clubeinsatz – es ist einer der Songs, der Musikfans zum DJ-Pult pilgern lässt, um zu fragen, wer denn hier wohl singt. Steigert natürlich auch das Selbstwertgefühl für die Auswahl des starken Songs! 120 bpm übrigens. Knisternder Vinyl-Sound leitet das swingende „You Were Meant To Sing“ ein, das sich ebenso zum heimlichen Favoriten im Club mausern könnte. Weitere Highlights sind das poprock-sinfonische „Paper Planes“ mit dezenten Handclaps & kaum spürbarem Banjoeinsatz sowie  „Just Imagine“ und „Don’t Be A Stranger“, die ebenfalls mit starken Backing Vocals punkten können.

FAZIT: So darf der April gerne weiter gehen! Natürlich schreibt die Songwriterin SUSAN JUSTICE mit ihrem zweiten Album „Eart Dirt“ nicht die Geschichte der Pop Musik aufs Neue, ihre 13 Songs bewegen sich aber auf jeden Fall auf qualitativ hohem Level, garantieren ohne Ausnahme guten Spassfaktor & sind Bestandteil eines der besten Pop Song-Songwriter-Alben des Jahres 2012!

VÖ: 26.03.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://susanjusticemusic.com/ 

TOURDATEN

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ANTJE DUVEKOT “NEW SIBERIA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Antje Duvekot - New Siberira

TITELVERZEICHNIS:

1.  Into The City
2.  Ballad Of Fred Noonan
3.  The Life Of A Princess
4.  Phoenix
5.  New Siberia
6.  Glamorous Girls
7.  Noah’s Titanic
8.  Four Stitches
9.  Sleepy Sea Of Indigo And Blue
10. The Perfect Date
11. Juliet

Label: Pantjebare Publishing

SONGWRITER FOLK

Für Fans von:  Art Garfunkel - Coby Grant - Melanie Safka

USA

Den Schlager “Ich hab’ mein Herz in Heidelberg verloren“ könnte die in Heidelberg (*) geborene Songwriterin ANTJE DUVEKOT eigentlich singen. Tut sie aber nicht – auch wenn sie den von Fred Raymond im Jahr 1927 komponierten Ohrwurm bestimmt schon einmal gehört hat. Sie lebt in Massachussetts, ist bereits mit drei Songwriting Awards ausgezichnet worden (u. a. hat sie beim „John Lennon Songwriting Contest“ den „Grand Prize“ ergattert). „New Siberia“ heisst das aktuelle Album der 36jährigen und es beinhaltet 11 gefühlvoll intonierte Folk Rock Songs. „Into The City“ lässt den Zuhörer gleich am Anfang gedankenverloren zum moderat swingenden Soft-Groove mitschaukeln. Die zarten Harmony Vocals, die fast unmerklich von der Terz zur Quinte und wieder zurück wandern, hat sie gleich selbst miteingesungen. Unterstützung hat die Musikerin von ihrem Produzenten Richard Shindell bekommen, der schon beim zweiten Studio Album „The Near Demise Of Highwire Dancer“ im Jahr 2009 an den Reglern gesessen hat. Shindell spielt akustische Gitarre und ist selbst ein in Fachkreisen anerkannter Songwriter. In der Band von Antje spielen noch Drummer Ben Wittman (u. a. für Paul Simon und Paula Cole tätig), Bassist Lincoln Schleifer (Rosanne Cash, Levon Holm) und Gitarrist Marc Shulman (Suzanne Vega, Jewel, Chris Botti).

Das wundervoll inszenierte Video zum Titelsong „New Siberia“ habe ich ja bereits vorgestellt, den neuen Clip (ebenfalls von Videoregisseur Asia Kepka inszeniert) stelle ich in dieser Woche als „Songwriter Clip der Woche“ vor. Im zauberhaften „Ballad Of Fred Noonan“ (in dem sie über die Zuneigung der verschollenen Flugpionierin „Amalie Earhard“ zu ihrem Co-Piloten Fred Noonan singt) zeigt sich, dass die Sängerin einer Vielzahl von zeitgenössischen Songwritern & Balladensängern beeinflusst wurde. Die hier von Shindell beigesteuerten Backing Vocals und der Piano Sound erinnern mich an die Musik von Simon & Garfunkel und die Sängerinnen Carly Simon und Luthea Salom fallen mir ebenfalls spontan als Vergleich ein. Die wundervolle Ballade „The Life Of A Princess“ zeigt Antje alleine mit ihrer akustischen Gitarre und im Geiste sehe ich sie in einem der kleinen “Coffe Houses” sitzen, die es in den USA so zahlreich gibt, wie sie sich kaum merklich zum Takt des zart angedeuteten Rhythmus wiegt & die Zuhörerschaft es kaum wagt zu atmen, um die magische Atmosphäre bloss nicht zu stören.

New Siberia“ besticht durch sein mystische Ambiente und die schwebenden Sounds der elektrischen Gitarre (Marc Shulman) – könnte ich mir auch sehr gut auf dem Soundtrack der US-TV-Mystery-Serie „Haven“ vorstellen. Feines „Travis-Fingerpicking“ von Antje gibt es hier übrigens. „Noah’s Titanic“ ist die neue tolle Single (Vdieoclip siehe oben!), mit „Sleepy Sea Of Indigo And Blue“ und „The Perfect Date“ gibt noch einen kurzen Ausflug in die Songwriter-Pop-Schublade, in der sich auch Sarah Bareilles sehr wohl fühlt.

(*) INFO: Die Stadt Heidelberg ist eine der am meisten besungenen Städte Deutschlands. Bereits 1927 hat Fred Raymond das weltbekannte Lied “Ich hab’ mein Herz in Heidelberg verloren” komponiert, verwendete einen Text von Fritz Löhner-Beda und Ernst Neubach und nahm auch Bezug auf das Lied “Alt-Heidelberg, du Feine”. Später wurde das Stück u. a. von Karel Gott, Rene Kollo, Bert Kämpfert und Hermann Prey gesungen. Peggy March trug mit ihrem Schlager “Memories Of Heidelberg sind Memories vom Glück” 1967 die fünftgrösste Stadt von Baden-Württemberg in die Welt hinaus. In der Dichtung und in Gedichten ist die 150.000 Einwohner Stadt bereits seit der Romantik im 18. Jahrhundert ein Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Romantik

VÖ: 18.09.12

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.antjeduvekot.com & https://myspace.com/antjeduvekot/music/songs

TOURDATEN

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A FINE FRENZY “PINES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  Coldplay - Kate Nash - Sarah McLachlan

USA (WASHINGTON)

Hinter dem Künstlernamen A FINE FRENZY verbirgt sich die Alison Sudol aus Seattle – „Pines“ ist ihr drittes Studio Album. Wie schon bei den Vorgängern präsentiert die Sängerin gefühlvolle Alternative Pop Folk Songs mit einem Hauch Americana – der „Pinesong“ lebt von mystischer Langsamkeit und dem Klang des atmosphärisch toll eingearbeiteten Cellos, die zauberhaften „Winds Of Wander“ werden von einem zarten – mit dem Besen gestreichelten - ¾ Takt in luftige Höhen getragen - der Rest der 13 Titel ist geprägt von seelenvoller Melancholie. Weitere Highlights sind „Sailingsong“, „It’s Alive“ und das bereits als Single veröffentlichte “Now Is The Start”. Fazit: Kein Musikspektakel, aber ein Scheibchen, das mit seinen gefühlsbetonten Kompositionen mit Sicherheit in die TOP 10 der sentimentalsten Alben des Jahres gehört 

A Fine Frenzy - Pines

VÖ: 09. 10. 12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://afinefrenzy.com/  &  http://soundcloud.com/a-fine-frenzy

TOURDATEN

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AMBER RUBARTH “SESSIONS FROM THE 17th WARD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  Joan Baez - Melanie Safka - Sera Cahoone

USA (KALIFORNIEN)

Die hierzulande kaum bekannte Songwriterin AMBER RUBARTH hat in ihrer Diskographie die stattliche Anzahl von 6 veröffentlichten Alben und 2 EPs stehen – mit ihrem letzten Album „A Common Case Of Disappearing“ schaffte sie es unter die 20 bestverkauftesten digitalen Alben der Songwriter-Jahreswertung in den iTunes-Charts. Seit Anfang Oktober gibt es ihr erstes Live-Album, das sie mit dem Cellisten Dave Eggar, dem Violinisten Tim Snider & dem Perkussionisten Chuck Palmer aufgenommen hat. 45 Minuten lang gibt es einen variablen Mix aus ruhigeren Balladen, instrumentalen Quickies und relaxten Akustik-Pop-Nummern. Das i-Tüpfelchen ist natürlich der zarte Gesang der Kalifornierin, der bereits Kolleginnen wie Emmylou Harris und Colbie Caillat veranlasste, die Songwriterin als spezial guest das Vorprogramm für eigene Konzerte gestalten zu lassen.

Amber Rubarth - Sessions From The 17th Ward

VÖ: 02. 10. 12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.amberrubarth.com/ & https://myspace.com/amberrubarth/music/songs

TOURDATEN

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LINDI ORTEGA “CIGARETTES & TRUCKSTOPS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lindi Ortega - Cigarettes And Truckstops

TITELVERZEICHNIS:

1.  Cigarettes & Truckstops
2.  The Day You Die
3.  Lead Me On
4.  Don’t Wanna Hear It
5.  Demons Don’t Get Me Down
6.  Murder Of Crows
7.  Heaven Has No Vacancy
8.  High
9.  Use Me
10. Every Mile Of The Ride

Label: Last Gang Records
Web: www.lastgangentertainment.com/records

SONGWRITER

Für Fans von: Dolly Parton -Emmylou Harris - Sarah Jarosz

KANADA

Als am besten gehütetes Geheimnis hat sie die lokale Fachpresse einmal bezeichnet, man könnte sie aber auch als eine der „hardworking females“ sehen, die alles der Karriere unterordnen. Die Rede ist von der kanadischen Songwriterin LINDI ORTEGA, die bereits zwei Alben und eine EP in Eigenregie veröffentlicht hatte, bevor dann endlich ein grösseres Label anbiss und die Sängerin unter Vertrag nahm. „Cigarrettes & Truckstops“ ist das neueste Album mit neuen wunderschönen Indie Pop & heissen Alternative Country Fegern. Welcher der 10 Songs mir am besten gefiel, vermochte ich nach dem ersten Hörgang gar nicht sagen, beim zweiten Durchgang kristallisierten sich dann der peppige Bluegrass Rocker „The Day You Die“, die Redneck Ballade „Lead Me On“ mit starkem „twangin“ Gitarrenspiel, der Rock-a-Boogie-Rocker „Don’t Wanna Hear It“, der Honkytonker „Demons Don’t Get Me Down“, der mysteriöse Roots-Rumba-Rocker „Murder Of Crows“ und die kraftvoll gesungene Anti- Drogen-Power-Ballade „Use Me“ als meine persönlichen Faves. Fakt ist, dass es sich bei der Kanadierin um den nexten „Rising Star“ am Songwriter-Firmament handelt und wer einmal ihre intensive Performance gesehen und ihre klasse Stimme gehört hat – wie im obigen Videoclip – kann gar nicht anders, als begeistert zu sein. „Cigarettes & Truckstops“ ist eines der abwechslungsreichsten Songwriter Alben, das ich in letzter Zeit gehört habe. Und was auch noch unbedingt gesagt werden muss: Der Musiker COLIN LINDEN, der bereits für „Lucinda Wiliams“, „Colin James“ und „Bruce Cockburn“ produzierte, hat wieder einen erstklassigen Job abgeliefert und bei den meisten Tracks hat er selbst Hand angelegt, was das Einspielen der Saiteninstrumente betrifft.

VÖ: 02.10.12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://lindiortega.ca/  &  http://www.youtube.com/lindiortega

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A. C. NEWMAN “SHUT DOWN THE STREETS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

AC Newman - Shut Down The Streets

TITELVERZEICHNIS:

1.  I’m Not Talking
2.  Do Your Own Time
3.  You Could Get Lost Out Here
4.  Encyclopedia Of Classic Takedowns
5.  There’s Money In New Wave
6.  Strings
7.  Hostages
8.  Wasted English
9.  The Troubador
10. They Should Have Shut Down The Streets
11. Jacksboro (Bonus Track nur bei iTunes)

Label: Matador Records
Web: www.matadorrecords.com

SONGWRITER

Für Fans von: Rea Garvey - Wovenhand - Ben Folds - Ray Davies

KANADA

Holla! Irgendwie muss ich da etwas durcheinander gebracht haben! Als ich die CD „Shut Down The Streets“ vom Songwriter A.C. NEWMAN zum ersten Male in den Händen  halte, gehe ich davon aus, dass ich jetzt eine feine Portion Roots Rock zu hören bekomme. Komplett daneben! Der Auftakt seines neuen Albums ist ein wundervolles Folk-Pop-Stückchen. In „I’m Not Talking“ zieht er alle Regler, um beim Hörer Gute-Laune-Wallungen zu verursachen. Auch das nachfolgende „Do Your Own Time“ zieht eher in die „Rea-Garvey-Chris-Rea-Ecke“ (wie man in der Casting-Show „The Voice Of Germany“ jetzt erstaunt erfahren konnte, handelt es sich dabei sensationeller Weise um die ein & dieselbe Person! Rea Garvey = Chris Rea! Behauptete zumindest der 58jährige Dennis Teilnehmer). Einen schönen „Manfred-Mann-Gedächtnis-Synthesizer-Solo“ gibt es am Ende des Stücks.

Dann endlich: Im etwas ruhigeren „You Could Get Lost Out Here“ ist endlich etwas von der  Roots-Rock- Americana-Stimmung zu hören, die ich mir von Anfang an vorgestellt habe. Ein Stück für Alle, die mal vorhaben, einen „Wiener Walzer“ zu entfremden: Das Stück ist im ¾ Rhythmus getaktet. Und dass sich das Songmaterial des ehemaligen Frontmans der Band „The New Photographers“ deutlich vom Stoff anderer Songwriter unterscheidet, zeigt er in seiner „Encyclopedia Of Classic Takedowns“: Hier gibt es neben groovendem Bubblegum-Sound authentisch klingendes 60ies Flair mit dem selten eingesetzten „Dulcimer“-Instrument. „Beach Boys“-Vocal- Harmonien und zitternde Tremolo-Gitarren verleihen dem Song sein besonderes Flair. Gefällt mir sehr gut! In „Strings“ wartet der Songwriter aus Indiana sogar mit keltisch-rockigen Melodie Elementen auf, die sich mit einer im Hintergrund dudelnder Kirmesorgel paaren.

INFO: Allan Carl Newman aka A. C. NEWMAN (* 14.04.1968) ist ein kanadischer Musiker & Songwriter, der seine ersten musikalischen Erfahrungen in den Indie Rock Bands “Superconductor” und “Zumpano” gesammelt hat. Später war er die treibende Kraft hinter der Band “The New Pornographers”, die auch international für Aufsehen sorgte. 2004 hat er die Gruppe verlassen, um die Solo Karriere zu starten, 2004 gab es das erste Album “The Slow Wonder”, dem fünf Jahre später das gute “Get Guilty” des Multiinstrumentalisten folgte. A. C. spielt neben der Gitarre und dem Piano noch Mundharmonika, Bassgitarre, Mandoline und diverse Perkussionsinstrumente. Seine Musik produziert er selbst.

VÖ: 20.10.12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.acnewman.net/ 

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LISA MITCHELL “BLESS THIS MESS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lisa Mitchell - Bless This Mess

TITELVERZEICHNIS:

1.  Providence
2.  So Much To Say
3.  Spiritus
4.  The Land Beyond The Front Door
5.  The Story Of The Raven And The Mushroom Man
6.  Bless This Mess
7.  Better Left Unsaid
8.  The Present
9.  Walk With Me
10. You Pretty Thing
11. Diamond In The Rough
12. I Know You’re Somewhere

Label: Warner Music Australia

SONGWRITER-POP

Für Fans von: Julia Stone – Sarah Blasko – Lena Meyer-Landrut

AUSTRALIEN

„Bless This Mess“ heisst das zweite Studio Album der australischen Songwriterin & Sängerin LISA MITCHELL. Mit dem zärtlich gehauchten Auftakt „Providence“ gibt sie die Richtung für die 12 Titel vor: Gefühlvoll arrangierte Soft Pop Songs mit einem Touch Alternative Folk dominieren durchwegs das Geschehen. Die Interpretin ist 2006 sechste geworden bei der Casting Show „Australian Idol“ (vergleichbar mit unserem „DSDS“), 2007 belegte sie mit einer Eigenkomposition den ersten Rang der australischen iTunes-Charts und danach bekam sie vom Label „Scorpio“ einen Vetrag, der es ihr ermöglichte, das 2008er Debut Album zu veröffentlichen. In Deutschland wurde man zum ersten Mal so richtig auf die Australierin aufmerksam, als das deutsche Eurovisionsdarling Lena Meyer- Landrut ihren Song „Neopolitan Dreams“ in der Casting Show „Unser Star für Oslo“ vortrug. Danach stieg dieser Song sogar in deutschen Single Charts ein.

Und genau das ist es auch, das die 22jährige hier praktiziert: Nettes Chart-Futter, das sich als Zielgruppe die 15 bis 25jährigen Mädels auserkoren hat, qualitativ nicht viel schlechter als das Meiste, das derzeit in den weltweiten Hitparaden kredenzt wird, aber wenn man wieder vom Tisch  aufsteht, putzt man sich die Ohren ab & wartet auf das nexte Zuckerli. Am besten gefällt mir das indisch angehauchte „The Present“, der kinderpoppige Gesang und die fröhlich jodelnden  Sitar Sounds gehen eine zuckersüsse Symbiose ein und verursachen zur Mitte des Songs warme psychedelische Retro-Flower-Power-Atmosphäre. Und wer solch einen Song komponiert, hat bei mir einen dicken Stein im B(r)ett  - wer am Ende der CD etwas Geduld aufbringt, wird mit einer rund 5minütigen ungewöhnlichen Überraschung belohnt, die gleichzeitig zeigt, dass diese Sängerin ihr musikalisches Potential noch lange nicht ausgereizt hat. Und sie outet sich meiner Meinung nach eindeutig als Fan der britischen Band „Kula Shaker“.

VÖ: 12.10.12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://lisamitchell.net/

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TRISTAN PRETTYMAN “CEDAR AND GOLD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tristan Prettyman - Cedar And Gold

1.  Say Anything
2.  I Was Gonna Marry You
3.  My Oh My
4.  Unconditionally
5.  Quit You
6.  Bad Drug
7.  Come Clean
8.  Glass Jar
9.  When You Come Down
10. Deepest Ocean Blue
11. Second Chance
12. Never Say Never
13. The Rebound

Label: Capitol Records

SONGWRITER

Für Fans von: Ani DiFranco - Rebekah LeBeau - Anna Nalick

USA

2005 horchte die Songwriter Community erstmalig auf, als das Debut Album „Twentythree“ erschienen war. TRISTAN PRETTYMAN sang über inaktive Liebesbeziehungen, die Sonne Kaliforniens und erzählte ein paar Anekdoten aus ihrem bis dato noch jungen Leben. Mittlerweile hat die 1982 geborene Songwriterin eine „3“ in ihrem Geburtsalter stehen. „Cedar And Gold“ heisst das brandneue dritte Studio Album und wie auf den beiden Vorgängern gibt es eine Ladung Gefühl, tollen Gesang und starke kammersinfonische Arrangements, die von der Kalifornierin selbst inszeniert und produziert worden sind.

Im Auftakt „Say Anything“ praktiziert sie hauchzartes Folk Fingerpicking, im dichter strukturierten „I Was Gonna Marry You“ besingt sie eine Jugendliebe, die sich dann aber doch für eine nahestehende Freundin entschieden hat. Im folkpoppigen „My Oh My“ bewahrheitet sich ihre Aussage, von Ani DiFranco beeinflusst zu sein, erfahrene DJs stufen den Song als clubtauglich ein. Die Beziehungstragödie „Quit You“ verwandelt sie durch ihren fröhlichen Vortrag in eine humorvolle Komödie. Das electrobluesige „Bad Drug“ ist einer der stärksten Songs des Albums – erinnert mich an die Musik des kanadischen Blues Funkers “Son Of Dave”. Und wer auf traditionelle „Unplugged“ Songwriter Musik steht, bekommt mit „Glass Jar“, der Ballade „Come Clean“ und dem verträumten „Deepest Ocean Blue“ drei feine Perlen in seine Sammlung.

INFO: Und dabei war die Musikkarriere gar nicht geplant gewesen – TRISTAN PRETTYMAN sollte als eines der Aushängeschilder der Modefirma „Roxy“ aufgebaut werden, aber als sie sich bei einem Foto Shooting eine herumliegende Akustikgitarre griff und ein bisschen herum trällerte, hörte das der Produzent des Werbeclips, der gleichzeitig für ein Musiklabel tätig war. Vorsingen gebongt – kurz danach gab es erste Demo Aufnahmen und auch wenn es mit einem Vertrag (noch) nicht klappen sollte, ermutigte es die Sängerin, eigene Songs zu schreiben und im Freundeskreis vorzustellen. Sie ist übrigens sehr heimatverbunden und spielt Instrumente des kalifornischen Herstellers „Taylor Guitars“.

VÖ: 25.09.12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://tristanprettyman.com/http://twitter.com/tprettyman

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AIMEE MANN “CHARMER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  Fiona Apple - Dido - Alanis Morissette - Amy Rigby

USA (VIRGINIA)

Am 08. September 2012 ist sie 52 Jahre alt geworden und wenn die Feierlichkeiten verklungen sind, geht die Party weiter, denn AIMEE MANN veröffentlicht kurz danach ihr achtes Studio Album „Charmer“, auf dem sie 11 neue Stücke vorstellt, allesamt vom langjährigen Bassisten Paul Bryan produziert und in einem Track gibt es mit James Mercer („The Shins“) einen besonderen Gast. Die Musik ist rockig bis balladesk, hat mit „Disappeared“ einen wundervollen Country-Roots-Track mit tollen Vokal Harmonien im Gepäck, erreicht mit „Soon Enough“ epische Gefilde und streift mit „Crazytown“ sogar kurz die Pop-Ecke. Fazit: Abwechslungsreich war ihre Musik schon immer und auch mit ihrem neuen Werk hat sie sich wieder ein tolles Album in die eigene Discographie geschrieben. Lediglich die kurze Spielzeit von 38:05 Minuten ist für eine Songwriterin mit diesen Qualitäten erbärmlich. Sadé!

Aimee Mann - Charmer mc

VÖ: 18. 09. 12

Verfügbar: CD  & Vinyl & & digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.aimeemann.com/

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ERIN McCARLEY “MY STADIUM ELECTRIC”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  Emily Jane White -  Lily Allen - Sarah Bareilles

USA (TEXAS)

Ist es wirklich schon wieder 3 ½  Jahre her, seitdem ERIN McCARLEY 2008 ihr Debüt Album „Love, Safe The Emptiness“ vorgelegt hatte? Das zweite Album „My Stadium Electric“ gibt es hierzulande bisher nur als Import-Scheibe, stilistisch entfernt sich die Sängerin etwas vom ursprünglichen Songwriter-Pop und verarbeitet – weil es halt nun gerade „en chique“ ist - auch den 60er Retro-Soul-Pop-Rock, wie man ihn von „Duffy“, „Amy“ oder „Caro Emerald“ kennt. Wo sie sich ein bisschen abhebt von der „Konkurrenz“? – Die rauchige Stimme flattert fröhlich durch die Songs des Albums und am besten gefallen mir der Auftakt „Elevator“, der den Zuhörer gleich an der Hand nimmt und ihn auf die imaginäre nach oben führende Spassleiter setzt, sowie das auf einem dezent getarnten südafrikanischen Gospel-Pop-Riff herumreitende „Fever“.

Erin McCarley - My Stadium Electric

VÖ: 28. 08. 12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.erinmccarley.com/  &  http://twitter.com/erinmccarley

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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